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„Wissenschaftliche“ oder auch „akademische“ Weiterbildung wird ausschließlich und speziell von Hochschulen angeboten und ist gesetzlich in §31 des Landeshochschulgesetzes Baden-Württemberg (LHG B.W.) verankert.

Aus der Verbindung von Forschung, Lehre und (wissenschaftlicher) Weiterbildung unter ein und demselben Dach der PH Ludwigsburg resultiert eine Vielzahl besonderer Qualitätsmerkmale.

Transparenz und Verbindlichkeit

Die Weiterbildungsangebote an der PH Ludwigsburg werden als öffentlich-rechtliche Angebote organisiert. Inhalte, Lern- und Kompetenzziele, Arbeitsbelastung, Prüfungsmodalitäten sind in den Modulbeschreibungen transparent dargelegt. Zulassung, Umfang, Anmeldung, Gebühren etc. werden in Form von Kontaktstudienordnungen (KS0) vom Senat kontrolliert und verabschiedet. Das Hochschulzertifikat wird u.a. von einem Rektoratsmitglied unterschrieben und mit dem Hochschulsiegel versehen. Gleiches gilt für die berufsbegleitenden Masterstudiengänge.

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Berufliche Qualifizierung als Zulassungskriterium

Im Unterschied zu den gesetzlich geregelten Zulassungsvorschriften für die Studiengänge ist es bildungspolitisch gewolltes Ziel, einschlägig beruflich Qualifizierte auch ohne Hochschulabschluss zu Kontaktstudien und damit zu wissenschaftlicher Bildung unterhalb der Studiengangsebene zuzulassen, bzw. dieser Zielgruppe akademische Bildung zu ermöglichen. Hierzu prüft das ZWW die einschlägige berufliche Qualifizierung und Berufserfahrung und stuft diese nach DQR ein. Eine Qualifizierung auf dem Niveau DQR6 entspricht einer Hochschulzugangsberechtigung und ermöglicht den Zugang zu Kontaktstudien (CBS, DBS, CAS, DAS).

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Aktualität, Berufsbezug und Praxistransfer

Auf die Praxisrelevanz für das jeweilige Berufsfeld, bzw. Berufsbezug und Zukunftsorientierung der Lehr-Lerninhalte wird bei der inhaltlichen Konzeption der Weiterbildungen besonderer Wert gelegt. Die Einheit von Forschung, Lehre und Weiterbildung gewährleistet die Aktualität der Wissensinhalte und der Lehr-Lern-Methoden. Bei der curricularen und didaktischen Konzeption ist es Aufgabe des ZWW, die Teilnehmendenperspektive einzubringen. Basis hierfür liefern Ergebnisse von Bedarfsabfragen bei den Zielgruppen im Berufsfeld, sowie Kooperationen z.B. mit den jeweiligen Berufsverbänden und Bildungsorganisationen.

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Qualität in der Lehre

Gelingendes Lernen setzt das Zusammenwirken von Lehrenden und Lernenden voraus. Die PH Ludwigsburg bietet den Weiterbildungsteilnehmenden eine Umgebung, in der sie, hochschuldidaktisch kompetent unterstützt, als selbständig Lernende erfolgreich aktiv sein und sich theoretische und praktische Erkenntnis- und Erfahrungsräume erschließen können.

Konzeption und Durchführung der Veranstaltung erfolgen dabei vorrangig durch die Professor*innen, und Hochschuldozierenden der PH Ludwigsburg. Hierdurch ist eine durchgehende akademische Bildung der Lehrenden auch im Bereich der Weiterbildung gewährleistet. Bei der Konzeption werden zusätzlich Experten aus der Praxis und entsprechenden Kooperationspartnern hinzugezogen. Die Weiterbildungsveranstaltungen werden somit je nach Lern- und Kompetenzziel von Tandems aus Dozierenden der PH Ludwigsburg und weiteren Experten aus dem Berufsfeld durchgeführt.

Die Aufarbeitung aktueller fachlicher Diskurse und des Forschungsstandes ist für unsere Lehrenden selbstverständlich. Dabei entwickeln die Lehrenden und Prüfenden ihre personalen, fachlichen und hochschuldidaktischen Kompetenzen selbst ebenfalls kontinuierlich weiter. Die Lehrenden gestalten die Bildungsprozesse ausgehend von Kriterien, die sie über die kontinuierliche Auseinandersetzung mit den für die Hochschuldidaktik relevanten wissenschaftlichen Erkenntnissen gewinnen. Teilnehmendenorientierung und die Passung von Inhalten mit dem Vorwissen der berufserfahrenden Teilnehmenden werden von den Weiterbildungsdozierenden als zentrale, didaktische Prinzipien in den Weiterbildungen umgesetzt.

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Aneignung von Schlüsselkompetenzen

Ziel wissenschaftlicher Weiterbildung ist neben der Aneignung konkreter und spezifisch berufsbezogener Lern- und Kompetenzziele die Vertiefung und Erweiterung personaler Schlüsselkompetenzen. Da im Berufsalltag meist Zeit und Möglichkeiten fehlen, systematisch und mit Distanz die eigene Berufspraxis mit ihren jeweiligen Herausforderungen und Problemstellungen zu reflektieren, dies aber gleichzeitig Voraussetzung für Lernen und Persönlichkeitsentwicklung, ist das übergeordnete Kompetenzziel eines kritischen und systematischen Reflexionsvermögens fester Bestandteil der wissenschaftlicher Weiterbildung an der PH Ludwigsburg. Nur so können gezielt neue Handlungsalternativen zunächst theoretisch und ohne Zeit- und Leistungsdruck erschlossen, im geschützten Raum und anschließend in den verzahnten Praxisphasen erprobt werden.

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Digitales Lehren und Lernen über die Lernplattform

Zur Unterstützung selbstorganisierten Lernens sind Elemente des Blended-Learning mit einer moodlebasierten Lernplattform fester Bestandteil unserer Weiterbildungen. Dabei verfügt die PH Ludwigsburg durch den Bereich E-Learning, dem eigenen Rechenzentrum, dem Medienzentrum sowie durch die Abteilung Medienpädagogik über langjährige und wissenschaftlich fundierte Erfahrung im digitalen Lehren und Lernen. Die Lernplattform wird dabei kontinuierlich den Bedürfnissen der Weiterbildungsteilnehmenden angepasst und um aktuelle, didaktisch erprobte Online-Tools erweitert.

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Medienausstattung und Räume und Infrastruktur

Die Präsenzphasen finden in medial gut ausgestatteten, hellen und großzügigen Räumlichkeiten in angenehmer und lernförderlicher Atmosphäre statt. In den Pausenphasen gibt es Catering. Bei werktägigen Veranstaltungen kann die Mensa und die Hochschulbibliothek genutzt werden. Über ein PH-Passwort haben die Weiterbildungsteilnehmenden die Möglichkeit, WLAN zu nutzen.

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Qualitätsmanagement / Qualitätssicherungssystem: Systemakkreditierung der PH Ludwigsburg

Am 26. März 2018 wurde die PH Ludwigsburg durch die Akkreditierungskommission für Systemakkreditierung der Agentur ACQUIN ohne Auflagen akkreditiert. Die Systemakkreditierung gilt bis 30. September 2024. Analog zum Qualitätsmanagementsystem (QMS) für Forschung und Lehre wird derzeit das Qualitätsmanagement im Bereich wissenschaftlicher Weiterbildung an der PH Ludwigsburg aufgebaut. Regelmäßige Veranstaltungsevaluationen, ein dienstleistungsorientiertes Teilnehmendenmanagement inklusive Beschwerdemanagement sind dabei Grundlage eines kontinuierlichen, systematischen Verbesserungsprozesses, bei dem die in der Weiterbildung agierenden Hochschulmitarbeitenden und Dozierenden eingebunden sind.

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Alleinstellungsmerkmal wissenschaftlicher Weiterbildung: Hochschulzertifikat und Credit Points (CP)

Der von den Teilnehmenden zu leistende Arbeitsumfang wird abhängig von der Länge der Präsenz- und Selbstlernzeiten sowie dem zeitlichen Prüfungsaufwand in entsprechenden CP ausgewiesen. Die Ausweisung von CP ist Alleinstellungsmerkmal wissenschaftlicher, bzw. akademischer Lehre und Weiterbildung und ist ausschließlich Hochschulen vorbehalten.

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