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Das Projekt dileg-SL (Digitales Lernen Grundschule – Stuttgart/Ludwigsburg) ist eines von fünf Projekten, welches die Deutsche Telekom Stiftung im Rahmen des Förderprogramms „Digitales Lernen Grundschule“ von 2016-2018 fördert. Im Projekt dileg-SL kooperieren zwei Bereiche der Erziehungswissenschaft (Medienpädagogik und Pädagogik der Primarstufe) und verschiedene Fächer der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg (Biologie, Deutsch, Englisch, Informatik, Mathematik, Musik, Sport) mit der Rosenstein-Grundschule in Stuttgart. 

In dem dialogorientierten Entwicklungsprojekt erstellen Studierende des Lehramts Grundschule im Rahmen von Hochschulseminaren verschiedene Konzepte für eine produktive Nutzung digitaler Medien im Grundschulunterricht und eine handlungsorientierte Vermittlung informatischer/algorithmischer Grundkompetenzen. Diese werden gemeinsam mit den Lehrkräften in verschiedenen Grundschulklassen der Rosensteinschule in Stuttgart erprobt und evaluiert. Die Konzepte und Aktivitäten basieren auf medienpädagogischen und fachdidaktischen Grundlagen und sind durchweg so konzipiert, dass sie im Studien- und Schulalltag umsetzbar sind. 

Im Sinne eines ganzheitlichen Konzepts von Bildung in der Grundschule geht es um die handlungsbezogene und kritisch-reflexive Nutzung von digitalen Medien und den Aufbau informatischer/algorithmischer Grundkompetenzen. Es wird an die lebens- und medienweltlichen Erfahrungen der Kinder und das vorhandene Medienwissen der (studentischen) Lehrkräfte angeknüpft. In Tandemseminaren, die von Lehrenden aus der Medienpädagogik und den Fachdidaktiken gemeinsam betreut werden, entwickeln die  Studierenden konkrete Unterrichtsszenarien, indem sie medienpädagogische/-didaktische, informatische/algorithmische sowie fachdidaktische Kompetenzen miteinander verknüpfen. Diese Szenarien erproben sie dann im regulären Grundschulunterricht an der Rosensteinschule. Über Beobachtungsaufgaben und der Analyse von Videoaufnahmen werden die Szenarien in Seminaren der Grundschulpädagogik evaluiert und reflektiert.

Die acht Teilprojekte gliedern sich in stärker interdisziplinäre Konzepte 

  • Intermediales Geschichtenverstehen und Digital Storytelling 
  • Neue Formen des digitalen Lernens - fächerübergreifender Unterricht mit dem iPad 
  • Trickfilm in der Grundschule
  • Medien-Camps im Rahmen des Ganztagsangebots 

und in eher fachspezifische Konzepte:

  • Natur und Kultur ‚erspielen’ - Geogames gestalten im Sachunterricht der Klassenstufe 4 
  • Gaming im Sportunterricht – virtuelle Bewegungsräume schaffen reale Bewegungsanlässe 
  • Mathematik und Informatische Bildung 
  • Digitales Lernen im Grundschulenglischunterricht 

Parallel zu den Seminaren für Studierende wird ein entsprechendes grundschulbezogenes Angebot für die Lehrerfort- und -weiterbildung zum Thema „Medienbildung in der Grundschule“ an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg entwickelt. Dadurch sollen Lehrkräfte motiviert und qualifiziert werden, digitale Medien souverän zur Vermittlung von fachlichen und überfachlichen Kompetenzen zu nutzen. Das Projekt dileg-SL ist eingebettet in vorhandene Kooperationsstrukturen im Rahmen des Erweiterungsstudiums Medienpädagogik und des Profilstudiums „Grundbildung Medien“ an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg und trägt dazu bei, diese in grundschulpädagogischer und interdisziplinärer Perspektive weiterzuentwickeln. 


Das Projekt startete im Sommersemester 2016. Der Projektflyer kann hier heruntergeladen werden.

 

Weitere Hochschulen, die am Gesamtprojekt „Digitales Lernen Grundschule“ der Deutschen Telekom Stiftung beteiligt sind:

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