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Fachtagung "Medienbildung in die Schule!"

am 10. Februar 2012 in Ludwigsburg

veranstaltet vom Interdisziplinären Zentrum für Medienpädagogik und Medienforschung (IZMM) an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg

 

 

Thema und Intention der Tagung:

Im Rahmen des Jubiläumsprogramms „50 Jahre Pädagogische Hochschule Ludwigsburg“ lädt das Interdisziplinäre Zentrum für Medienpädagogik und Medienforschung (IZMM) der PHLB am 10. Februar 2012 zur Fachtagung „Medienbildung in die Schule!“ ein.

Die Tagung wendet sich an interessierte Kolleginnen und Kollegen aus Schule, Hochschule und der Bildungs- und Wissenschaftsadministration – insbesondere in Baden-Württemberg. Eingeladen sind auch interessierte Schüler- und Elternvertreter(innen) sowie Vertreter(innen) von Organisationen und Einrichtungen, die einen Beitrag zur nachhaltigen und breitenwirksamen Verankerung von Medienpädagogik und Medienbildung an Schulen und Hochschulen leisten können.

Das Symposium stellt sich den aktuellen baden-württembergischen bildungspolitische Herausforderungen und Rahmenbedingungen. Es knüpft einerseits an die regionale Fachtagung „Medien in der Lehrerbildung“ (PHLB 2008) an, die den Diskussionsprozess einer medienpädagogischen Grundbildung fokussiert. Andererseits ist es im Kontext der zwischenzeitlich auf Bundesebene erfolgten Konkretisierung von Fragen zur besseren Verankerung von Medienbildung in der Lehrerbildung angesiedelt, so wie sie auf dem bundesweit positiv wahrgenommenen Berliner medienpädagogischen Kongress „Keine Bildung ohne Medien!“ (TU Berlin 24./25.03.2011) formuliert wurden.

Künftig ist die medienpädagogische Grundbildung als Querschnittskompetenz in der ersten Phase der Lehrerbildung in Baden Württemberg verankert. Es ist daher wichtig, die interdisziplinäre Vernetzung, die diesem Konzept einer medienpädagogischen Bildung zugrunde liegt, explizit zu machen.

 

Tagungsbüro und Anmeldungen:

Prof. Dr. Peter Imort

E-mail: imort(at)ph-ludwigsburg.de

 

Tagungsort:

Pädagogische Hochschule Ludwigsburg

Gebäude 7, 2. Stock

Reuteallee 46

71634 Ludwigsburg

 

Pressemitteilung zum Ergebnis der Tagung

Bericht auf media-culture online

 

 

Archiv

Fachtagung "Selbstdarstellung Jugendlicher im Internet"
am 2. und 3. Juli 2009 in Ludwigsburg

Programm und Anmeldung

 

Fachtagung "film kreativ - Netzwerk Filmkompetenz Baden-Württemberg"
am 1. Dezember 2007, 10-16 h,
Ort: Filmakademie Baden-Württemberg, Ludwigsburg
Veranstalter: IZMM/PH Ludwigsburg; Landesmedienzentrum Baden-Württemberg und
Ev. Medienhaus Stuttgart
Programm & Anmeldung
Presseinformation zur Tagung

 

Fachtagung: Medienästhetik in Bildungskontexten
am 15. und 16. Februar 2007
Tagungsprogramm mit Abstracts

 

Fachtagung: Arbeit, Politik und Vergnügen in Jugendkulturen
am 2. und 3. März 2006
Tagungsprogramm


Fachtagung: film kreativ - Neue Wege in der schulischen und außerschulischen Filmbildung
am 2. und 3. Dezember 2005


Fachtagung: Medienkritik heute
am 29. und 30. April 2005
 

Fachtagung: Medien - Religion - Bildung
am 30.10. bis 1.11.2003


Fachtagung: Homo medialis. Perspektiven und Probleme einer Anthropologie der Medien 
am 8. und 9. November 2002


Fachtagung: Jugend, Musik und Medien 
am 4. und 5. Oktober 2001


Fachtagung: Eigenproduktionen mit Medien als Gegenstand der Kindheits- und Jugendforschung
am 6. und 7. Oktober 2000      

 

 

 

Medien - Religion - Bildung

Medienpädagogik und Religionspädagogik im Gespräch

Tagung am 30. Oktober bis 1. November 2003,
veranstaltet vom Interdisziplinären Zentrum für Medienpädagogik und Medienforschung (IZMM) an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg
 

Thema und Ziele der Tagung

Medienpädagogik und Religionspädagogik sind sich in jüngster Zeit inhaltlich  deutlich näher gekommen. 

Von Medienforschung und Medienpädagogik her sind religiöse bzw. religionsähnliche Dimensionen der Medienkultur, wie sie im interdisziplinären Forschungsdiskurs erarbeitet wurden, stärker in den Blick genommen worden und demzufolge die Bedeutung von Symbol, Mythos und Ritual für die Medienbildung. Darüber hinaus ässt die offensichtliche Dringlichkeit von ethischen und weltanschaulichen Fragen in Bezug auf die Medien(gesellschaft) die Relevanz ethisch-religiöser Bildung deutlich  werden.

Von Theologie und Religionspädagogik her ist verstärkt bewusst geworden, wie sehr  Lebenswelt heute Medienwelt ist und welche grundlegenden Wandlungen von Religion und religiöser Sozialisation sich mit den Entwicklungen im Medienbereich verbinden. Vor allem im Rahmen von symboldidaktischen und lebensweltorientierten religionspädagogischen Konzepten hat man erkannt, dass die Fokussierung der Medienerfahrungen von Kindern und Jugendlichen nicht nebensächlich ist, sondern ins Zentrum religionspädagogischer Möglichkeiten und Aufgaben führt. Dennoch ist das Gespräch zwischen der wissenschaftlichen Medienpädagogik und  der wissenschaftlichen Religionspädagogik noch unterentwickelt, und ist  beispielsweise der schulische Religionsunterricht nur selten an medienerzieherischen Projekten beteiligt. 

Die Tagung sollte dazu beitragen, dieses Gespräch zu fördern, und zugleich an praktischen Projektbeispielen die Fruchtbarkeit einer Verschränkung von 
medienpädagogischen und religionspädagogischen Perspektiven verdeutlichen. Dieser Zielsetzung entsprechend gab es sowohl eher theoretische Vorträge und  Diskussionen als auch eher forschungs- und praxisorientierte Workshops.

Zielgruppe: Medienpädagoginnen und –pädagogen, Religionspädagoginnen und  –pädagogen, Lehrerinnen und Lehrer, sonstige Interessierte und im Medienbereich Engagierte. 

Tagungsleitung:  Prof. Dr. Manfred L. Pirner, Dr. Thomas Breuer, Dr. Gerd Buschmann 
(alle Pädagogische Hochschule Ludwigsburg)
Rückfragen:   pirner(at)ph-ludwigsburg.de

 

 Programmplanung

Dokumentation der Tagung
  
 

Homo medialis.
Perspektiven und Probleme einer Anthropologie der Medien

Tagung am 8. und 9. November 2002, 
veranstaltet vom Interdisziplinären Zentrum für Medienpädagogik und Medienforschung (IZMM) an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg

 

Inhalte und Ziele der Tagung

Angesichts der rasant zunehmenden Bedeutung der elektronischen Medien für Individuum und Gesellschaft stellt sich verschärft die Frage nach grundlegenden, tragfähigen und für verantwortungsvolles Handeln hilfreichen Deutungen des Verhältnisses von Mensch und Medium. 

Entwickeln einerseits medieneuphorische Stimmen bereits die Vision der Perfektionierung des Menschen durch die Medien im Sinne einer Überwindung seiner leiblichen Hinfälligkeit und Sterblichkeit, so warnen andererseits medienkritische Geister vor der technizistischen 
Degradierung und Verdrängung des genuin Menschlichen.

Was machen die Medien mit dem Menschen und was macht der Mensch mit den Medien? 
Diese beiden typischen Fragen der Medienforschung lassen sich zuspitzen zur Frage: 
Inwiefern machen Medien den Menschen erst zum Menschen oder inwiefern beeinträchtigen
sie sein Menschsein? 

Im Sinne dieser Fragestellungen hat sich die erfreulich interdisziplinäre wissenschaftliche Beschäftigung mit den Medien in jüngerer Zeit verstärkt ethnologischen, kulturanthropologischen, kultur- und religionssoziologischen Ansätzen zugewandt und  von symbol-, ritual-, mythos- und religionstheoretischen Sichtweisen profitiert. 

Den Ausgangspunkt der Tagung bildete die Frage, ob die gegenwärtigen anthropologischen Tendenzen in weiten Teilen der Medienforschung nicht zu einer „Anthropologie der Medien“ zusammengefasst werden können und welche neuen Perspektiven auf die Medien sich möglicherweise aus einer programmatischen Rückbesinnung auf anthropologische 
Grundfragen und -themen gewinnen lassen.  

 

Programmplanung
Dokumentation der Tagung

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Herbsttagung:

„Jugend, Musik und Medien"

Tagung am 4. und 5. Oktober  2001 an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg,
veranstaltet von den Sektionen Jugendsoziologie und Medien- und Kommunikationssoziologie der DGS  in Kooperation mit dem Interdisziplinären Zentrum für Medienpädagogik und Medienforschung (IZMM) an der PH Ludwigsburg


Jugendliche suchen und entwickeln kontinuierlich soziokulturelle Orientierungsmuster, um sich zu identifizieren, sich zugehörig zu fühlen und sich abzugrenzen. Dabei wird Musik stärker als andere künstlerische und ästhetische Objekte dazu benutzt, sich gesellschaftlich zu verorten. Studien von Lazarsfeld über Bourdieu bis Schulze belegen die besondere Bedeutung von Musik gegenüber anderen kulturellen Objektbereichen als soziokulturelles Unterscheidungskriterium, als Mittel der Distinktion und der Orientierung in der Gesellschaft. Dem steht die Vernachlässigung des rezeptiven und produktiven Umgehens Jugendlicher mit Musik durch die soziologische und medienwissenschaftliche Jugendforschung gegenüber: „zu Hause quatschen-/Musik hören” ist einziges Musikrezeptions-Item der 13. Shell Jugendstudie Jugend 2000. Hier dokumentiert sich eine Unterschätzung jugendlicher Musiknutzung, die überwunden schien, als die Kommunikationsforschung aufhörte, Videoclip-Rezeption bei ausgeschaltetem Ton zu erforschen. 

Die soziologische Diskussion über Zusammenhänge zwischen der Ästhetisierung des Alltags, Formen des Lebensstils und sozialer Differenzierung erfordert den Dialog zwischen Jugendsoziologie und Musiksoziologie. Die Berührungsängste sind vielfältig und gravierend: „Als mir der folgende Bericht angekündigt wurde, zuckte ich zusammen. ... Was sich ein, zwei Generationen hinter den WürdenträgerInnen der DGS tut und zumindest einen Teil unserer Studierenden in Atem hält, das ist auf seine SOZIOLOGIE-Fähigkeit eben nicht leicht einzuschätzen ... .“ (Vorbemerkung zum ‘Techno’-Bericht, in: Soziologie 2/1997, S. 33).  Wenn die SOZIOLOGIE-Fähigkeit populärer musikalischer und medialer Jugendkulturen zur Disposition steht, stellt sich auch die Frage nach der MUSIK-Fähigkeit – ebenso nach der KULTUR-Fähigkeit der Soziologie. Um soziologisch auf aktuelle musikalische Populärkulturen reagieren zu können, reicht neben der soziologischen Qualifikation der Besuch einer Meisterklasse im Dirigieren vermutlich nicht aus.

Neben den genannten selbstreferentiellen Fragen sind folgende Fragestellungen einer jugendsoziologischen Tagung zum Umgehen Jugendlicher mit Musik und Medien möglich:

1. Führt die Globalisierung der Medien, einschließlich des Musikfernsehens, zu neuen Formen der Weltaneignung, die eher durch das Verfügen über audiovisuelle Symbolsysteme als über diskursive Symbolik gekennzeichnet sind? Läßt sich entsprechend die gesellschaftliche Verortung Jugendlicher anhand von Lebensstildefinitionen auf audiovisuelle, massenmedial vermittelte Symbolik zurückführen? 

2. Formt Musik- und Mediennutzung jugendliche Weltsichten, ihr Gesellschaftsbild, ihre politische Orientierung, ihre kulturellen Präferenzen? (z. B. Klassik in der Werbung; Internet und Rechtsextremismus; Audiovisuelle Sozialisation gewaltbereiter und gewalttätiger Jugendlicher)

3. Bewältigen Jugendliche ihre Entwicklungsaufgaben durch ihre Auseinandersetzung mit Musik und Medien? (z. B. Daily Soaps und parasoziale Interaktion; Musik- und Medienproduktionen Jugendlicher als Sozialisation und Kommunikation)

4. Dienen Musikgeschmack und Musikkonsum, Medienpräferenzen und Mediennutzung der Ästhetisierung des Alltags, der Präsentation jugendlicher Lebensstile? Signalisieren sie Zugehörigkeiten zu soziokulturellen Milieus?
 

Prof. Dr. Renate Müller
Pädagogische Hochschule Ludwigsburg
Musiksoziologische Forschungsstelle
Reuteallee 46, 71634 Ludwigsburg
Tel.: 07141 / 140-382
Fax: 07141 /  140-434
mueller2(at)ph-ludwigsburg.de
http://193.196.151.129/musiksoziologie/

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Herbsttagung

Eigenproduktionen mit Medien als Gegenstand der Kindheits- und Jugendforschung

Tagung am 6. und 7. Oktober 2000 an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg

 

Zum Thema der Tagung

In der Kindheits- und Jugendforschung sind "Selbstzeugnisse" von Kindern und Jugendlichen wie z.B. Tagebücher oder Zeichnungen bereits Gegenstand der Forschung. Seit etwa Mitte der 80er Jahre nahmen auch Versuche zu, audiovisuelle Eigenproduktionen von Jugendlichen zum Gegenstand pädagogischer bzw. medienpädagogischer Forschung zu machen. Aber im Verhältnis zur gesamten Forschungsszene haben diese Ansätze eine eher geringe Bedeutung.

Die Brisanz, Eigenproduktionen mit Medien stärker einzubeziehen, ergibt sich dabei aus Veränderungen in der Art und Weise der Wahrnehmung und Aneignung von Wirklichkeit bei Kindern und Jugendlichen. Wenn es stimmt, dass die Medienförmigkeit der Wahrnehmung an Bedeutung gewonnen hat, kann dies nicht ohne Auswirkung auf theoretisch-konzeptionelle Überlegungen bei der Entwicklung von Forschungsdesigns bleiben. Da Rezeptionsformen auch Ausdrucksformen beeinflussen, geht es zugleich um methodische Fragen, gerade bei subjektorientierten Forschungsansätzen. Diese Ansätze legen grossen Wert auf sog. subjektadäquate Methoden der Repräsentation. Die These ist: Wer in der heutigen "Mediengesellschaft" etwas über die Vorstellungen, die Lebensgefühle, das Welterleben von Kindern und Jugendlichen erfahren möchte, sollte ihnen die Chance bieten, sich - ergänzend zu wortsprachlichen Formen - auch mittels eigener, selbst produzierter Medien auszudrücken!

Eine solche Forschungsperspektive ist mit methodologischen und methodischen Fragestellungen und Herausforderungen verbunden, die sich vor allem auf die Einschätzung der spezifischen Qualität dieser "medialen Selbstzeugnisse" sowie ihrer Deskription, Analyse und Interpretation beziehen. Dabei geht es nicht nur um visuelle und audio-visuelle Repräsentationen, sondern auch um andere Ausdrucksformen. Der amerikanische Kulturphilosoph Richard Shusterman sieht z.B. im Rap eine zentrales Medium jugendkultureller Repräsentation, indem er auf das Zusammenspiel von Musikhören, Tanzen und Text-Produzieren verweist. Keine einzelne ästhetische Praxis ist sozusagen "das" Medium für eine optimale Repräsentation.

Mit der Fachtagung wollten wir vor allem Wissenschaftler/innen ansprechen, die Eigenproduktionen von Kindern und Jugendlichen in unterschiedlicher Form zum Gegenstand ihrer Forschung gemacht haben. Wir legten einen Schwerpunkt auf visuelle und audio-visuelle Eigenproduktionen (Zeichnungen, Fotos, Videofilme, ev. erste multimediale Eigenproduktionen). Angesprochen waren aber auch Wissenschaftler/innen, die z.B. im Kontext von Kunst-, Musik-, Tanz- oder Theaterpädagogik musikalische und körpersprachliche Formen einbeziehen, um Aussagen über Gefühle, Themen, Erfahrungen von Kindern und Jugendlichen zu gewinnen. 

Die Tagung konzentrierte sich dabei auf folgende Fragebereiche:

Wie entstanden die jeweiligen Eigenproduktionen mit Medien?


Wie wurden die Eigenproduktionen mit Medien analysiert und interpretiert?

Während im ersten Fragebereich der Focus auf den Prozessen und Kontexten der Medienproduktionen bei Kindern und Jugendlichen lag, konzentrierte sich der zweite Fragebereich auf die Methoden des Verstehens der erstellten Produktionen. Neben der Reflexion qualitativer Methoden und Gütekriterien sollte auch die Verknüpfung mit quantitativen Verfahren thematisiert werden. 

 Tagungsbüro: Björn Maurer (Ansprechpartner für alle organisatorischen und technischen Fragen)

 Tagungsprogramm
Dokumentation der Tagung

 

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Letzte Änderung am 19. Dezember 2011

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