Logo Pädagogische Hochschule Ludwigsburg
Logo
DE  |  EN
 

GMK-Forum 2018: Digitalisierung. Teilhabe. Vielfalt.

 

10. November 2018

Vom 16. bis 18. November 2018 findet an der Universtität Bremen das 35. Forum Kommunikationskultur der GMK statt. Vielfältige Bildungschancen und gesellschaftliche Teilhabe sind heute mit digitaler Kommunikation und digitalen Medienerfahrungen verknüpft. Doch nicht alle Menschen haben einen gleichwertigen Zugang zu digitalen Medien und Medienbildung. Dr. Jan-René Schluchter von der Abteilung Medienpädagogik der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg wird unter dem Titel Medienbildung für alle: Medienbildung inklusiv gestalten! auf dem Forum das Positionspapier der GMK-Fachgruppe Inklusive Medienbildung präsentieren und auf gesellschaftliche Verantwortlichkeiten in diesem Kontext hinweisen. Prof. Dr. Thomas Knaus, Leiter der Abteilung Medienpädagogik, organisiert als Sprecher der Fachgruppe Qualitative Forschung das jährliche Treffen der Fachhgruppe und wird als Mitglied des Bundesvorstands der GMK an der erweiterten Vorstandssitzung, der Mitgliederversammlung und am Forum teilnehmen; als Mitglied des Lenkungskreises von KBoM! wird er auch am jährlichen Plenum teilnehmen, das ebenfalls in Bremen stattfindet.

Ankündigung: Handbuch Inklusion und Medienbildung

 

06. November 2018

Dr. Jan-René Schluchter, Akademischer Rat für Medienpädagogik und wissenschaftlich-fachlicher Leiter im Bereich Medien des Zentrums für Medien- und Informationstechnologie der PH Ludwigsburg, gibt mit Jun.Prof. Dr. Ingo Bosse (TU Dortmund) und Prof. Dr. Isabel Zorn (TH Köln) das Handbuch Inklusion und Medienbildung heraus, das Schnittfelder zwischen Inklusion und Medienbildung präsentiert. Das Buch ist als Print und E-Book ab dem 17. Dezember 2018 im Buchhandel sowie als Open Source erhätlich. Erste Einblicke gibt es bereits jetzt auf der Verlagshomepage.

Zum Inhalt des Buches heißt es im Klappentext: In mediatisierten Gesellschaften ist der Zugang zu und die Nutzung von Medien eine bedeutsame Voraussetzung für gesellschaftliche Zugehörigkeit und Teilhabe. Der Zugang zu und die Nutzung von Medien sieht sich oft durch soziale Barrieren und Mechanismen des sozialen Ausschlusses geprägt, welche sich an Merkmalen wie soziale und/oder kulturelle Herkunft, Geschlecht, Behinderung etc. anhaften. Vor diesem Hintergrund umreißt und begründet das Handbuch Potentiale und Rahmenbedingungen von Medienbildung für inklusive Settings und die Zusammenhänge von Medien, Bildung und sozialen Differenzlinien.

Die Pädgagogische Hochschule Ludwigsburg auf der fraMediale

 

19. September 2018

Die Pädagogische Hochschule Ludwigsburg war in diesem Jahr erstmals Kooperationspartnerin der fraMediale. Am 19. September 2018 lud das Frankfurter Technologiezentrum zum siebten Mal zu der Fachtagung und Medienmesse an die Frankfurt University of Applied Sciences ein. Im Fokus standen Interfaces des Digitalen, von denen ausgehend der Blick auf Übergänge an den Schnittstellen zwischen erziehungswissenschaftlichen, medienpädagogischen, (technik-)soziologischen und informatischen Disziplinen, Institutionen, Akteurinnen und Akteuren gerichtet wurde. Die Abteilung Medienpädagogik präsentierte auf der Tagung das Projekt dileg-SL: Digitales Lernen Grundschule – Stuttgart/Ludwigsburg, eines von fünf Projekten, das die Deutsche Telekom Stiftung im Rahmen des Förderprogramms Digitales Lernen Grundschule von 2016 bis 2018 fördert. Inititiert wurde die fraMediale von Prof. Dr. Thomas Knaus.

Digitale Bildung wird häufig auf Didaktik und Ausstattung reduziert

 

05. Juli 2018

In der Jubiläumsedition zum 200. Geburtstag der Ludwigsburger Kreiszeitung spricht Prof. Dr. Thomas Knaus über digitale Bildung in der Schule. Das Interview ist in der ePaper-Ausgabe auf den Seiten 94 bis 95 zu lesen.

Medienkritik im digitalen Zeitalter erschienen

 

03. Juli 2018

Der von Horst Niesyto und Heinz Moser herausgegebene Band Medienkritik im digitalen Zeitalter  setzt sich mit theoretisch-konzeptionellen Grundlagen auseinander und zeigt Beispiele für eine fundierte pädagogische Medienkritik auf.

Der bei kopaed erschienene Band umfasst Beiträge zu Prämissen und zur historischen Entwicklung von Medienkritik, analysiert aktuelle Problemfelder und stellt verschiedene Konzepte von Medienkritik auf der Grundlage entwicklungs- und handlungsorientierter, sozial-ästhetischer, technikkritischer, systemtheoretischer und anderer Ansätze vor. U.a. plädiert Prof. Dr. Thomas Knaus unter dem Titel Technikkritik und Selbstverantwortung für ein erweitertes Medienkritikverständnis; Gesine Kulcke schreibt über Medienkritik im Kontext von Kindheitspädagogik.

Weitere Beiträge behandeln ausgewählte Aspekte und Handlungsfelder von Medienkritik wie z.B. ästhetische Werturteile, Cultural Hacking, Umgang mit Smartphones, exzessive Internetnutzung, Cyberfeminismus und MakerSpace an Grundschulen. 

Das Mobiltelefon im Alltagsleben des urbanen Kenia

 

21. Juni 2018

Michael Waltinger hat sein Promotionsprojekt an der PH Ludwigsburg erfolgreich verteidigt. Ausgangspunkt der medienethnografischen Studie ist die Feststellung, dass neben dem Radio als etablierterer Medienform vor allem Mobiltelefone die Medienlandschaft in Ostafrika grundlegend verändert haben. In diesem Kontext ist Michael Waltinger Fragen bezüglich der spezifischen Bedeutung von Mobiltelefonen sowie den Verwendungsweisen des Gerätes im Alltagskontext des urbanen Kenias nachgegangen. 

Das Promotionsprojekt wurde von Prof. Dr. Horst Niesyto betreut; Zweitgutachter war Prof Dr. Oliver Zöllner von der Hochschule der Medien in Stuttgart. Mehr Informationen über das Projekt und Michael Waltinger finden Sie hier.

Schnittstellen – Interfaces des Digitalen: Programm & Anmeldung zur fraMediale 2018 sind nun online

Die Diskussion um den Einfluss einer digital-vernetzten Welt auf Bildungsprozesse involviert ein breites Spektrum disziplinärer Zugänge, Perspektiven und Ansätze. Bildungsprozesse vor dem Hintergrund der „Digitalisierung“ diskutieren und mitgestalten zu können erfordert unter anderem eine Auseinandersetzung an den Grenzen, Übergängen und Nahtstellen all jener Perspektiven – den Schnittstellen oder neudeutsch: Interfaces.

Die fraMediale widmet sich daher Schnittstellen und Schnittmengen, aber auch Grenzen und Reibungsflächen in der Diskussion um digitale Medien in Bildungskontexten. Das umfangreiche Programm aus Workshops, Infoshops, rahmenden Vorträgen und Exponaten bietet sowohl erziehungswissenschaftliche, insbesondere medienpädagogische, und informatische Ansätze als auch inspirierende Praxiserfahrungen und Vorhaben der interdisziplinären Zusammenarbeit. Zum feierlichen Abschluss der Veranstaltung wird der fraMediale-Preis verliehen, für den wieder zahlreiche Projekte und Ideen eingereicht wurden. Die Fachtagung und Medienmesse wird veranstaltet vom FTzM der Frankfurt UAS in Kooperation mit der PH Ludwigsburg, der GMK, der Initiative KBoM! und der LPR Hessen. Die fraMediale findet am Mittwoch, 19. September 2018 an der Frankfurt UAS in Frankfurt am Main statt. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Anmeldung unter:
www.framediale.de/anmeldung    
www.framediale.de/programm2018   [PDF]
www.framediale.de/programm 

Hinweis für ExamenskandidatInnen der Kommission Knaus/Junge

06. Juni 2018

Für die mündliche Staatsexamensprüfungen in der Kommission Knaus /Junge findet am Dienstag, 12.06.2018, eine allgemeine Prüfungsvorbesprechung (16.00 -17.00 Uhr Raum 1.314) statt - hier werden 99% aller Fragen geklärt - nehmen Sie an diesem Termin unbedingt teil.

Nutzen Sie für alle weiteren Absprachen zu Literatur und Themen, Informationen etc. die Sprechstunden danach.

Forschungswerkstatt Medienpädagogik - Band 2 erschienen

01. Juni 2018

Der bei kopaed erschienende Band ergänzt das facettenreiche Spektrum aktueller Forschungsansätze und -methoden durch neue methodische Schätze, die medienpädagogisches Wissen mehren, medienpädagogische Praxis reflektieren oder evaluieren und konkrete Antworten auf aktuelle Fragen der Community geben.

Der von Prof. Dr. Thomas Knaus herausgegebene Printband stellt kreative Ansätze und innovative Methoden vor, die in Studien, Forschungs- und Qualifikationsarbeiten oft weniger Aufmerksamkeit erhalten als Ergebnisdokumentationen. Das Projekt stellt medienpädagogisch orientierte und inspirierte Forschungsarbeiten sowohl frei zugänglich auf einer Webseite (Open Access) als auch als mehrbändige Printausgabe zur Verfügung.

Medienpädagogik und Mediendidaktik sind keine Spezialthemen

28. Mai 2018

"Schulische Medienpädagogik und Mediendidaktik sind keine Spezialthemen. Jede angehende Lehrerin und jeder angehende Lehrer sollte zunächst über eigene Medienkompetenz verfügen. Darüber hinaus sollten Lehrende medienpädagogische Kompetenz entwickeln können, um die Medienkompetenz ihrer Schülerinnen und Schüler gezielt fördern zu können. Damit auch ihre Unterrichtsgestaltung von den didaktischen Potentialen des Lehrens und Lernens profitiert, sollte ihnen überdies ermöglicht werden, sich mediendidaktische Fertigkeiten anzueignen", erklärt Prof. Dr. Thomas Knaus in der aktuellen Sonderpublikation Lehramtsstudium in der digitalen Welt im Rahmen des Projekts Monitor Lehrerbildung.

Im vergangenen Wintersemester wurden Hochschulen und Länder im Monitor Lehrerbildung dazu befragt, wie Lehramtsstudierende auf den Unterricht mit digitalen Medien vorbereitet werden. Die Erhebung zeigt, dass Medienpädagogik und Mediendidaktik in der Regel im Lehramtsstudium nicht verpflichtend sind. Baden-Württemberg wird mit der Investitionsoffensive digital@bw zur Förderung der Digitalisierung in der Lehrerbildung erwähnt. Die Offensive unterstützt hochschulübergreifende Verbünde in der Lehrerbildung, um die Lehramtsstudiengänge so weiterzuentwickeln, dass sich Studierende für das Unterrichten mit und über digitale Medien qualifizieren können.

«KBoM!» kommentiert aktuellen Koalitionsvertrag

Mai 2018

Die Initiative «Keine Bildung ohne Medien!» nimmt in einem aktuellen Positionspapier Stellung zum 19. Koalitionsvertrag von CDU, CSU und SPD. KBoM

Digitalisierung in Schule und Hochschule

29. April 2018

Prof. Dr. Thomas Knaus spricht am Donnerstag, 03. Mai 2018, von 16.00 bis 18.00 Uhr in der Aula am Aasee an der Universität Münster im Rahmen der Ringvorlesung Digitalisierung in Schule und Hochschule des Zentrums für Lehrerbildung zum Thema Entwicklungen in der Gesellschaft: Der Weg in eine digitale Welt.

Projekt dileg SL bekommt Verstärkung

10. April 2018

Seit dem 9. April unterstützt Julian Ehehalt als akademischer Mitarbeiter das Team vom Projekt dileg-SL an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg. Nach dem Studium der Kultur- und Medienpädagogik (B.A.) in Ludwigsburg koordinierte er als Projektleitung das „Trickfilmnetzwerk Baden-Württemberg“ für das Kinomobil Baden-Württemberg mit Förderung der Landesanstalt für Kommunikation Baden-Württemberg. Außerdem ist Herr Ehehalt als freiberuflicher Referent und Trainer in der schulischen und außerschulischen Bildungsarbeit zu den Themen Audio- und Videoarbeit sowie Jugendmedienschutz und Zuhörförderung tätig.

Prof. Dr. Thomas Knaus nimmt Ruf nach Ludwigsburg an

01. April 2018

Zum 1. April hat Prof. Dr. Thomas Knaus die Professur der Abteilung "Medienpädagogik" angetreten. 

Prof. Knaus hat von 1998 bis 2003 ein Studium der Erziehungswissenschaften an der Johann Wolfgang Goethe-Universität, Frankfurt am Main, absolviert. 2008 wurde er mit einer empirischen Arbeit an der Johann Wolfgang Goethe-Universität zum Dr. phil. promoviert (Titel der Dissertationsschrift: Kommunigrafie – Zum Verhältnis computervermittelter Text- und Bildkommunikation).

Am Frankfurter Technologiezentrum [:Medien] – FTzM war er von 2001 bis 2015 als Geschäftsführender Direktor und Projektleiter aktiv, ehe er 2015 die Position des Wissenschaftlichen Direktors übernahm. Neben seinen vielfältigen Forschungsaktivitäten hat er dort die fraMediale ins Leben gerufen.

Thomas Knaus ist in verschiedenen Fachverbänden aktiv, so gehört er u.a. zum Lenkungskreis der Initiative Keine Bildung ohne Medien! (KBoM!) und er ist Mitglied des Bundesvorstands der Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur (GMK). Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen Ansätze und Methoden medienpädagogischer Forschung, Schul- und Medienbildungsentwicklung), (Medien-)Sozialisation, Bildungsinformatik (technikinduzierter Wandel, "Potentiale des Digitalen", Techniktheorie), Lernmotivation sowie Text und Bild in digitaler Kommunikation.

Die Abteilung Medienpädagogik freut sich auf die Zusammenarbeit und begrüßt Herrn Knaus sehr herzlich an der PH Ludwigsburg! 

Weitere Informationen zu Thomas Knaus: https://thomas-knaus.de/ 

Archiv Meldungen

Ältere Meldungen finden Sie im Archiv.

 

 

MEDIENPÄDAGOGIK 
SUCHE
Startseite   Download Zentrum  Sitemap  KontaktLogin

DruckansichtDruckansicht