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Förderunterricht der Stiftung Mercator an Ludwigsburger Werkreal-, Real-, und Förderschulen sowie Gymnasien.

Die Stadt Ludwigsburg unterstützt Förderunterricht durch Studierende an Ludwigsburger Schulen (Sekundarstufe). Das Projekt wurde bis 2014 von der Stiftung Mercator finanziert, ab 2014 übernahm die Stadt Ludwigsburg die Finanzierung.

1. Worum geht es?

SchülerInnen mit Migrationshintergrund in der Sekundarstufe sollen sprachlich und fachlich (Schwerpunkt in Deutsch, Englisch, Mathematik) gefördert werden. Die Förderung findet in Kleingruppen (mit bis zu 6 SchülerInnen) 2 bis 4 Stunden in der Woche in den Räumen der Schulen statt. Die Vermittlung der Sprache erfolgt auch über die Fachsprachen, die Förderung ist jedoch nicht direkt an den Unterricht gekoppelt (keine Hausaufgabenhilfe). Die Sadt stellt die Mittel für die Bezahlung der Förderlehrkräfte zur Verfügung (10,- € je Unterrichtsstunde). Die Bezahlung der Förderlehkräfte erfolgt über den Fachbereich Bildung, Familie, Sport der Stadt Ludwigsburg. Die Studierenden verpflichten sich, den Förderunterricht ein Schuljahr lang durchzuführen (auch in der vorlesungsfreien Zeit, nicht in den Schulferien).

2. Beteiligte

Die Stadt Ludwigsburg organisiert die Kooperation mit den Schulen und stellt die Logistik zur Verfügung. Die Pädagogische Hochschule übernimmt die Aus- und Weiterbildung der Studierenden, die Schulen stellen die Räumlichkeiten und gewährleisten eine kooperative Zusammenarbeit zwischen Lehrkräften und Förderlehrkräften.

3. Nutzen für SchülerInnen/Schulen

Ausbau der sprachlichen Förderung an den Schulen, Möglichkeiten zur Individualisierung, Verbesserung der sprachlichen Qualifikation der Schülerinnen und Schüler, Entwicklung eines Schulprofils.

4. Vorteile für Studierende

Die studentischen Förderlehrkräfte erwerben Praxiserfahrung, erweitern ihre Kompetenzen z.B. in Bezug auf Umgang mit mehrsprachigen Jugendlichen, Sprachförderung und Erfahrung in schulischen Arbeitsfeldern und können dies mit einem Zusatzverdienst verbinden. Die Studierenden müssen ein Begleitseminar besuchen, die Anforderungen decken sich mit Anforderungen des Studiums. Der Förderunterricht kann als Blockpraktikum oder als Professionalisierungspraktikum gewertet werden, hierfür ist im Voraus eine Anmeldung beim Schulpraxisamt erforderlich: www.ph-ludwigsburg.de/schulpraxisamt

5. Anforderungen an die Studierenden

Die Studierenden sollten die Vorprüfung bzw. die Akademische Zwischenprüfung im Fach Deutsch abgeschlossen haben, ebenso das Orientierungspraktikum. Sie sollten bereit sein, sich in einem interkulturellen Arbeitsfeld einzubringen.

6. Kontaktaufnahme

Informationen zum Projekt der Stiftung erhalten Sie unter:
www.mercator-foerderunterricht.de

Wenn Sie Interesse haben, an dem Projekt teilzunehmen, melden Sie sich bei Stefan Jeuk.

Artikel in der Ludwigsburger Kreiszeitung vom 25.03.2009

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