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Im Folgenden wird eine Auswahl an laufenden Drittmittelprojekten vorgestellt, bei denen Stellen eingeworben wurden, sowie DFG- und EU-Projekte. Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und wird laufend aktualisiert.

Professional School of Education (PSE)

MakEd_digital - Ein pädagogisch-didaktischer Makerspace zur Förderung digitalisierungsbezogener Komeptenzen

Kooperation in allen Lehramtsfächern auf- und ausbauen (KOALA)

Deutsch als Zweitsprache für alle Fächer (DaZfaF)

Netzwerk Mentalisierungsbasierte Pädagogik (MentEd) - Having the child in mind

Mentalisieren ist das spezifisch menschliche Verstehen, das eigene Verhalten oder das Verhalten anderer Menschen durch Zuschreibung mentaler Zustände zu interpretieren (Fonagy, 2002, S. 5). Hinter dieser Alltagsfähigkeit steht ein komplexer inter- und intrapsychischer Vorgang, der durch ein Modell aus klinischer Psychologie, Neuro- und Entwicklungspsychologie empirisch breit bestätigt wurde. Das Ziel des wissenschaftlichen Netzwerkes Mentalisierungsbasierte Pädagogik (MentEd) – „Having the Child in Mind“ ist es, den Austausch über die Relevanz dieses Konzeptes für die Pädagogik und ihre Anwendungen aufgrund des aktuellen Standes der Forschung zu erörtern und Verständigung darüber zu erzielen, ob dieses bisher weitestgehend unbearbeitete Feld, gezielt und koordiniert beforscht werden sollte.
Das Netzwerk wird von der deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert und dient der Nachwuchsförderung. Es setzt sich in seinem inhaltlichen Zuschnitt folgerichtig interdisziplinär und international aus ausgewiesenen Fachkräften der Pädagogik, der Psychologie/ Psychotherapie und der Medizin zusammen.

Projektleitung: Juniorprof. Dr. Stephan Gingelmaier

Digitale Diagnostik und Intervention im Kfz-Wesen (DigiDIn-Kfz)

Im Kfz-Wesen besteht eine zentrale Anforderung darin, Ursachen von Störungen in Kraftfahrzeugen richtig zu identifizieren, um sie anschließend beheben zu können. Auszubildende haben jedoch oftmals Schwierigkeiten, ein Problem erfolgreich zu analysieren, weil sie unter anderem an der richtigen Nutzung und Interpretation technischer Texte und Abbildungen (diagnoserelevante Rezeptionskompetenz) scheitern. Daher entwickelt, erprobt und evaluiert das BMBF-geförderte Projekt „DigiDIn-Kfz“ digitale Instrumente zur Förderung der diagnoserelevanten Rezeptionskompetenz von Auszubildenden. Weiterhin werden existierende Messinstrumente zur Erfassung der Kfz-Diagnose- und Reparaturkompetenz für ihren Einsatz in Abschlussprüfungen überprüft. Dabei wird u.a. untersucht, inwieweit die Leistungen der Auszubildenden im virtuellen Test zur Erfassung der Reparaturkompetenz mit Reparaturleistungen an echten Kraftfahrzeugen vergleichbar sind.
Das Verbundvorhaben mit der TU Dresden (Prof. Dr. Stephan Abele) und der Universität Freiburg (Prof. Dr. Alexander Renkl und Dr. Inga Glogger-Frey) wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gefördert.

Projektleitung: Prof. Dr. Tobias Gschwendtner (PH Ludwigsburg, Projektkoordination)
weitere Informationen: https://www.ascot-vet.net/de/digidin-kfz---digitale-diagnostik-und-intervention-im-kfz-wesen.html

Digitale Lernpfade für das mobile ortsbezogene Lernen am Beispiel von Heilbronn

Im Zentrum des Projekts steht die Weiterentwicklung, Evaluation und Implementation von mobilen ortsbezogenen Lernumgebungen für Smartphones bzw. Tablets an Beispielen in der Stadt Heilbronn. Über App-basierte digitale Medien soll das lokale Lernen vor Ort gefördert werden. Für Lehrkräfte und Bildungsakteure sollen spezifische didaktische Prinzipien und Werkzeuge für die Gestaltung digitaler Lernpfade entwickelt und in Lehrerfortbildungen vermittelt und evaluiert werden.
Damit gliedert sich das Projekt in zwei Projektphasen, die jeweils im Sinne des Design-Based-Research-Ansatzes konzeptionelle Entwicklungsarbeit mit empirischer fachdidaktischer Forschung verknüpfen. In der ersten Projektphase werden bereits konzipierte interaktive digitale Lernpfade und Stadtrallyes weiterentwickelt und mit Schülergruppen empirisch evaluiert. In der zweiten Projektphase stehen Lehrerfortbildungen für Lehrkräfte und andere Bildungsakteure im Zentrum. Dabei sollen in Forscher-Praktiker-Tandems die in der ersten Phase eingesetzten didaktischen Prinzipien und Werkzeuge für die Gestaltung digitaler Lernpfade erprobt, empirisch evaluiert und weiterentwickelt werden.
Das Projekt wird von der Akademie für Innovative Bildung und Management gGmbH gefördert.

Projektleitung: Prof. Dr. Peter Kirchner

Center Prodev-Edu – Center for Lifelong Professional Development

Das vom Europäischen Sozialfonds und vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg geförderte Projekt läuft von April 2016 bis Dezember 2020. Ziel ist die Implementierung eines infrastrukturellen Zentrums, um hochschulübergreifende Weiterbildungsaufgaben zu koordinieren, strategische Konzepte zu entwickeln und zentrale Servicedienstleistungen in berufsbegleitenden Fort- und Weiterbildungsangeboten für Studieninteressenten, Studierende und Lehrende bereitzustellen.

Projektleitung: Prof. Dr. Peter Kirchner, Prof. Dr. Martin Fix
Weitere Informationen unter: www.ph-ludwigsburg.de/clpd

Entwicklung von Indikatoren zur Erfassung von BNE im schulischen Bildungsbereich (E-I-BNEs)

Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) ist ein wichtiges gesellschaftliches Anliegen und soll verstärkt auch in Schule und Unterricht eingebracht werden. Im Projekt werden Indikatoren zur Erfassung von BNE für den Bildungsbereich allgemeinbildende Schulen entwickelt, und zwar für die Indikatorenbereiche Input und Output. Mit den Indikatoren sollen Fortschritte bei der strukturellen Implementierung von BNE messbar werden. Die schulische Bildung wird theoriegeleitet in sechs Themen bzw. Indikatorenbereiche unterteilt (Ressourcen, Rahmenbedingungen, Curriculum, Lehrerbildung 1. Phase, Lehrerbildung 2. Phase, Lernort Schule). In dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Verbundvorhaben wirken mit Prof. Dr. Ingrid Hemmer (KU Eichstätt, Koordination), Prof. Dr. Armin Lude (PH Ludwigsburg), Prof. Dr. Péter Bagoly-Simó (HU Berlin) und Dr. Marc Ullrich (GU Frankfurt).

Projektleitung: Prof. Dr. Armin Lude
weitere Informationen: https://www.bne-portal.de/de/bundesweit/weltaktionsprogramm-deutschland/verbundprojekte-indikatorik/e-i-bnes

Diversity-Sensibler Support: MINT-Berufsorientierung für weibliche Adoleszenten mit Migrationshintergrund in Tochter-Elternteil-Dyaden (DISENSU)

Unser Ziel ist es, für Adoleszentinnen mit Migrationshintergrund den Weg in MINT-Domänen zu bahnen. Mit den von uns anvisierten Maßnahmen möchten wir die Zielgruppe an den von ihr präferierten Aufenthaltsorten (z.B. Kulturvereinen, Jugendclubs, außerschulische Angebote auf dem Gelände von Schulen) in der Freizeit aufsuchen, um insbesondere die Adoleszentinnen für einen (möglicherweise ersten) Einblick in die MINT-Berufsorientierung zu gewinnen, die eine Berufswahl in MINT für sich selbst nicht angedacht hatten oder aus verschiedenen Gründen fälschlicherweise für sich ausgeschlossen haben. Das Vorhaben greift die Konzeptidee von Science in Public auf, allerdings mit einer kultursensiblen Schwerpunktsetzung und – dies ist eine Besonderheit unseres Vorgehens – jeweils verbunden mit einer Einladung an die Eltern der Zielgruppe, an den Aktionen in unterstützender Funktion teilzunehmen. 

Kooperationspartner:  
Professor Dr. Markus Prechtl (TU Darmstadt, Fachbereich Chemie, Fachdidaktik Chemie)
Professorin Dr. Silvija Markic (PH Ludwigsburg, Institut für Naturwissenschaften und Technik, Abteilung Chemie)
Weitere Informationen unter: www.disensu.de

Digitaldialog 21 – Transdisziplinäre Kartographie des digitalen Wandels zwischen partizipativer Gesellschaftsanalyse und transformativer Wissenschaft

Das dreijährige Drittmittelprojekt der Hochschule Furtwangen (Leitung), der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg und der Hochschule der Medien Stuttgart verbindet Forschung zum digitalen Wandel mit Ansätzen der „öffentlichen Wissenschaft“. Das Fach Philosophie der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg ist vor allem in den Bereichen ethische Analyse des digitalen Wandels, (medien-)ethisches Assessment digitaler Wertekonflikte sowie medienpädagogische und medienethische Maßnahmen tätig.
Die Förderung erfolgt durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg im Rahmen des Forschungsverbunds „Gesellschaft im digitalen Wandel“.

Projektleitung: Prof. Dr. Dr. Rath
weitere Informationen: https://www.ph-ludwigsburg.de/21057.html

Anwendungsbezogene Entwicklung eines Outcome-Indikatoren-Tests zur Erfassung und Operationalisierung von BNE-Kompetenzen von Schülerinnen und Schülern in Deutschland

Anwendungsbezogene Entwicklung eines Outcome-Indikatoren-Tests zur Erfassung und Operationalisierung von BNE-Kompetenzen von Schülerinnen in Deutschland, Teilprojekt: Outcome- Indikatoren-Test - Schulbiografische Item-Erprobung & -Anpassung sowie digitale Umsetzung (OIT - SchuBIEdU)
Bildung und insbesondere Bildung für eine nachhaltige Entwicklung (BNE) wird als entscheidende Stellschraube für die Transformation zu einer sich nachhaltig entwickelnden Gesellschaft betrachtet. Die Vermittlung von Gestaltungskompetenz, die sich im Wissen, der Motivation und dem Handeln zeigt, soll Individuen ermächtigen, sich für eine nachhaltige Gesellschaft einzusetzen.
Dieser umfassende Outcome von BNE soll möglichst ganzheitlich und zuverlässig mit Indikatoren erfasst werden. Da Wissen, Handeln und Motivation immer auch einen thematischen Bezug haben müssen, werden im Projekt die Indikatoren als ein Querschnitt der generellen Gestaltungskompetenz und den "Sustainable Development Goals" der Vereinten Nationen mit den verschiedenen Themenfeldern von BNE angesehen. 
Ziel dieses Forschungsvorhabens ist daher die Entwicklung eines BNE-Outcome-Indikatoren-Sets – zunächst für den Bereich Schule – mit dem der Erfolg des Kompetenzaufbaus im Verlauf des Kindes- und Jugendalters eingeschätzt werden kann. Dabei entsteht ein "Adaptives Testinstrument", welches durch eine Modellierung nach der Item-Response-Theorie eine ökonomische Adressatenorientierung erlaubt.
Das Ludwigsburger Teilprojekt verantwortet die Entwicklung und Anpassung von validen Maßverfahren auch bei jüngeren Kindern und Menschen mit eingeschränkter Sprachfähigkeit sowie die digitale Umsetzung des Messverfahrens mit mobilen Endgeräten.
Das Verbundprojekt wird gemeinsam von der Otto-von-Guericke Universität Magdeburg (Projektkoordination), der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg und Ackerdemia e.V. Berlin durchgeführt und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.


Projektleitung: Prof. Dr. Steffen Schaal, Dr. Sonja Schaal

Weitere Informationen: https://www.bne-portal.de/de/bundesweit/weltaktionsprogramm-deutschland/verbundprojekte-indikatorik/oit-bne

EU-PROJEKTE

Digital Support for Teachers' Collaborative Reflection on Mathematics Classroom Situations (CoReflect@maths)

Das gemeinsame Reflektieren von Lehrkräften über Unterrichtssituationen ist professionalisierungswirksam und kann durch digitale Werkzeuge unterstützt werden. Hier setzt das Projekt CoReflect(at)maths an: Entwickelt werden sollen innovative Kurskonzepte für die Lehrerbildung im Fach Mathematik, in deren Zentrum die Arbeit mit Darstellungen von Unterrichtssituationen, sogenannten Vignetten, steht. Hierfür wird ein neues digitales Werkzeug zum Repräsentieren von Unterrichtssituationen erstellt, welches z.B. die individuelle Gestaltung von Vignetten in der Form von Unterrichtscomics ermöglicht und den Austausch zu Unterrichtsvideos unterstützt. Ein wichtiger Teil des Projekts ist die Evaluationsforschung zu den entwickelten Kurskonzepten, die wichtige Erkenntnisse für die Lehrerbildung im Fach Mathematik erwarten lässt.
Das von der EU geförderte Projekt wird zusammen mit den Projektpartnern Universität Alicante, King’s College London/Universität Oxford, Südböhmische Universität Budweis und Pädagogische Hochschule Freiburg durchgeführt.
Projektleitung: Prof. Dr. Sebastian Kuntze
Weitere Informationen unter: http://www.coreflect.eu/

Professionalisierung für inklusive Bildung durch reflektierte Praktika (ProInRePra)

Das Projekt ProInRePra wird aus dem EU-Programm Erasmus+ Strategische Partnerschaft gefördert. Kooperationspartner sind die Universität Luxemburg, die Kirchliche Pädagogische Hochschule (KPH) Wien/Krems und die Wilhelm-Feil-Schule in Vaihingen/Enz sowie die PH Ludwigsburg als koordinierende Organisation. Die Laufzeit des Projekts beträgt drei Jahre (01.09.2017–31.08.2020). Es werden drei Ziele verfolgt: die schulische Inklusion zu fördern, die dafür nötigen Kompetenzen und Fertigkeiten von Lehramtsstudierenden zu steigern sowie das professionelle Profil der Lehrkräfte entsprechend zu schärfen. Zwei aufeinander bezogene Produkte werden erstellt: ein Modul für die Praktikumsbegleitung und eine Fortbildung für Lehrkräfte und HochschulmitarbeiterInnen, die Lehramtsstudierende im Praktikum begleiten.

Projektkoordinator: Dr. Bernhard Rauh
Weitere Informationen unter: www.ph-ludwigsburg.de/17869

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