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23-02-2020

Berufliche Perspektiven

SonderpädagogInnen und -Pädagogen sind in der Praxis vor allem im Bereich der Behindertenarbeit und/oder der Arbeit mit Kinder und Jugendlichen, in der Benachteiligtenförderung sowie für die Gruppe psychisch kranker Menschen (Sozialpsychiatrie) tätig. Dabei können SonderpädagogInnen und Pädagogen grundsätzlich direkt mit den betroffenen Menschen - also klientenbezogen - arbeiten und/oder Planungs-, Konzeptions- bzw. Leitungsfunktionen wahrnehmen.

In dem Masterstudiengang Sonderpädagogik geht es um alle nicht-unterrichtsbezogenen Felder sonderpädagogischen Handelns. Diese Berufsmöglichkeiten betreffen zum einen die Arbeit mit Menschen aller Altersstufen und aller Behinderungen bzw. Benachteiligungen und ihrem sozialen Umfeld selbst. Beispiele hierfür sind, durch die verschiedenen Lebensphasen:

  • sonderpädagogische Frühförderung;
  • schulbegleitende und -unterstützende sowie außerschulische Bildungs- und Kulturangebote;
  • außerschulische Kinder- und Jugendarbeit;
  • Familienentlastung, -Beratung, - Unterstützung;
  • Beratung, Begleitung und Unterstützung des Übergangs in Arbeit und Beruf und der Stabilisierung der Teilhabe am Arbeitsleben (z.B. berufsvorbereitende und -begleitende Bildungsmaßnahmen; Integrationsfachdienste, WfbM, Berufsförderungs- und -bildungswerke u.a.)
  • Beratung, Begleitung und Unterstützung stationärer und ambulanter Wohnformen in allen Altersstufen (vom Wohntraining bei jungen Menschen bis zu Wohnen im Alter, Heimen, soziale Dienste bei ambulant betreuten Wohnformen)
  • Beratung, Begleitung, Unterstützung des Alltagslebens und der Freizeitgestaltung
  • Erwachsenenbildung und Kulturarbeit mit behinderten und benachteiligten Menschen aller Altersstufen
  • Sport und Körperarbeit mit behinderten und benachteiligten Menschen.

 

 

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