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Medienethik Jahrestagung 2019

Kommunikations- und Medienethik reloaded?

Hochschule Macromedia, Köln

 

Was muss sich ändern? Wo ist Verantwortung nicht klar zugewiesen? Woran sollen wir uns in der digitalen Gesellschaft orientieren, um selbstbestimmt zu gestalten, wo wir privat bleiben wollen oder wo wir (neu oder speziell) in der Verantwortung sind? Bei der Tagung „Kommunikations- und Medienethik – reloaded?“ der DGPuK-Fachgruppe „Kommunikations- und Medienethik“ am 21./22. Februar am Campus in Köln werden Punkte angesprochen, auf die es medienethisch ankommt. 

 

Die Tagung findet in Köln an der Hochschule Macromedia statt. Kooperationspartner der Tagung sind das Netzwerk Medienethik und die Akademie für Politischen Bildung Tutzing

"Haltungen" als Zeichen pädagogischer Profession

Seit Jahren wird über die Bedeutung der "attitudes" für professionals wie PädagogInnen und LehrerInnen geforscht. Im Hinblick vor allem auf die Medienkompetenzvermittlung hat Prof. Gudrun Marci-Boehncke, Leiterin der Forschungsstelle Jugend – Medien – Bildung an der TU Dortmund, zur Bedeutung der "Haltungen" für die pädagogische Praxis einen knappen Übersicht auf der Homepage der Initiative "Gutes Aufwachsen mir Medien" veröffentlicht. 

 

Link

Medienethik-Beiträge auf der ICERI 2017

Die 10. International Conference of Education, Research and Innovation ICERI fand vom 16.-18. November 2017 in Sevilla (Spanien) statt. Aus der Forschungsgruppe Medienethik wurden nach einem double-blind review zwei Vorträge akzeptiert:

  1. Matthias Rath„media change and media literacy – ethical implications of media education in the time of mediatization“
  2. Patrick Maisenhölder und Matthias Rath„Minecraft and morals – the possibilities and limits of the usage of digital games in educational and learning contexts using the example of teaching media ethics in secondary education with Minecraft“

Die Full Papers der beiden Vorträge sind ebenfalls zur Publikation angenommen und wurden in den Proceedings der ICERI 2017 veröffentlicht. Details zur Konferenz findet sich unter dem Programm-Link.

Medienethik in Schule und Bildung – Podiumsdiskussion

Aus der Tagung "Medienethik in Schule und Bildung" in Hannover liegen inzwischen zwei Berichte über die Tagung sowie die Podiumsdiskussionen in der Youtube-Reihe "Weiße Reihe", Nr. 191 und 193, vor.

Medien in Schule und Bildung, 2./3.5.2017 in Hannover

Das Niedersächsische Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung (NLQ) und die Forschungsgruppe Medienethik an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg kooperieren seit 2017 auf dem Gebiet der medienethisch und medienethikdidaktisch orientierten Politischen Bildung zusammen. Die Auftaktveranstaltung dieser Kooperation findet statt am

2. und 3. Mai 2017 in Hannover.

Die Tagung beschäftigt sich mit grundlegenden Überlegungen zur Medienethik in Schule und Bildung. Unter dem Titel

Medienethik in Schule und Bildung

sollen die Chancen und Herausforderungen bildungsrelevanter Fragestellungen, die sich anhand der Digitalisierung ergeben, an der Schnittstelle von Medienethik und Politischer Bildung sowie Medienethik und Informatischer Bildung diskutiert werden. Die Teilnahme ist kostenlos.

Programm und Online-Anmeldung

Tagung zu Maschinenethik in Ludwigsburg

Vom 1.-3. Dezember 2016 fand in an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg die Jahrestagung des Interdisziplinary Media Ethics Center IMEC statt. Thema der Tagung war:

Brauchen Maschinen Ethik und wenn ja, welche?
Interdisziplinäre Perspektiven auf selbständig "
handelnde" und "kommunizierende" Systeme

Infos zur Tagung finden Sie hier.

Interdisziplinäres Zentrum für Medienethik gegründet – Rath leitet Advisory Board

Eine Gruppe internationaler Wissenschaftler hat am 10. Dezember 2015 in Rahmen einer internationalen Tagung an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften in Wien das Interdisziplinäre Zentrum für Medienethik (IMEC) gegründet. Die Forschungs- und Beratungseinrichtung will sich mit Fragen der Ethik in einer vernetzten und digitalisierten Welt beschäftigen und den aktiven Austausch mit Medienpraktikern und Medienpolitikern suchen. Dies wird immer wichtiger angesichts aktueller Problemlagen, die sich aus dem tiefgreifenden Wandel der Medienlandschaft ergeben. Finanzierungsprobleme des Journalismus, erhöhter Geschwindigkeitsdruck, Hass-Postings und Big Data sind hier nur einige wenige Schlagworte. Larissa Krainer, Expertin für Medienethik an der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt, wurde im Rahmen der Gründungsveranstaltung an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften zur ersten Sprecherin gewählt. Michael Litschka (FH St. Pölten) übernimmt die Rolle des zweiten Sprechers. 

Ein Advisory Board unter der Leitung des deutschen Medienphilosophen Matthias Rath (PH Ludwigsburg) sorgt für die wissenschaftliche Qualitätssicherung. 

 

Kontakt: Ao.Univ.-Prof. Mag. Dr. Larissa Krainer Alpen-Adria-Universität Klagenfurt Tel.: +43 463 2700 6123; E-Mail

"Die Macht der Bilder"

Im Rahmen der Wiener Tagung „Bilder bewegen – Die Bedeutung der Visualisierung in der Kommunikation" hielt Professor Rath am 15. Oktober 2015 einen Vortrag zum Thema "Die Macht der Bilder – Welche Rolle spielen bewegte Bilder in der Kommunikation?". 

Impressionen, Handouts der gehaltenen Beiträge und ein Video-Trailer zu den Vorträgen findet sich auf der Homepage der ausrichtenden Agentur wiko prevent|k.

Programm der medienethischen Tagung zur Mediatisierung jetzt online

Das Programm der internationalen Tagung "Responsibility and Resistance: Ethics in Mediatized Worlds" steht nun online. Die Tagung will Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zusammenbringen, die den Meta-Prozess der "Mediatisierung" (Krotz 2001; 2007) unter normativer Perspektive beleuchten. Die Tagung findet statt am 11. und 12. Dezember 2015 in Wien. Ein Get together findet bereits am Abend des 10.12. statt.

Die Tagung wird organisiert von Matthias Karmasin und Tobias Eberwein (beide Österreichische Akademie der Wissenschaften und Alpen-Adria-Universität Klagenfurt), Friedrich Krotz (Universität Bremen), dem Koordinator des DFG-Schwerpunktprogramms "Mediatisierte Welten", sowie Matthias Rath (Pädagogische Hochschule Ludwigsburg). Weitere Infos zum Programm finden sich hier.

Aktuell erschienen: Sammelband "Neuvermessung der Medienethik"

Der Sammelband Neuvermessung der Medienethik, herausgegeben von Marlis Prinzing, Matthias Rath, Christian Schicha und Ingrid Stapf, ist aktuell erschienen. 

Der Band greift aktuelle Fragen und grundsätzliche Neuorientierung der Medienethik auf und behandelt sie aus interdisziplinärer Perspektive.

Ausschreibung internationale Medienethik-Tagung

Am 10. und 11. Dezember 2015 findet am Institut für vergleichende Medien- und Kommunikationsforschung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften in Wien eine Tagung zum Thema: "Responsibility and Resistance - Ethics in Mediatized Worlds“ statt. Ausrichtende sind neben Prof. Dr.  Dr. Matthias Rath (Ludwigsburg) Prof. Dr. Dr. Matthias Karmasin (Wien) und Prof. Dr. Friedrich Krotz (Bremen). Weitere Details zu den relevanten Daten und den geplanten Inhalten unter diesem Link.

Weibliche Gender-(Vor-)Bilder im Computerspiel

Nina Köberer, Matthias Rath und Patrick Maisenhölder thematisieren in einem Beitrag für die Online-Zeitschrift Paidia Fragen jugendlicher Identitätsarbeit mit Blick auf Geschlecht und Geschlechtlichkeit in digitalen Spielen und andererseits die Produktionsseite und deren gender-Präferenzen. Basis des Beitrags mit dem Titel It is a man’s world… but it will be nothing without a woman or a girl!” Weibliche Charaktere in digitalen Spielen ist eine Online-Befragung von GamerInnen zur Identifikation mit Spielfiguren in digitalen Spielen. Eine differenzierte Darstellung von Geschlechterkonzeptionen – so die These des Beitrags – ist nicht nur medienethisch geboten, sondern auch wirtschaftlich lohnenswert. Vorgestellt werden Daten zu The Last of Us, da sich an diesem Spiel beispielhaft der sich vollziehende Bewusstseinswandel zu weiblichen Spielcharakteren darstellen lässt. Zunächst wird die theoretische Rahmung skizziert, auf welche sich die anschließende Analyse des Spiels mit Blick auf die Darstellung der weiblichen Spielfiguren und der „Heldenreise“ als Identifikationsmoment bezieht.

(Medien-)Ethik in der Grundbildung Medien

Seit diesem Semester wird an der PHL ein Zusatzzertifikat "Grundbildung Medien" angeboten. Dieses Angebot soll vor allem die Medienkompetenz zukünftiger Lehrkräfte verbessern, steht aber auch Studierenden anderer Studiengänge offen.

Medienethik ist eine wichtige Komponente der Medienkompetenz. Sie sichert die bei Dieter Baacke, der Medienkompetenz als Konzept im deutschsprachigen Bereich bereits früh propagiert hat, wichtige Teilkompetenz "Medienkritik", aber nicht nur in dieser Teilkompetenz werden normative Aspekte thematisiert.

In der aktuellen Ausgabe der Online-Zeitschrift "Ludwigsburger Beiträge zur Medienpädagogik" entfaltet Matthias Rath mit seinem Beitrag "(Medien-)Ethik in der Grundbildung Medien" das Veranstaltungsangebot der Ethik für dieses Zertifikat. 

Aktuell erschienen: Social Web ethisch und anthropologisch

In der aktuellen Ausgabe der religionspädagogischen Zeitschrift RU heute ist ein Beitrag zum Thema "Vernetzte Identität – Social Web in anthropologischer und ethischer Perspektive" von Nina Köberer und Matthias Rath erschienen.

Aktuell erschienen: Matthias Rath: "Ethik der mediatisierten Welt"

Das aktuelle Buch von Matthias Rath Ethik der mediatisierten Welt“ ist soeben erschienen. 

Die These von einer grundlegenden „Mediatisierung“ menschlicher Kommunikation hat in den letzten knapp 15 Jahren Karriere gemacht. Vielfältige Publikationen und Forschungsprogramme aus sozial- und kommunikationswissenschaftlicher Sicht wurden inzwischen aufgelegt. Aus philosophisch-ethischer Sicht lag bisher jedoch keine Rekonstruktion dieses Theorems vor.

Matthias Rath diskutiert in seinem aktuellen Buch diese These vor einem medienanthropologischen und kommunikationshistorischen Hintergrund. Er entfaltet „Mediatisierung“ als Signatur eines epochalen Selbstverständnisses des Menschen und leitet daraus Prinzipien und Begriffe einer Medienethik der Gegenwart ab.

Der Fall Schumacher - 2. Runde

Der Fall des Formel 1-Rennfahrers Michael Schumacher und die medienethisch problematischen Aktion mancher Medienakteure geht in die zweite Runde. Schon kurz nach dem Unfall wurden Stimmen laut, die die mediale Verfolgung von Familie und Ärzten anprangerten. Prof. Rath beantwortet dazu bereits am 8.1.2014 Fragen des Moderators Michael Friemel im Radio-Magazin "Guten Morgen" in SR 3.

Jetzt ist mit dem Diebstahl der Krankenakte von Michael Schumacher und die Angebote an verschiedene Medien, diese Akte zu kaufen, "ein moralischer Tiefpunkt erreicht", so Rath im Online-Portal GMX und Web.de zum Thema. Regelung von außen kann nicht gelingen, diese Auffassung vertritt Rath ebenso wie sein Kollege Filipovic der Jesuitenhochschule in München. In der ethischen Verantworten stehen neben den Medien aber auch die Mediennutzer. Verweigern wir den Medienanbieter, die mit solchen moralisch verwerflichen Methoden das Privatleben des schwer verletzten Schumacher vermarkten, die Aufmerksamkeit, dann entziehen wir, die Rezipienten und Nutzer, nach Auffassung von Matthias Rath solchen Verhaltensweisen den Boden.


weiter lesen: www.gmx.net/themen/sport/sportmix/michael-schumacher/58bcome-michael-schumachers-unfall-medien-journalismus

Medienethische Studie zu Werbung in Jugendzeitschriften

Die Dissertation von Frau Dr. Nina Köberer ist erschienen:

Advertorials in Jugendprintmedien. Ein medienethischer Zugang. Wiesbaden: VS Verlag

Advertorials vermitteln den Eindruck redaktioneller Berichterstattung, sie sind jedoch bezahlte Werbeinhalte und folgen wirtschaftlichen Interessen. Nina Köberer beschäftigt sich aus normativer Perspektive mit dem Trennungsgrundsatz von Werbung und redaktionellen Inhalten. Aus medienethischer Sicht ist der Anspruch auf Transparenz (und die Überprüfbarkeit von Transparenz) plausibilisierbar und im Rahmen medialer Kommunikation weiterhin zu fordern. In diesem Zusammenhang erörtert die Autorin – unter Rückbezug auf empirische Ergebnisse –, welche Maßnahmen zu ergreifen sind, um einen verantwortungsvollen Umgang mit Sonderwerbeformen wie Advertorials auf Produzentenseite sowie auf Ebene der Rezipienten zu gewährleisten.

Neu erschienen: Normativität in der Kommunikationswissenschaft

Ein Sammelband zu Fragen der normativen Fundierung in der Kommunikations- und Medienwissenschaft und ihren Teildisziplinen ist im VS-Verlag erschienen. Herausgegeben von Matthias Karmasin, Matthias Rath und Barbara Thomaß präsentiert der Band mit dem Titel "Normativität in der Kommunikationswissenschaft" in über 20 Beiträgen die verschiedenen normativen Zugänge, Themen und auch Abgrenzungen des Fachs auf.

Von Matthias Rath sind zwei Beiträge vertreten, einer zu Medienethik als Teildisziplin der Kommunikationswissenschaft und ein Beitrag zur normativen Begründungsleistung der Medienethik innerhalb der Kommunikationswissenschaft am Beispiel des Konzepts der "Medienkompetenz".

 

 

 

Neu erschienen: Der Sammelband "Echtheit, Wahrheit, Ehrlichkeit", hrsg. von Martin Emmer, Alexander Filipovic, Jan-Hinrik Schmidt und Ingrid Stapf. Weinheim: Beltz Juventa 2013, reflektiert das Konstrukt der "Authentizität" in der Online-Kommunikation. Darin findet sich auch der Beitrag von Prof. Dr. Dr. Matthias Rath: Authentizität als Eigensein und Konstruktion – Überlegungen zur Wahrhaftgkeit in der computervermittelten Kommunikation

Ethik im Gespräch - Ethik der PR und Werbeethik

Die Kooperation BR alpha und ORF Ethik im Gespräch diskutierten die Themen "Ethik der PR" und Werbeethik, u. a. mit Prof. Dr. Matthias Rath.

Die Aufzeichnung kann im Netz abgerufen werden unter diesem Link.

"Medien- und Zivilgesellschaft" erschienen

Die Tagungsakte der Jahrestagung 2011 des Netzwerks Medienethik bzw. der FG Kommunikations- und Medienethik der DGPuK ist erschienen: Der Sammelband  "Medien- und Zivilgesellschaft", hrsg. von Alexander Filipovic, Michael Jäckel und Christian Schicha. Weinheim: Beltz Juventa 2012, reflektiert, wie das Konstrukt der "Zivilgesellschaft" angesichts der Medialisierung und Mediatisierung als medienethisches Konzept interpretiert und angewendet werden kann. Darin findet sich auch der Beitrag von Prof. Dr. Matthias Rath: Wider den Naturzustand. Kann es ein "informationelles Selbstbestimmungsrecht" des Staates geben?

Stipendium finden

Viele Studierende würden gerne ein Stipendium bekommen, wissen aber nicht, wie sie das anstellen könnten. Weiterführende infos zu diesem Thema hier.

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