
Der Forschungsbericht ist erschienen: Jeuk, Stefan (Hrsg.) (2013): Sprachförderung und Förderdiagnostik in der Sekundarstufe I. Stuttgart: Fillibach bei Klett.
Das Projekt wird im Jahr 2013 abgeschlossen, derzeit wird der "Werkzeugkoffer" publiziert.
Bei Kindern und Jugendlichen nicht deutscher Herkunftssprache werden häufig keine für die Partizipation am Unterricht ausreichenden Kompetenzen in der Zweitsprache Deutsch beobachtet. Dies zeigt sich u.a. daran, dass Jugendliche mit nicht deutscher Herkunftssprache in Deutschland überproportional häufig Haupt- und Förderschulen besuchen. Um diesen Schülerinnen und Schülern schulische Erfolge zu ermöglichen, ist es erforderlich, zum einen den Unterricht auf ihre Bedürfnisse anzupassen, zum anderen eine an den individuellen Bedürfnissen orientierte Förderung anzubieten. Mit der bildungspolitischen Einsicht in die Notwendigkeit von sprachlicher Förderung in der Grundschule und in der Sekundarstufe rückt die Frage in den Mittelpunkt, welche Schüler welche Art von Förderung erhalten sollen und wie diese Förderung konzipiert sein soll. Ziel des Projekts ist, auf der Grundlage von Datenerhebungen Verfahren und Instrumente zu entwickeln und zu erproben, mit deren Hilfe einerseits ein individueller Förderbedarf festgestellt werden kann und die andererseits Hinweise darauf geben, an welcher Stelle die Förderung ansetzen kann. Für Jugendliche, die eine Sekundarstufe I besuchen, soll ein "Werkzeugkoffer" entwickelt und evaluiert werden, mit dessen Hilfe Kompetenzen und Schwierigkeiten in verschiedenen Bereichen sprachlichen Lernens erfasst werden können.
Projektteam: Birgit Dürrstein, Carsten Gehring, Dr. Florian Hiller, Prof. Dr. Stefan Jeuk, Alexandra Junk-Deppenmeier, M.A., Juniorprofessorin Dr. Birgit Mesch, Maren Opelland, Irene Reeb-Ramos, Joachim Schäfer, Dipl. Päd., Friederike Sevegnani, M.A., Michaela Wenk
Das Projekt gliedert sich in die folgenden Teilprojekte:
Das Projekt wird unterstützt vom Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg, vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg sowie von der Forschungsförderung der PH Ludwigsburg.
Powerpointpräsentation zum Gesamtprojekt
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