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02-07-2020

Arbeitsschwerpunkte / Arbeitsebenen

1. Hauptschule: Pädag.-didakt. Konzepte und Entwicklungsprozesse
Grundlagen der pädagogischen Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen in der Hauptschule; didaktische Konsequenzen daraus; Lernmodule; Schulprofile und Vernetzung im Gemeinwesen; Alltagsmanagement als Lernfeld.
Kooperation: Forschungsverbund Hauptschule; Netzwerk Hauptschule und Sprache; Fachgespräch Hauptschule; Landeselternbeirat Baden-Württemberg; Landesschulbeirat Baden-Württemberg (s. u. Mitgliedschaften).

Literatur

  • G. Schwab; K. Schneider; M. Weingardt (Hg.) (2009): Hauptschulforschung konkret. Themen - Ergebnisse - Perspektiven. Baltmannsweiler: Schneider Verlag Hohengehren. (im Druck)
  • T. Bohl / H.-U.Grunder / M. Weingardt u.a. (Hg.) (2003): Lernende in der Hauptschule. Ein Blick auf die Hauptschule nach PISA, Baltmannsweiler: Schneider Verlag Hohengehren.


2. Fehlerforschungen/Funktion von Fehlern in Lernprozessen
Theoretische Grundlagen; Fehlerforschungen und -konzepte in der Arbeitswelt; schulische Konzepte des Umgangs mit Fehlern und deren produktiver Nutzung; lerntheoretische Fragen.

Literatur

  • M. Weingardt (2008): Fehlerparadoxon. In: Erwägen - Wissen - Ethik. H. 3/08, S. 283-290 und S. 386-391.
  • M. Weingardt (2004): Fehler zeichnen uns aus. Transdisziplinäre Grundlagen zur Theorie und Produktivität des Fehlers in Schule und Arbeitswelt, Bad Heilbrunn: Klinkhardt.


3. Kooperation der Schule mit Jugendarbeit/Jugendhilfe; Erlebnispädagogik
Grundlagen, Problemstellen und Konzepte der Kooperation; Schülermentorenausbildung; außerschulische Bildung und neue Lernorte; kooperative Kompetenz der Professionellen in Schule und Jugendarbeit;
Pädagogischer Schwerpunkt 2007ff: Erlebnispädagogische Konzepte der außer- und innerschulischen Jugendbildung
Kooperation: Landeschulbeirat; Landesjugendring; Ev. Hochschule f. Soziales Ludwigsburg; Akademie für Jugendarbeit Baden-Württemberg.

Literatur

  • W. Ilg; M. Weingardt (2007): Übergänge in der Bildungsarbeit mit Jugendlichen. Empirische Studien zu den Nahtstellen von Jugendarbeit, Schule und Freizeit. Weinheim und München, Juventa.
  • G. Hess / W.Ilg / M. Weingardt (2004): Kompetenzprofile. Was Professionelle in der Jugendarbeit können sollen und wie sie es lernen, Weinheim/München: Juventa.
  • M. Weingardt u.a. (2000): Soziale Verantwortung lernen. Ein Schülermentorenprogramm von Jugendarbeit und Schule, Stuttgart.

 

4. Übergänge in Ausbildung und Arbeitswelt 
Hindernisse und Hilfen im Übergang; allgemein-didaktische Ansätze zu Lernmodulen (insbes. F. Kernkompetenzen Mathematik/Deutsch); Vernetzung mit außerschulischen Partnern, Betrieben, Institutionen. Transitionskompetenz von Schülern und Lehrkräften.
Kooperation mit AK SchuleWirtschaft Ludwigsburg; LAG SchuleWirtschaft; IHK; Südwestmetall (s. u. Mitgliedschaften).

Literatur

  • M. Weingardt (2008): Hürdenlauf Richtung Arbeitswelt. HIndernisse und Unterstützungsstrukturen beim Übergang von der Schule in die Arbeitswelt. In: Jung, Eberhard (Hg.), Zwischen Qualifikationswandel und Marktenge. Konzepte und Strategien einer zeitgemäßen Berufsorientierung. Baltmannsweiler: Schneider Verlag Hohengehren, S. 115-129.
  • M. Weingardt (2008): Übergang Schule - Betrieb. Individuelle Lernprofile fördern. Lernmodule Mathematik und Deutsch. Baltmannsweiler: Schneider Verlag Hohengehren. 3. überarb. Aufl.

 

5. Innovation in Lehr-Lern-Prozessen an der Hochschule
Im Kontext der unter 1. - 4. genannten Arbeitsschwerpunkte und Kooperationen wird die Entwicklung innovativer hochschuldidaktische Konzepte verfolgt.
Im Zentrum steht ein Ansatz 'explorativ-eigenverantwortlichen Studierens', der Aspekte Forschenden Lernens, des gezielten Erschließens externer Expertise in institutioneller Kooperation und professioneller Begleitung durch die Hochschule umfasst.

Weitere Arbeitsebenen und Mitgliedschaften

Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat des Ministeriums für Wissenschaft und Kunst Baden-Württemberg für den Forschungsverbunds Hauptschule der 6 Pädagogischen Hochschulen.

Mitglied im  Wissenschaftlichen Beirat von Echris (Evaluation christlicher Schulen), einer bundesweiten Einrichtung zur Evaluation konfessioneller Schulen.

Mitglied des Arbeitskreis SchuleWirtschaft in der Region Ludwigsburg, der u. a. einmal im Quartal gemeinsame Fortbildungen für Lehrkräfte und Betriebsvertreter im  Raum Ludwigsburg anbietet.

Vertreter des Hochschulbereichs in der Landesarbeitsgemeinschaft SchuleWirtschaft, Beratungsgremium und Ansprechpartner des Kultusministeriums Baden-Württemberg in Fragen der Kooperation von Schule und Wirtschaft.

Mitglied des Landesschulbeirats Baden-Württembergs (berufen 2002, 2005, 2008ff)

Mitglied der ‚Kommission Bildung’ des Landesjugendring Baden-Württemberg.
Mitwirkung bei der Erstellung der Positionspapiere des LJR ‚Jugendarbeit und Schule – mehr als Pauker und Trompeten’; ‚Jugendarbeit trifft Schule. Arbeitshilfe zur Kooperation’; ‚Schule trifft Jugendarbeit. Infos, Ideen und Hinweise für Schulen’.

Initiator und - gemeinsam mit Prof. Dr. Merz-Grötsch/PH Gmünd - Koordinator des Netzwerks Hauptschule und Sprache, ein Forum des interdisziplinären Diskurses insbes. für Erziehungswissenschaftler und Fachleute der Sprachdidaktik aus den Pädagogischen Hochschulen, Staatlichen Seminaren und der Schulverwaltung (z. Zt. 24 Mitglieder). Gefördert vom Forschungsverbund Hauptschule.

Fachgespräch Hauptschule mit Rektoren/-innen und weiteren Experten/-innen des Hauptschulbereichs (15 Pers.);  einmal im Quartal  lade ich dazu ein.

Vertreter der Wissenschaft im Kuratorium der Einrichtung Seehaus Leonberg im ‚Projekt Chance’ des Justizministeriums Baden-Württemberg (neue Einrichtung zur Entwicklung alternativer Formen des offenen Strafvollzugs für erstmals inhaftierte Jugendliche durch ein integrativ angelegtes Erziehungs-, Sozialtrainings- und Bildungskonzept (Finanzierung Landesstiftung Baden-Württemberg).

Mitglied der Gesellschaft für Bildung Baden-Württemberg e.V.

Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft,
Kommission Schulforschung und Didaktik.

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