
Am Donnerstag, den 21. Juli 2011 wurde auf dem Campus der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg das Lernfestival gefeiert. Kinder, Jugendliche und Erwachsene waren eingeladen, in kostenlosen Workshops, Vorträgen, durch Aktionen und Präsentationen Bildung aktiv zu erleben. Dies wurde ermöglicht dank der Initiative und dem Engagement der Studierenden, Dozierenden und Mitarbeiter der PH.


Das Lernfestival begann mit Workshops für Schulklassen aller Altersstufen. Von 9 bis 14.30 Uhr erfuhren über 1500 Schulkinder an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg, dass Lernen auch außerhalb des Klassenzimmers stattfinden und Spaß machen kann. In Workshops von Dozenten und Studierenden der PH stehen Sprachspiele, naturwissenschaftliche Experimente, Theater-, Kunst- und Medienworkshops genauso auf dem Programm wie erlebnispädagogische Angebote und Themen rund um Geschichte und Kultur.
Insgesamt boten die Dozierenden und Studierenden der PH am Vormittag über 70 verschiedene Workshops an, die in der Regel 45 oder 90 Minuten dauerten und fast völlig ausgebucht wurden. Für die Schulklassen bestand die Möglichkeit, auch mehrere Workshops nacheinander zu besuchen. Durch diese Wiederholungen standen den 67 angemeldeten Schulklassen 150 Angebote zur Auswahl. Die teilnehmenden Klassen kamen aus der gesamten Region Ludwigsburg und Stuttgart.
Speziell für Kindergärten boten Studierende, Dozentinnen und Dozenten der 'Frühen Bildung' interessante Mitmach-Aktionen zu Musik, Kunst, Rechnen, Welt erkunden und Sprache entdecken an.

Ab 15 Uhr konnten alle Interessierten zu den verschiedenen Veranstaltungen im Rahmen des Lernfestivals kommen. Der Nachmittag begann mit einem Fachgespräch unter dem Titel "All inclusive – Inklusion, Integration, Illusion?" mit Vertretern aus Wissenschaft, Politik, Studierenden und Verbänden. Die Veranstaltung fand im Rahmen des Bildungsforums Ludwigsburg statt. Nach einem Impulsvortrag von Prof. Dr. Jutta Schöler leuchteten Expertinnen und Experten die Chancen und Grenzen dieses hochaktuellen bildungspolitischen Themas für die interessierte Öffentlichkeit aus.
Lehrerinnen und Lehrer, Studierende und Interessierte konnten sich am Nachmittag in Workshops, Vorträgen und Ausstellungen weiterbilden. Fragen rund um Schule und Bildung werden von Lehrenden und Studierenden der PH beantwortet und fachspezifische Inhalte vorgestellt. Auf dem Programm stehen unter anderem Veranstaltungen zu „Natur und Gesundheit“, „Idee Inklusion“, „Kuriositäten aus Kulturwissenschaft und Kulturmanagement“ oder „Der Dialog aus Sicht des Islams“.

Die Kinderuni Ludwigsburg lud alle Acht- bis Zwölfjährigen zu einer richtigen Vorlesung ein, die jedes Kind versteht! Während die Erwachsenen sich in Vorträgen und Workshops weiterbilden oder sich auf dem Markt der Möglichkeiten informierten, konnten die Kinder als Studierende etwas über die Geschichte des Turnens lernen.

Der „Markt der Möglichkeiten“ begleitete den ganzen Tag über das Programm des Lernfestivals. Ausstellungen, Präsentationen und Informationsstände der Studiengänge und Einrichtungen der Pädagogischen Hochschule luden ein, sich zu informieren und neue Kontakte zu knüpfen. Am Vormittag konnten die Mitmach- und Kreativangebote von Schulklassen auch als Alternative zu den Workshops und in den Pausen besucht werden.

Am Abend zeigten Künstler und Gruppen der PH ihr Können. Ab 18 Uhr konnten die Besucher den Tag mit Konzerten von dem „Rock- und Soulkolleg“ und der Irish-Folk-Band „Hedgehog’s Garden“ auf der Open Air Bühne ausklingen zu lassen Ab 19 Uhr wurde im Litertur-Café parallel mit der Lesebühne und dem Männergesangsensemble „les favoris“ Litertaur & Musik angeboten. Beides bot die Gelegenheit sich auf das Weiterfeiern beim anschließenden AstA-Sommerfest einstimmen lassen.
![]() ![]() ![]() ![]() ![]() |
Anne Nörthemann
Pädagogische Hochschule Ludwigsburg
Reuteallee 46
D-71634 Ludwigsburg
Telefon: +49 7141 140-780
E-Mail: noerthemann(at)ph-ludwigsburg.de
Bilder, Filme, Radiobeiträge und einen Rückblick zum Lernfestival 2009 gibt es hier.
Die Programmbroschüre des Lernfestivals 2011 zum Download finden Sie hier.