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Akademische Mitarbeiterin

Reuteallee 46, 71634 Ludwigsburg

Tel.: 07141/140-347; Raum 1.257

E-Mail: kulcke(at)ph-ludwigsburg.de

 

Sprechstunden im Sommersemester 2019

mittwochs, 16.15 bis 17.15 Uhr, Raum: 1.257 und nach Vereinbarung

Bitte melden Sie sich per Mail vorher an: kulcke(at)ph-ludwigsburg.de

 

Lehrveranstaltungen im Sommersemester 2019 

Vorlesung: Einführung in die Medienpädagogik (Frühkindliche Bildung und Erziehung M9/B1)

montags, 16.15 bis 17.45 Uhr, Raum 1.201

Die Vorlesung integriert Gastbeiträge aus verschiedenen Handlungsfeldern der Medienpädagogik im Kontext von Kindheitspädagogik. Schwerpunkte der Vorlesung sind: Gesellschaftliche Medienentwicklung, Mediennutzung in der Kindheit, Aufgaben und Ziele, die in der Medienpädagogik formuliert werden, medienpädagogische Praxis in der Kita, Medienerziehung und Eltern, Daten- und Kindermedienschutz.

 

Seminar: Selbstausdruck von Kindern in Rollenspielen, Zeichnungen und Fotografien (Frühkindliche Bildung und Erziehung M10/B2-Gruppe 6)

Samstag, 04.05.2019, 9 bis 17.30 Uhr, Samstag, 11.05.2019, 9 bis 14.00 Uhr, Samstag, 18.05.2019, 9 bis 17.30 Uhr, Samstag, 25.05.2019, 9 bis 17.30 Uhr, Samstag, 01.06.2019, 9 bis 17.30 Uhr plus zwei noch zu vereinbarende Abendtermine.

In der Medienpädagogik wird davon ausgegangen, dass es möglich ist, im Kontext aktiver Medienarbeit etwas darüber zu erfahren, „was Kinder bewegt, an welchen individuellen Fragen und Problemen sie gerade arbeiten...“ (Tilemann 2013, S. 1) Ausgegangen wird hier von der Idee, dass Kinder mit selbstgestalteten Medienprodukten etwas von ihrer Sicht auf die Welt präsentieren, was Erwachsene so nachvollziehen können, dass sie davon ausgehend weitere Lernprozesse initiieren können. Mit Blick auf Kinderzeichnungen, aber auch Fotografien von Kindern oder Trickfilmen, die sie selbst produziert haben, wird im Seminar die Frage ausgeworfen und diskutiert, inwiefern sich diese Annahme trägt. So lässt sich nach Honig et al. anzweifeln, dass Kinder wie Erwachsene ausdrücken können bzw. erzählen können, was sie erleben bzw. erfahren. Es stellt sich die Frage, was Kinder können müssen, „um glaubwürdige, verständige und kompetente Informanten nicht nur hinsichtlich ihrer Erlebnisse, sondern auch der Welt zu sein, in er sie leben und an der sie Anteil haben?“ (Honig et al. 1999, S. 11)

 

Seminar: Medien als Störung pädagogischer Praxis (Frühkindliche Bildung und Erziehung M10/B4; Lehramt an Grundschulen, BA Lehramt an Grundschulen, Lehramt Sonderpädagogik, BA Lehramt Sonderpädagogik)

donnerstags, 14.15 bis 17.30 Uhr, Raum: 1.342, 14-tägig

Das Lernen mit, durch und über digitale Medien wird zunehmend zu einem Thema in der Grundschule, aber auch der Frühkindlichen Bildung und Erziehung. Nicht nur diskutiert, sondern auch praktisch umgesetzt wird der Einsatz von interaktiven Whiteboards, aber auch Tablets und Smartphones. Umstritten bleibt dabei, was hier in Bezug auf diese Medien zum Inhalt in Kita und Grundschule werden kann bzw. werden soll, aber auch inwiefern die Integration von Medien in pädagogischer Praxis Professionskonzepte herausfordert oder auch stört. Im Seminar setzen wir uns sowohl mit der Frage auseinander, wer hier mit welchen Begründungen Erwartungen formuliert – inwiefern diese als pädagogische oder auch bildungspolitisch orientierte einordbar sind – aber auch mit der Frage, wie sich in der Praxis zu diesen Erwartungen positioniert wird. Hierzu werden wir u.a. Pädagog*innen zu Gruppendiskussionen einladen.

 

Seminar: Das abgebildete Kind - die Fotografie in der qualitativen Forschung (MA Lehramt Grundschule, MA Lehramt Sonderpädagogik)

donnerstags, 14.15 bis 17.30 Uhr, Raum: 1.342, 14-tägig

Wir beschäftigen uns mit Fotografien von Kindern aus unterschiedlichen Verwendungszusam-menhängen: hierzu gehören u.a. Pressefotos, Fotos aus dem Kontext von Öffentlichkeitsarbeit, Bilder, die als Illustration in Schulbüchern und Lehrbüchern auftauchen, aber auch Fotos, die in unterschiedlichen Zusammenhängen im Internet publiziert werden. Ausgehend von diesen setzen wird uns mit Vorstellungen und Konstruktionen von Kind und Kindheit auseinander. Hierfür lernen Sie im Seminar unterschiedliche Bildanalysemethoden kennen, die sich auch für geplante Abschlussarbeiten eignen.

 

Seminar: Faule Pauker*innen oder Heilsbringer*innen? Darstellungen von Lehrer*innen in Film, Fernsehen und Presse (MA Lehramt Grundschule, MA Lehramt Sonderpädagogik)

mittwochs, 18.00 bis 19.30 Uhr, Raum:1.256

Dr. Johannes Bökh, Dr. Markus Specht, Zeki Müller, Stefan Vollmer oder Ute Müller: im Seminar werden wir uns mit rekonstruktiven Analysemethoden auseinandersetzen, die uns ermöglichen Konstruktionen von Lehrerbildern in Film- und Fernsehgeschichten oder auch Pressedarstellungen nachzuvollziehen. Das Seminar ist als Forschungswerkstatt konzipiert, in die Sie eigene Materialien (Filme, Serien, Presseberichte) einbringen, um an diesen Analysemethoden ausprobieren und kennenlernen zu können. Das Seminar bietet Ihnen die Möglichkeit, für geplante Abschlussarbeiten Forschungsfragen und ein dazu passendes methodisches Vorgehen auszuarbeiten, in denen Medien rekonstruktiv analysiert werden sollen.

 

Seminar: Tablet Klassen und Flipped Classroom: individualisiertes Lernen in der Grundschule (Lehramt an Grundschulen, BA Lehramt an Grundschulen, Lehramt Sonderpädagogik, BA Lehramt Sonderpädagogik)

dienstags, 14.15 Uhr bis 15.45 Uhr, Raum: 11.017

Tablets eingesetzt im Sinne des Flipped bzw. Inverted Classroom fördern die Individualisierung des Unterrichts. So sollen sie möglich machen, dass Schüler*innen sich selbstständig und individuell Lerninhalte zu Hause erarbeiten. Wird nun mit Podcasts, Lern- und Erklärvideos möglich, was mit Arbeitsblättern, die sich nicht selbst erklären können, nicht möglich war? Inwiefern ist für einen Unterricht, in dem Tablets im Sinne des Flipped Classroom eingesetzt werden, noch ein gemeinsames Lernen von Schüler*innen notwendig oder überhaupt möglich? Welche Rolle übernimmt in diesem Modell die Lehrkraft? Wir werden diese Fragen im Seminar ausgehend von Texten diskutieren, aber auch ausgehend von Inhalten, die wir versuchen selbst mit Tablets im Sinne des Flipped Classrooms zu produzieren.

 

Veranstaltungsarchiv

Berufliche Vita

  • Akademische Mitarbeiterin (seit April 2014) und Doktorandin (seit April 2015) in der Abteilung Medienpädagogik der PH Ludwigsburg
  • Als work package leader zuständig für Öffentlichkeitsarbeit für das im Siebten Rahmenprogramm der Europäischen Union geförderte und von der PH Freiburg koordinierte Projekt mascil (bis April 2014)
  • freie Referentin für das Landesmedienzentrum Baden-Württemberg (2011-2014)
  • Lehrbeauftragte an der Universität Heidelberg am Institut für Bildungswissenschaft, an der PH Ludwigsburg in der Abt. Medienpädagogik für den Studiengang Frühkindliche Bildung und Erziehung und am Institut für Medien in der Bildung an der PH Freiburg (2008-2014)
  • Diplom in Erziehungswissenschaft an der PH Freiburg. Schwerpunkt: Medienpädagogik, Wahlpflichtfach: Gesundheitspädagogik sowie Zusatzstudium Schreibberaterin bei Gerd Bräuer (2009) 
  • freie Autorin, Veröffentlichungen u.a. in taz, Neue Zürcher Zeitung, Frankfurter Rundschau und Die Zeit (2005-2014)
  • Reporterin für die Reportageagentur Zeitenspiegel (2001-2005)
  • Ausbildung zur Redakteurin beim Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlag (1999-2001)
  • Magistra Artium, Universität Hamburg: Sprache, Literatur und Kultur Nordamerikas, Nebenfächer: Politische Wissenschaft und Soziologie (1998)
  • Diploma in American Studies, Smith College, Northampton, Masschusetts, USA (1996)
  • weitere Infos unter: www.gesinekulcke.de

Veröffentlichungen

Vorträge / Moderation / Workshops

 

 

 

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