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23-10-2019

Kleinkunst KuMeBi

Quelle: KuMeBi

"Auf der Greifswalder Straße" von Roland Schimmelpfennig - Januar 2013

„Wenn Du nur noch 24 Stunden zu leben hättest, was würdest Du dann tun?" Und schon beginnt die Zeit für Rudolf zu rasen. Das Leben läuft dahin auf der Greifswalder Straße, alles ist scheinbar alltäglich und doch ist alles anders. Der Mann ohne Hund, die Kassiererinnen, Simona, die Rumänen, die Frau im Fotoladen und all die anderen. Jeder hat sein Leben, seine Geschichte. Manchmal gibt es ein Miteinander, doch meist sind die Begegnungen nur zufällig. In Rudolfs Kopf pulsiert die Prophezeiung: "Ich bin hier um dich zu warnen, Rudolf. Nimm dich in Acht vor dem langen Mädchen. Nimm dich in Acht vor der Giraffe." 24 Stunden, in denen alle auf etwas zu warten scheinen…

„Auf der Greifswalder Straße“ von Roland Schimmelpfennig bietet den Studierenden der Kultur- und Medienbildung mit einer Verdichtung verschiedenster Figuren in kurzen aneinandergereihten Szenen eine Herausforderung. Unter der Leitung von Vanessa Puttner setzen sie das Stück mit vielen Ideen theatral um und bieten so dem Publikum einen abwechslungsreichen Einblick in die deutsche Gegenwartsdramatik.
"Es kommt mir vor, als ob die ganze Stadt auf etwas wartet.
Es kommt mir vor, als ob ich selber warte."

Wann? Mittwoch, 16.01.13 um 18 Uhr und Donnerstag, 17.01.13 um 20 Uhr
Wo? Literaturcafé
Kostet? Eintritt: 5,-/3,-

Quelle: KuMeBi

Das Tier im Text - Juli 2011

Nach sechs Semestern Studium und mit dem Bachelorzeugnis (fast) in der Tasche verabschieden sich Studierende des Aufnahmejahrgangs 2008 mit einem Kleinkunstprogramm. Vielfältige literarische Formen wurden unter der Leitung von Vanessa Puttner gesichtet, bearbeitet, selbst geschrieben und für die Bühne in Szene gesetzt. Die Präsentationen rund um Mensch und Tier sind humorvoll wie auch nachdenklich und überraschen Aug und Ohr des Publikums. Seien Sie also gespannt, was es mit Zebra, Seepferdchen und Fliege auf sich hat!

Im Anschluss findet das Grillfest des Studiengangs Kultur- und Medienbildung statt, denn schließlich darf auch mal gefeiert werden! Die Organisation liegt wieder in den bewährten Händen der Fachschaft. Selbstverständlich sind hierzu auch Gäste willkommen.

Wo?               Unter der Spinne (bei Regen im BTZ)
Wann?           14. Juli 2011 um 19.30 Uhr
Kostet?          Keinen Eintritt
Noch was?     Ja, ein Grillfest im Anschluss

"Glaube, Liebe, Hoffnung" von Ödön von Horvath - Dezember 2010

Quelle: KuMeBi

Es ist wieder so weit! Zwanzig Studierende des Wahlfaches Theater und Literatur erobern die Bretter, die die Welt bedeuten. Dieses Semester erarbeiten die Studierenden des Aufnahmejahrgangs 2009 unter Leitung von Vanessa Puttner ein Aufführungsprojekt zu Ödön von Horvaths GLAUBE LIEBE HOFFNUNG.

Wie viel ist ein Leben wert? 150 Mark oder geht es doch um viel mehr? Das Leben zwischen Arbeitslosigkeit und Rezession macht die Suche nach dem Glück nicht gerade einfach. Elisabeth benötigt genau 150 Mark für einen Wandergewerbeschein. Dafür würde sie sogar ihre eigene Leiche verkaufen. Ein Präparator ist bereit, ihr das Geld zu leihen. Doch bald stellt sich heraus, dass sie mit dessen Geld ein Bußgeld beglichen hatte, das ihr auferlegt wurde, weil sie eben ohne besagten Wandergewerbeschein gearbeitet hat. Der Präparator bezichtigt Elisabeth des Betrugs und so wird sie zu 14 Tagen Gefängnis verurteilt. Kaum wieder in Freiheit, lernt sie einen jungen Schupo, Alfons Klostermeyer, kennen. In ihm sieht sie ihre letzte Chance auf eine bessere Zukunft. Elisabeths Glück ist jedoch nicht von langer Dauer. Was ist es, was am Ende übrig bleibt? GLAUBE? LIEBE? HOFFNUNG?

Für diese Produktion wurde eine neue Spielstätte ausgewählt. Erstmals spielen Studierende der Kultur- und Medienbildung im Bild- und Theaterzentrum btz, das nach einigen Renovierungsarbeiten in neuem Glanz erstrahlt. Damit dürfen die Zuschauer also eine doppelte Premiere erwarten.

Wo?            Bild- und Theaterzentrum
Wann?        15.12.10 und 16.12.10 um 20 Uhr
Kostet?        Eintritt 5,-/3,-

Quelle: Vanessa Puttner

"Helges Leben" - Juni 2010

Ein schönes Theaterstück von Frau Berg

Am 9. und 10. Juni um 20:00 Uhr präsentiert der Studiengang Kultur- und Medienbildung im Literatur-Café sein aktuelles Aufführungsprojekt. Unter der Leitung von Vanessa Puttner widmen sich 19 Studierende des Profilbereiches Theater/Literatur aktueller Dramatik.

„Helges Leben“ Die Menschheit ist ausgestorben, die Tiere regieren – und wollen Entertainment. Heute ist ihnen nach einem kleinen, ganz normalen Menschenleben. Das trifft sich gut. Frau Gott hat Helge im Angebot, dessen Lebensstationen die Tiere unterhalten sollen. Doch wo das Leben ist, ist auch der Tod nicht weit.

„Helges Leben“ – eine bitterböse Satire und ein tierisches Vergnügen!

 Veranstaltet von der Abteilung Kultur- und Medienbildung, Eintritt 5,-/3,-

Quelle_KuMeBi

Ein KLEINes bisschen KUNST und ein großes Vergnügen - Dezember 2009

Studierende der Kultur- und Medienbildung präsentierten mit „Kabaretta“ an zwei Abenden ein buntes wortwitziges und musikalisches Kleinkunstprogramm im Literatur-Café der Pädagogischen Hochschule.

Szenisches Spiel, kabarettistische Texte, Gesang, Tanz: Unter der Leitung von Vanessa Puttner, akademische Mitarbeiterin der Abteilung Kultur- und Medienbildung, setzten Studentinnen des Wahlfachs Theater und Literatur eigene Texte und Choreographien schwungvoll in Szene. Am Klavier begleitete sie Andreas Eckhardt. Humorvoll und mit kritischem Blick brachten die zehn Studierenden ein kurzweiliges und facettenreiches Programm auf die Bühne, das von der ideenreichen Arbeit im Praxisseminar zeugte und vielseitige Talente ins Scheinwerferlicht rückte.

Mit Stimmgewalt und treffsicheren Texten zu den Absurditäten des alltäglichen Mensabesuchs riefen Katharina Erlenmeier und Daniela Schlayer bei ihrem „Mensa-Medley“ große Begeisterung hervor. Diana Reister, Regina Baidinger und Raphael Mayer – der einzige Mann in der Gruppe und der einzige, der nicht Kultur- und Medienbildung studiert – lieferten sich unter dem wohlbekannten bis abgedroschenen Slogan „Du bist Deutschland“ einen pointierten Schlagabtausch über den Wahnsinn deutscher Fernsehsendungen.

Einen Höhepunkt des Abends bildete die Verkaufsshow in televisueller Home-Shopping-Manier, in der Dorothee Tobias, Imke Jochens, Daniela Schlayer, Tanja Konrad, Maren Scharpf und Constanze Reder dem Publikum Vergnügen hoch zwei bereiteten: Sie verbanden eine Persiflage des Fernsehformats mit der kabarettistischen Kommentierung ihrer selbst und ihres Studiengangs: Verkaufsobjekt war ein „KuMeBi“, also ein Student der Kultur- und Medienbildung, feilgeboten als Alleskönner.

Was passiert, wenn „studiVZ“ offline geht, offenbarte der letzte Programmpunkt vor dem Finale. Mit Wortwitz und treffender Kostümierung, schnellen Repliken und gezieltem Aneinander-Vorbeireden gelang es den Studierenden, die VZ-Stereotypen wirkungsvoll zu persiflieren und dabei die Palette von amüsant bis grotesk vollends auszuschöpfen.

Was im Untertitel als „Ein KLEINes bisschen KUNST“ angekündigt worden war, bereitete den Zuschauern im hervorragend besuchten Literatur-Café großes Vergnügen. Eine Fortsetzung der erfolgreichen Aufführung ist bereits in Sicht. Man darf gespannt sein, was sich der Aufnahmejahrgang 2008 einfallen lassen wird.

Sarah Wüst

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