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Bei Fragen zum Handlungsfeld Medienbildung können Sie sich an Dr. Thorsten Junge wenden.

Angebot
Im Masterstudiengang Erwachsenenbildung / Weiterbildung entwickeln die Studierenden, inhaltlich konsekutiv aufbauend auf den Bachelorstudiengang Bildungswissenschaft / Lebenslanges Lernen der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg, vertiefte Kenntnisse und Fähigkeiten, die es ihnen erlauben, in den beruflichen Handlungsfeldern der Erwachsenenbildung / Weiterbildung und in der Forschung zur Erwachsenenbildung / Weiterbildung kompetent zu handeln. Weitere Informationen zum Studiengang „Erwachsenenbildung/ Weiterbildung (M.A.)“ finden Sie hier.

Innerhalb des MA Erwachsenenbildung gibt es ein Handlungsfeld Medienbildung (Modul mit vier Bausteinen als Wahlbereich). Studierende können auch die Masterarbeit im Schnittfeld von Erwachsenenbildung und Medienbildung erstellen.



Detaillierte Informationen zum Handlungsfeld Medienbildung und den Bausteinen

Studienbereich III: Wahlbereich
Modulbezeichnung: MA-HF1: Medienbildung
Modulbeauftragter: Dr. Thorsten Junge
CP: 15
SWS: 10
Studiensemester: 2. und 3.
Workload: 450 h
Präsenzzeit: 180 h (Unter Präsenzzeit wird hier auch die betreute Arbeit im Praxis- bzw. Forschungsfeld verstanden)
Selbststudium: 270 h

Form der Modulprüfung: Die Bausteine 1-3 sind „mit Erfolg“ zu studieren (Portfolio-Nachweis). Die
Modulprüfung erfolgt in Verbindung mit Baustein 4 in einer 30-minütigen mündlichen Prüfung zu drei Themen aus den Bausteinen 1-3 (Modulnote). Vor der Modulprüfung ist der Portfolio-Nachweis den Prüfer*nnen vorzulegen.

Modulziele, bezogen auf den Masterstudiengang: Das Modul vertieft vorhandene Grundlagenkenntnisse zu ausgewählten Grundfragen und Theorien der Medienbildung, vertieft anwendungsbezogen Kompetenzen zur Entwicklung und Evaluation mediengestützter Lernarrangements, macht die Studierenden mit Ansätzen und Methoden der medienpädagogischen
(Praxis-)Forschung vertraut und bietet in einem Kolloquium die Möglichkeit zur Auseinandersetzung mit aktuellen Fragen und Themen der Medienpädagogik.

Modulinhalte:
• Ausgewählte Grundfragen und Theorien der Medienbildung, z.B. Medienkompetenz- und Medienbildungstheorien, Medien und soziale Benachteiligung, Medienkritik, Mediensozialisation, aktive Medienarbeit, Filmbildung, intergenerative und interkulturelle Medienbildung, Media Education und Media Literacy (internationaler Diskurs)
• Erarbeitung, Erprobung und Evaluation mediengestützter Lernarrangements
• Spezielle Forschungsansätze und -methoden wie z.B. medienethnographische Erkundungen,
medienbiographische Methoden, Forschungsansatz ‚Eigenproduktionen mit Medien’, Einsatz visueller Methoden, Foto- und Filminterpretation, Analyse von multimedialen Produkten
• Aktuelle Fragen und ausgewählte Themen der Medienpädagogik

Kompetenzen:
Die Studierenden
• verfügen über vertiefte Kenntnisse zu ausgewählten Fragen und Theorien der Medienbildung´
• kennen, reflektieren und evaluieren die Einsatzmöglichkeiten von Medien in Bildungs- und Lernprozessen
• kennen spezielle Forschungsansätze und Methoden der medienpädagogischen Forschung und
reflektieren diese im Hinblick auf die Konzeption eigener Studien, z.B. im Hinblick auf die Planung
der Masterarbeit
• machen sich mit aktuellen Fragen und Problemfeldern der Medienpädagogik vertraut


Baustein 1: Grundfragen und Theorien der Medienbildung
Workload: 90 h (Präsenzzeit: 30 / Selbststudium: 60 h)
Studiensemester: 2 oder 3
CP: 3
SWS: 2

Ziele: Der Baustein vertieft vorhandene Grundlagenkenntnisse zu ausgewählten Grundfragen und Theorien der Medienbildung
Inhalte des Bausteins: Kenntnis ausgewählter Grundfragen, Ansätze und Theorien der Medienbildung, z.B. Medienkompetenz- und Medienbildungstheorien, Theorien zum Medienbegriff, Medien und soziale Benachteiligung, Medienkritik, Mediensozialisation, aktive Medienarbeit, Filmbildung, intergenerative und interkulturelle Medienbildung, Media Education und Media Literacy
Kompetenzen: Die Studierenden verfügen über die Bereitschaft und Fähigkeit, sich mit Grundbegriffen und Grundfragen der Medienbildung auseinanderzusetzen und im Hinblick
auf konzeptionelle Weiterentwicklungen zu diskutieren und sie können medienpädagogische Theorien und Konzepte kritisch rezipieren und reflektieren.
Lehr- und Lernformen: Seminararbeit, Gruppenarbeit, Gastvorträge, Hausarbeiten, Referate, qualifizierte Verlaufsprotokolle, selbstorganisiertes Lernen, Präsentationen, Blended Learning,


Baustein 2: Entwicklung und Evaluation mediengestützter Lernarrangements
Workload: 90 h (Präsenzzeit: 30 / Selbststudium: 60 h)
Studiensemester: 2
CP: 3
SWS: 2

Ziele: Die Studierenden sollen sich mit didaktischen, methodischen und gestalterischen Konzepten zur Entwicklung von mediengestützten Lernarrangements vertraut machen. Sie lernen Konzepte und
methodische Zugänge zur Evaluation von Lernarrangements kennen. Auf dieser Basis wird ein mediengestütztes Lernarrangement erarbeitet und in einem Praxisfeld erprobt.
Inhalte des Bausteins: Grundlagen und ausgewählte Aspekte des Lernens mit (digitalen) Medien; Didaktische und methodische Fragen: Auswahlprinzipien, Zugänge, Ziele, Inszenierungen; Grundlagen des Projektmanagements; Analyse und Bewertung von Lernarrangements
Kompetenzen: Die Studierenden kennen und reflektieren die Einsatzmöglichkeiten von Medien in Bildungs- und Lernprozessen; kennen Konzepte für selbstgesteuertes und kooperatives Lernen; sind in der Lage, mediengestützte Lernarrangements zu konzipieren und zu erarbeiten; kennen Konzepte und methodische Zugänge zur Evaluation von Lernarrangements.
Lehr- und Lernformen: Seminararbeit, Gruppenarbeit, selbstorganisiertes Lernen, Präsentationen,
Gastvorträge, Blended Learning, webbasierte E-Learning-Angebote


Baustein 3: (Praxis-)Forschungsprojekt
Workload: 90 h (Präsenzzeit: 30 / Selbststudium: 60 h)
Studiensemester: 2 oder 3
CP: 3
SWS: 2

Ziele: Der Baustein macht die Studierenden mit speziellen Forschungsansätzen und Forschungsmethoden vertraut, z.B. medienethnographische Erkundungen, medienbiographische Methoden, dem Forschungsansatz ‚Eigenproduktionen mit Medien’, dem Einsatz visueller Methoden, Ansätzen der Foto- und Filminterpretation, der Analyse von multimedialen Produkten.
Inhalte des Bausteins: Fragestellungen, Ansätze und Methoden der medienpädagogischen (Praxis-)Forschung; Spezielle Forschungsmethoden, z.B. medienethnographische Erkundungen (in Verbindung mit teilnehmender Beobachtung), medienbiographische Methoden (in Verbindung mit Photo-Elicitation), Leitfaden-Interviews, Forschungsansatz „Eigenproduktionen mit Medien“; Analyse und Interpretation von Medienproduktionen, z.B. Methoden der Foto- und Filminterpretation,
computergestützte Videofilmanalyse, Analyse von multimedialen Produkten; Überlegungen zu eigenen Forschungsstudien; Möglichkeit zur Mitarbeit an Forschungsprojekten
Kompetenzen: Die Studierenden können Aufgaben und Forschungsdesiderata im Bereich der medienpädagogischen Entwicklungsarbeit und (Praxis-) Forschung benennen und herausarbeiten; kennen spezielle Forschungsmethoden im Bereich der medienpädagogischen (Praxis-) Forschung und können diese gegenstands- und zielgruppenbezogen verorten; begreifen Forschung als Prozess und können forschungsethische Fragen verantwortungsvoll behandeln (Umgang mit personenbezogenen Daten etc.); entwickeln Überlegungen zu eigenen Forschungsvorhaben, z.B. im Hinblick auf die Masterarbeit
Lehr- und Lernformen: Seminare, Projektarbeit, medienethnographische Erkundungen, Exkursionen,
Blended Learning, Präsentationen, Gastvorträge, Forschungs- und Evaluationsberichte, Medienstudien, Hausarbeiten, Referate


Baustein 4: Ausgewählte Themen- und Problemfelder der Medienbildung (Medienpädagogisches Kolloquium)
Workload: 90 h (Präsenzzeit: 30 / Selbststudium: 60 h)
Studiensemester: 2 oder 3
CP: 3
SWS: 2

Ziele: Der Baustein intendiert die Kenntnis und Auseinandersetzung mit aktuellen Fragen und ausgewählten Themen- und Problemfeldern der Medienpädagogik sowie die Vorbereitung und Begleitung von Masterarbeiten mit einem medienpädagogischen Schwerpunkt. Das Kolloquium dient auch der Vorbereitung auf die mündliche Modulprüfung (Modulnote).
Inhalte des Bausteins: Auseinandersetzung mit aktuellen Fragen und ausgewählten Themen- und Problemfeldern in der Medienpädagogik und der medienpädagogischen (Praxis-) Forschung; Überlegungen zur Entwicklung eigener Forschungsstudien, z.B. im Hinblick auf die Masterarbeit; Vorbereitung auf die mündliche Modulprüfung
Kompetenzen: Die Studierenden verfügen über die Fähigkeit und Bereitschaft sich mit aktuellen Fragen und ausgewählten Themen- und Problemfeldern der Medienpädagogik vertieft auseinanderzusetzen; können Überlegungen für eigene medienpädagogische Studien entwickeln, z.B. im Hinblick auf die Masterarbeit, und diese im Kolloquium zur Diskussion stellen; im Falle von Masterarbeiten zu einem medienpädagogischen Schwerpunkt können sie diese im Kolloquium
vorstellen und sich mit Feedback kritisch-konstruktiv auseinandersetzen
Lehr- und Lernformen: Kolloquium, Einzel- und Gruppenarbeit, Blended Learning, Exkursionen,
Gastvorträge, Präsentationen / Referate, Forschungs- und Evaluationsberichte, qualifizierte Verlaufsprotokolle

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