Im Mittelpunkt stand dabei eine Studie zur finanziellen Grundbildung deutscher Schülerinnen und Schüler, an der aktuell 600 Neunt- und Zehntklässler aus dem Rheinland teilnehmen. Wie gut ist es um die Finanzkenntnisse der Jugendlichen bestellt? Verändert sich das Verhalten der Probanden, wenn sie besser über Sparziele, Inflationswirkungen und Aktien informiert sind? Und inwiefern wirkt sich das Finanzwissen langfristig auf das Entscheidungsverhalten der Probanden aus? Die ersten Ergebnisse der Studie deuten darauf hin, dass die in Finanzfragen geschulten Jugendlichen geduldigere und weniger risikoreiche Entscheidungen treffen. Sofern sich dieser Trend bestätigt, wäre das keinesfalls trivial, denn dass größeres Wissen nicht nur kurzfristig zu besseren Entscheidungen führt, sondern grundlegende Verhaltenspräferenzen verändern kann, ist bisher wissenschaftlich kaum belegt.
Die Studie zur finanziellen Grundbildung wird auch in einem aktuellen FAZ-Artikel beleuchtet, siehe FAZ vom 5.05.2018: „Warum Finanzwissen hilft und Trump gut verhandelt“.