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Nr.  

Titel/Thema

Klassen-
stufe

Fächer (z.B. GEO) / Kompetenzen (kursiv) / Standards (vgl. BP Sek. I 2016)

Didaktischer Kommentar

Methodenschwerpunkt

51

Bundsandstein: Vom Flussbett zum Haus

5/6

(GEO) Gestaltung der Erdoberfläche durch naturräumliche Prozesse in Deutschland (…):
„Erläutern, wie die Erdoberfläche durch naturräumliche Prozesse geformt wird.“

Im Norden des Main-Tauber-Kreises dominiert der Buntsandstein die Talflanken des Main-, Tauber- und Kembachtals. Die gesamte Prozesskette von der Entstehung über die Verwendung bis zur Verwitterung des Buntsandsteins lässt sich durch kurze Texte und Bilder erschließen. Ein einfacher Gesteins-Kreislauf und die Erläuterung der Rotfärbung des Buntsandsteins bieten Möglichkeiten zur Vertiefung.

Vorder- und Rückseite:
 - Textarbeit
 - Arbeit mit Bildern
 - Zeichnen

52

Klöster, Schlösser und Burgen im Taubertal

7-9

(GES) Europa im Mittelalter:
„Mittelalterliche Lebenswelten beschreiben, analysieren und bewerten.“

Am Beispiel des Zisterzienserklosters Bronnbach erfolgt eine Erarbeitung der historischen Aufgaben und Entwicklung eines Klosters, aber auch der heutigen Nutzung. Der Nutzungswandel ist auch das Leitthema bei den Zusatzmaterialien zur Burg Wertheim und dem Schloss Weikersheim. Alle drei Beispiele eignen sich als außerschulische Lernorte.

Vorderseite:
 - Arbeit mit Bildern
 - Textarbeit
 - Internetrecherche

Rückseite:
 - Partnerpuzzle
 - Arbeit mit Bildern
 - Textarbeit
 - Außerschulisches
   Lernen

53

Stadtentwicklung Bad Mergentheim

10

(KUNST): Architektur:
„Architektonische Gestaltungsmittel erkennen und beurteilen“
(GEO) Zukunftsfähige Gestaltung von Räumen:

„Die Entwicklung eines städtischen Raumes beurteilen.“
(GEO) Methodenkompetenz:
„An außerschulischen Lernorten mithilfe von Fachmethoden Informationen herausarbeiten und darstellen.“

Die historische Altstadt von Bad Mergentheim lässt sich mithilfe dieses Arbeitsblattes als außerschulischer Lernort inszenieren. Die Vorderseite thematisiert Architekturstile und Stadtentwicklungsphasen zunächst theoretisch. Darauf aufbauend dient das Zusatzmaterial als Anleitung für eine arbeitsteilige Gruppenarbeit in der Bad Mergentheimer Innenstadt. Über Beobachtungen, Zeichnungen, Fotografien und Kartierungen erschließen sich Phasen der Stadtentwicklung.

Vorderseite:
 - Arbeit mit Bildern
 - Textarbeit
 - Internetrecherche
 - Ausflugsplanung

Rückseite:
 - Außerschulisches
   Lernen
 - Zeichnen
 - Fotografieren
 - Kartieren

54

Quellen, Brunnen, Leitungen: Wasser und Heilwasser in Bad Mergentheim

5/6

(GEO) Natur- und Kulturräume:
„Natur- und gesellschaftswissenschaftliche Phänomene und Prozesse grundsätzlich systemisch analysieren, diskutieren und bewerten.“
„Räume … von der lokalen über die regionale …Dimension fragengeleitet und grundsätzlich problemlösungs- sowie handlungsorientiert vor allem im Sinne des Nachhaltigkeitsprinzips untersuchen.“

(GEO) Methodenkompetenz:
„Geographische Informationsmaterialien fragengeleitet problem-, sach- und zielgerichtet analysieren.“

Ausgehend von einem Bildimpuls werden die charakteristische Oberflächenform des Taubertales und die Gunstlage Bad Mergentheims thematisiert, als typische Landschaft in Baden-Württemberg. Dabei werden Zusammenhänge zwischen naturräumlicher Ausstattung und menschlicher Nutzung am Beispiel der Wasserversorgung und der Nutzung von Heilwasser aufgezeigt. Der historische Zugang ermöglicht eine Längsschnittbetrachtung. Mit den weiterführenden Aufgabenstellungen wird eine projektorientierte Auseinandersetzung mit dem Thema Wasserversorgung angeregt. Dabei können die Vorteile einer nachhaltigen Nutzung erarbeitet werden.

Vorderseite:
 - Arbeit mit Bildern
 - Kartenarbeit
 - Textarbeit
 - Außerschulisches
   Lernen

Rückseite:
 - Textarbeit
 - Internetrecherche
 - Projektorientiertes
   Arbeiten mit
   Experimenten und
   Exkursionen

55

Landwirtschaft: Weinbau und Grünkern

5/6

(GEO) Wechselwirkungen zwischen wirtschaftlichem Handeln
und Naturraum:

„Die wirtschaftliche Nutzung von Räumen an Beispielen darstellen.“

Wein und Grünkern sind exemplarische Produkte der Landwirtschaft im Main- Tauber-Kreis. Vorder- und Rückseite des Arbeitsblattes können als Partnerpuzzle bearbeitet werden. Die Vorderseite thematisiert die Standortansprüche der beiden Kulturpflanzen Weinrebe und Dinkel. Die Rückseite beinhaltet eine Kombination von Bildern, Tabellen und Texten zu den Produktionsschritten im Jahresverlauf. Zusätzlich kann der Inhalt um das Konzept der Wertschöpfungskette erweitert werden.

Vorder- und Rückseite:
 - Partnerpuzzle
 - Textarbeit
 - Arbeit mit Bildern
 - Arbeit mit Tabellen

56

Clusterstadt Wertheim

7-9

(GEO) Raumwirksamkeit wirtschaftlichen Handelns:
„Wechselwirkungen zwischen Raum und wirtschaftlichem Handeln darstellen.“

Die Clusterstadt Wertheim entstand durch die Zellteilung des Thüringer Laborglas-Clusters nach dem Zweiten Weltkrieg. Nach der Erarbeitung der Gründe für diese Verlagerung stehen die Entwicklungsphasen des Laborglas-Clusters als Beispiel für Cluster-Lebenszyklen im Fokus. Im Zusatzmaterial ist mit der Entwicklung der Löt- und Vakuumtechnik die Erarbeitung zwei weiterer Wertheimer Cluster möglich.

Vorderseite:
 - Arbeit mit Bildern
 - Textarbeit

Rückseite:
 - Textarbeit
 - Arbeit mit
   Diagrammen
 - Internetrecherche

57

Die Wittenstein AG und Industrie 4.0

7-9

(GEO) Raumwirksamkeit wirtschaftlichen Handelns:
„Wechselwirkungen zwischen Raum und wirtschaftlichem Handeln darstellen.“

Zunächst findet eine Auseinandersetzung mit der Unternehmensentwicklung der Wittenstein AG statt. Anschließend vertieft ein Informationstext die Charakteristika von Industrie 4.0. Das Zusatzmaterial rückt die vier industriellen Revolutionen in den Fokus. Die Schülerinnen und Schüler erstellen auf Grundlage kurzer Texte und einer selbständigen Internetrecherche einen Zeitstrahl zu zentralen Aspekten der vier industriellen Revolutionen.

Vorderseite:
 - Arbeit mit Bildern
 - Textarbeit

Rückseite:
 - Textarbeit
 - Arbeit mit
   Diagrammen
 - Internetrecherche

58

FOC Wertheim Village

7-9

(GEO) Raumwirksamkeit wirtschaftlichen Handelns:
„Wechselwirkungen zwischen Raum und wirtschaftlichem Handeln darstellen.“

Die unterrichtliche Thematisierung eines FOC knüpft unmittelbar an der Alltagswelt der Schülerinnen und Schüler an. Die Annäherung erfolgt über die Erstellung einer Merkmalsliste des FOC-Konzepts. Anschließend werden die Auswirkungen auf den lokalen und regionalen Einzelhandel über eine Kombination aus Text, Karikatur, Zeitungsbericht und Tabelle behandelt. Die Rückseite rückt die Standortentscheidung der Ansiedlung des FOC in Wertheim in den Mittelpunkt.

Vorderseite:
 - Textarbeit
 - Arbeit mit Karikaturen
 - Arbeit mit Tabellen

Rückseite:
 - Textarbeit
 - Arbeit mit Bildern
 - Kartenarbeit

59

Migration - Auf der Suche nach einem guten Leben

7-9

(GES) Fenster zur Welt:
„Die Auswanderung … aus politischen und wirtschaftlichen Gründen darstellen.“

(GK) Zuwanderung nach Deutschland:
„Ursachen von Zuwanderung nach Deutschland beschreiben (Push- und Pull-Faktoren)“

(GEO) Weltweite Migrationsprozesse:
„Wirtschaftliche, politische, religiöse oder ökologische Ursachen und Folgen der Migration an einem Raumbeispiel beschreiben“

Durch die Auseinandersetzung mit einem Zeitungszitat zum Thema Migration werden die Schülerinnen und Schüler angeregt, ihre Vorerfahrungen zu diesem Thema zu artikulieren. Am Beispiel des Ausbruchs des Vulkans Tambora lassen sich natur- und human-geographische Wechselwirkungen aufzeigen und als Ursache für Migration in einen globalen Zusammenhang stellen. Die Auseinandersetzung mit verschiedenen historischen und aktuellen Migrationssituationen stellt die Erarbeitung von Push- und Pullfaktoren in den Mittelpunkt. Darüber hinaus bietet das Material Anregungen zur Aufarbeitung des Themas Flüchtlinge und Auswanderer aus lokaler Sicht.

Vorderseite:
 - Textarbeit
 - Atlasarbeit
 - Internetrecherche

Rückseite:
 - Textarbeit
 - Außerschulisches
   Lernen

60

Von der Wirklichkeit aufs Papier - Karten von Tauberbischofsheim

5/6

(GEO) Methodenkompetenz:
„Informationsmaterialien … in analoger und digitaler Form unter geographischen Fragestellungen problem-, sach- und zielgemäß kritisch analysieren“

Die Auseinandersetzung mit den eigenen Raumvorstellungen und den dargebotenen Kartenbeispielen ermöglicht es den Schülerinnen und Schülern, geographische Sachverhalte in topographische Raster einzuordnen. Dabei werden verschiedene Arbeitsweisen und Arbeitstechniken erweitert:
- Anwendung und Interpretation von Karten zur Erweiterung der Orientierungskompetenz.
- Raum-zeitliche Einordnung geographischer Sachverhalte und Erkennen von Siedlungsentwicklung durch den Vergleich von Kupferstich und Orthobild.
- Reflektierte Nutzung verbaler, bildhafter und symbolischer Informationsquellen in einer thematischen Karte.

Vorder- und Rückseite:
 - Mental Maps
 - Luftbild- und
   Kartenarbeit
 - Karteninterpretation

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