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Medienpädagogik

Im Müll gefischt

Trickfilmseminar mit Gesine Kulcke (WiSe 20/21: M9/B4)

Figuren und Kulissen aus alten Milchtüten, Eierkartons, Joghurtbechern, Strohhalmen, Folien, Papiertüten und alten Zeitungen erzählen Kindern etwas von dem, was Erwachsene über sie annehmen, ihnen mitgeben wollen. Da wird für den Verkehr erzogen und den Umweltschutz, Freundschaften werden gefeiert, und Geschichten bieten Trost, indem sie verraten, dass es böse Gespenster und Geister nur in unserer Vorstellung gibt.

Das Meer aus OP-Masken verrät Zeit und Umgebung, in der die Filme entstanden sind: isoliert im Lockdown haben die Seminarteilnehmer*innen jede*r für sich einen Film produziert und davon erzählt, was sie sich vorstellen, was Kindern gefällt, was Kinder brauchen, was ihnen gut tut, was sie lernen sollten. Und so sind die Filme auch Ausgangspunkt für die Reflexion eigener Vorstellungen, die auf Erinnerungen an die eigene Kindheit verweisen, auf das, was wir über Kind sein und Kindheit lernen, was uns davon erzählt wird, was wir von Kindern wahrnehmen - sei es in Kitas, in Familien, in Schulen -, oder über sie in Kinderbüchern und Fachbüchern lesen, in Kinderfilmen und auch in Seminaren erzählt bekommen.

Trickfilme

"Auf hoher See" von Bianca Müller
"Bootsfahrt auf dem Atlantik" von Chiara Brändle
"Das Schrottmobil" von Denise Julia Heidt
"Der Weg der kleinen Dose" von Annabelle Glässing und Melina Zeller
"Die drei Schmetterlinge" von Mareike Schweizer
"In meinem Zimmer spukt es" von Fatima Jasmina Kamberi
"Überraschung!" von Imke Jordan
"Viel mehr als nichts" von Theres Blankenhorn

 

BILDUNG UND ERZIEHUNG IM KINDESALTER