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Kontaktstudium "Interkulturelle Bildung - Schwerpunkt Sprachförderung"

Bei der Integration und Partizipation von Migrantinnen und Migranten spielt Bildung eine wichtige Rolle. Aufbauend auf den in den letzten Jahren erzielten Fortschritten gilt es, die schulische und berufliche Ausbildung der Kinder und Jugendlichen aus Familien mit Migrationshintergrund weiter zu verbessern. Vorhandene sprachliche Kompetenzen müssen erkannt und im Rahmen interkultureller Bildung konsequent ausgebaut werden.

Das Kontaktstudium ist für Lehrkräfte aller Schularten gedacht, die im Anschluss an das Kontaktstudium beratende Aufgaben an den Schulämtern / Oberschulämtern übernehmen sollen. Die Absolventinnen und Absolventen des Kontaktstudiums sollen Schulen und Lehrkräfte hinsichtlich des Unterrichtens, der Beobachtung und der individuellen Förderung von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund beraten können. Außerdem sollen sie in der Lage sein, Schulen bei der Entwicklung eines Schulkonzepts zum Thema "Umgang mit Heterogenität und Mehrsprachigkeit" zu unterstützen sowie Fortbildungen zu organisieren und zu leiten.

Inhalte der Weiterbildung beziehen sich auf Migrationspädagogik, Zweitspracherwerb, Sprachstandserhebung und Sprachbeobachtung, Erstellung von individuellen Förderplänen, Förderung und Unterricht in den verschiedenen Kompetenzbereichen sowie auf Fragen der Zusammenarbeit mit Eltern, der Übergänge und der Netzwerkarbeit. Alle Themen werden u.a. im Rahmen der Diskussion von Fallbeispielen vor dem Hintergrund der Frage erörtert, wie sie in Beratung und Fortbildung thematisiert werden können.

Das Kontaktstudium wird von der  Akademie für wissenschaftliche Weiterbildung der PH Ludwigsburg in Zusammenarbeit mit dem Sprachdidaktischen Zentrum angeboten. Referentinnen und Referenten sind Lehrende des Faches Deutsch der Hochschule. Bei inhaltlichen Fragen wenden Sie sich bitte an Karl-Heinz Aschenbrenner.

Neben den 9 Präsenztagen (jeweils freitags in monatlichen Abständen) spielt das Selbststudium im Rahmen einer „blended learning“ – Konzeption (mit Hilfe der Lernbplattform Moodle) im Umfang von durchschnittlich etwa 3 Stunden pro Woche eine wichtige Rolle. Es dient neben dem Austausch mit den Lehrenden und Studierenden der Bearbeitung von Aufgaben zu den verschiedenen Themen. Die erfolgreiche Teilnahme an dem Kontaktstudium wird zertifiziert.

Die Anmeldung und die Auswahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer wird vom Ministerium für Kultus, Jugend und Sport organisiert. Der aktuelle Durchgang begann im September 2013, Bewerbungen sind erst wieder ab März 2014 für das Kontaktstudium ab Herbst 2014 möglich. Interessenten wenden sich bitte an Frau Ruppel vom Ministerium für Kultus, Jugend und Sport: Sabine.Ruppel(at)km.kv.bwl.de                                                          

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