Das Leitbild der PH Ludwigsburg
In seiner Sitzung am 22.07.2010 hat der Senat das über ein Jahr lang und unter großer hochschulweiter Beteiligung entwickelte Leitbild in Kraft gesetzt. Zugleich hat er sich darauf verständigt, in einer jährlichen Revision die Aktualität der Leitsätze und ihre bisherige Wirkung zu evaluieren.
Mit der Inkraftsetzung des Leitbildes endet die erste Phase des hochschulweiten Verständigungsprozesses über das Profil der Hochschule und gemeinsame Qualitätskriterien in Forschung, Lehre und Dienstleistung. Der Prozess begann mit einer Auftaktveranstaltung im Literaturcafé im Juni 2009, kam zu einem Höhepunkt in der gemeinsamen Open Space Konferenz im November 2009 und mündete in eine durch die Leitbildkommission koordinierten Textarbeit, während der mehrfach Entwürfe erstellt, hochschulweit verteilt und Änderungsvorschläge eingearbeitet wurden.
Alle Mitglieder der Hochschule sind nun aufgefordert das Leitbild in ihre Entscheidungsprozesse mit einzubeziehen.
In der nun anschließenden Phase, die mit einer zweiten Open Space Konferenz am 11.November 2010 beginnen wird, wird es um die Sondierung konkreter Umsetzungsmaßnahmen gehen, die eine kontinuierliche, qualitative Weiterentwicklung der Hochschule ermöglichen.
Dokumentationen der Tagung
LuPHe - Filmreportage zur Veranstaltung
1. HoRads Radioreportage zur Veranstaltung
2. HoRads Radioreportage zur Veranstaltung
Kurzbericht zur Tagung
400 Teilnehmer/innen und Teilnehmer gestalteten die Open Space Konferenz am 05.11.2009. in insgesamt 48 Wor
intensiv diskutiert.
Ergebnisse der Tagung
Hier geht's zu den Ergebnissen der Open Space Konferenz
Die Ergebnisse wurden Online zwei Wochen lang weiter behandelt und gehen in den ersten Entwurf des Leitbildtextes ein.

In Zusammenarbeit mit dem Rechenzentrum der PH Ludwigsburg ist im Oktober 2009 ein Werbefilm entstanden, der erläutert, wozu ein Leitbild benötigt wird und der darüber hinaus in die Open Space Technologie einführt. Der fünfminütige Film entstand nach der "
Common Craft" Technik und visualisiert die Inhalte eines Vortrag durch Scherenschnitte, die händisch vor eine Stativkamera geschoben werden. Zum Teil kommt auch Stop-Motion Technik zum Einsatz. Der Film, der seit Oktober 2009 auch auf
You Tube zu sehen ist, wurde in den vier Wochen vor der Open Space Konferenz ca. 6.500 mal angeklickt. In den Tagen unmittelbar vor der Konferenz lief er vor der Mensa und der Bibliothek der Hochschule in einer Dauerschleife.
Drei Wochen nach Beginn der Leitbilddiskussion erfragten Julia Maucher und Samuel Gann vom Campus TV Team „LuPHe“ Prozessverantwortliche und Studierende nach Ihren Eindrücken zum Prozessverlauf. Während die Veranstalter mit der bisherigen Resonanz relativ zufrieden waren, herrscht unter den Studierenden noch große Unsicherheit über denn Zweck der Leitbilddiskussion.
Michael Krüger

Direkt nach der Eröffnungsveranstaltung am 24.06.09 im Literaturcafé begann die erste Online- Diskussionsphase des Leitbildprozesses. Die zentralen Ergebnisse der Diskussion aus den Diskussionen an den Tischen des World Cafés wurden dafür über Nacht auf die Moodle-Plattform eingestellt. 260 Studierende, Dozent/innen, Mitarbeiter/innen aus der Verwaltung und den zentralen Einrichtungen beteiligten sich an der dreiwöchigen Diskussion rund um die sieben Leitfragen, posteten insgesamt 257 Statements und diskutierten zum Teil sehr engagiert und kontrovers. Kurz vor Ende der Diskussionszeit flammte die Beteiligung noch einmal auf, so dass der Diskussionszeitraum bis 15.06.09 verlängert wurde.
Parallel zu der hochschulöffentlichen Diskussion nahmen einzelne Gremien der Hochschule (Bibliothek, Prüfungsamt, Verwaltung) die Diskussion um das Leitbild auf und brachten diese zu einem ersten Zwischenergebnis.
Auf einer großen Mindmap wurden die Ergebnisse der ersten Diskussionsphase während des Lernfestivals am 23.07.09 präsentiert.
Direkt im Anschluss begann die Arbeit an der thematischen Sortierung und Bündelung der Beiträge.

150 Gäste aus allen Bereichen der Hochschule diskutierten an zahlreichen Tischgruppen ihre Ansichten zu der Frage, was an der PHL gut ist und was sich ändern sollte. Die Ergebnisse der Diskussionen wurden auf den Tischdecken festgehalten und noch in der Nacht online zur Verfügung gestellt.
Zu Beginn des Abends brachten 8 Trommler/innen der Reutlinger Gruppe "Beatstompers" das Literaturcafé zum beben. Auf Ölfässern, Bremsscheiben, Auspuffrohren und Plastikkanistern schlugen sie einen Rhythmus der ins Blut ging und setzten damit ein deutliches Startsignal für den Abend.
Am Stehtisch auf der Bühne befragte dann der Moderator des Abends sechs Repräsentanten der einzelnen Hochschulgruppen bzw. Personen aus dem nahen Umfeld der Hochschule zu ihrer Sicht auf die PHL. So wurde beispielsweise die Leiterin der Hochschulbibliothek, Frau Dr. Spary, befragt, wann sie das letzte Mal gelobt wurde (Antwort: "heute morgen"). Rektor Prof. Dr. Fix sollte Stellung zu der Frage nehmen, ob für einen "fixen Rektor" eine Entwicklungszeit von eineinhalb Jahren nicht zu lange sei: "So ein Leitbild von zwei Seiten hat man doch als Deutschprofessor schnell geschrieben“. "Es kommt nicht ausschließlich auf das Papier an, das am Ende entsteht", machte Fix deutlich, "der Verständigungsprozess selbst ist Anliegen und Ziel des Projektes.“ In ähnlicher Weise wurden Landrat Dr. Haas, Frau Ruof, Rektorin des Staatlichen Seminars für Didaktik und Lehrerbildung in Heilbronn, Prof. Dr. Käppler, Dekan der Fakultät III und Felix Reinauer, der studentischer Vertreter, befragt.
Im Anschluss an die Talk-Runde auf dem Podium begann das „Filetstück des Abend“: die Diskussion an den bunt gemischten Tischgruppen im Literaturcafé. In drei Runden diskutierten Mitarbeiter/innen und Studierende aus allen Bereichen der Hochschule über ihr Verständnis der PHL. In manchen Gruppen mussten die voll geschriebenen Tischdecken zweimal gewechselt werden, um den Gang der Diskussion durch Stichpunkte, Pfeile, Wolken und Nummerierungen festhalten. Von guten kulturellen Angeboten über mehr Freiheiten in der Studiumsgestaltung bis zur besseren Verständigung zwischen Lehre und Verwaltung wurden zahlreiche erhaltens- und verbesserungswürdige Aspekte der Hochschule offen benannt. Die offene Atmosphäre und die Möglichkeit der gemeinsamen Verständigung, die der Abend bot, wurden von vielen Teilnehmer/innen positiv hervorgehoben.
Den krönenden Abschluss gestaltete der fünfjährige Joshua, der spontan auf der Bühne das Gedicht "Wie der Löwenzahl eine Glatze bekam" vortrug.
Gegen 20.45 Uhr war der offizielle Teil des Abends beendet. Sofort im Anschluss an die Veranstaltung machten sich die im Juni eigens geschulten Großgruppen-Moderator/innen daran, die Ergebnisse der Tischgruppen in das Online-Portal einzupflegen.
Unter www.ph-ludwigsburg.de/leitbild wird die Diskussion online bis 10.Juli weiter geführt. Am 5.November folgt dann die zweite Großgruppenveranstaltung.

In der Woche vor der großen Auftaktveranstaltung zum Leitbildprozess wurde die Werbetrommel kräftig gerührt. 100 Plakate mit den Aufschriften „ihre Visionen sind gefragt“, „Was macht für uns die Qualität der Lehre aus? Entscheiden Sie mit!“ oder „Der Grundstein für eine neue PHL. Bauen Sie mit“ wurde in allen Gebäuden der Hochschule angebracht.
2.500 Postkarten mit der Aufschrift „Prima Klima an der PH?“ und dem Logo des Leitbildprozesses wurden verteilt. Auf der Rückseite der Postkarten waren der Zeitplan der Leitbildentwicklung sowie die sieben Leitfragen abgedruckt.
Am Vortag der Auftaktveranstaltung warben Rektor Martin Fix, Prorektor Raimund Girwidz und Prorektorin Kerstin Merz-Atalik in der Mensa persönlich für eine Beteiligung der Studierenden am Leitbildprozess der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg.
Doch so richtig Fahrt nahmen die Werbemaßnahmen erst mit der Reutlinger Trommlergruppe Beatstompers auf, die auf dem Campus in Reutlingen und auf dem in Ludwigsburg lautstark für Aufmerksamkeit sorgten.
Michael Krüger

Moderationskoffer. Quelle: Pixelio
Großgruppenmoderation mit bis zu 5.000 Teilnehmer/innen
Der Leitbildprozess zeichnet sich durch eine starke Beteiligung aller Angehörigen der Hochschule aus. Der aufwändige Diskussionsprozess mit bis zu 5.000 Beteiligten (Studierenden und Mitarbeitern aus allen Bereichen) wird methodisch durch eine Großgruppenveranstaltung und durch Online-Diskussionsphasen gestaltet.
Die PH Ludwigsburg sucht Moderatorinnen und Moderatoren
Weder die Großgruppenveranstaltung noch die Online-Diskussionen können von einer einzelnen Person moderiert werden. Vielmehr werden insgesamt 20 - 30 Personen benötigt, um diese Moderationsprozesse zu bewältigen.
Die Hochschule sucht daher interessierte und geeignete Personen, die als Moderatorin oder als Moderator die Großgruppenveranstaltung sowie die Online-Diskussionsphasen mitgestalten wollen. Diese Personen können aus dem Kreis der Studierenden, der Lehrenden, der Verwaltung, der zentralen Einrichtungen oder der Haustechnik kommen.
Moderatorenschulung im Juni 2009
Zur Vorbereitung dieser Moderatoren-Aufgabe findet im Sommersemester 2009 eine Lehrveranstaltung statt, die allen Studierenden und Mitarbeitern der PH Ludwigsburg freisteht.
Die Veranstaltung findet statt am 02. und 03.Juni (Exkursionswoche). Mehr zur Veranstaltung
Eine verbindliche Vorbesprechung findet statt am Mittwoch 29.04.09 11.30 - 13.45 Uhr im Raum 1.220 (Senatssaal)

Das Rektorat der PH Ludwigsburg hat sich im Mai 2008 vorgenommen, einen hochschulweiten Einigungsprozess zu initiieren, der darin mündet, die grundlegende Ausrichtung sowie die grundlegenden Werte der Hochschule in einem Leitbild festzuschreiben. Das Impulspapier des Rektors verdeutlicht den Zweck und mögliche Inhalte des Papier und stellt eine erste, gestaltbare Diskussionsgrundlage dar.
Der Entwicklungsprozess ist offen und partizipativ angelegt, d.h. möglichst viele Interessens- und Betroffenengruppen der Hochschule sollen an diesem Prozess der Selbstvergewisserung beteiligt werden.
Angesprochen sind
Eine Beteiligung ist in folgender Form möglich und erwünscht
Michael Krüger