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Tagungsimpressionen – dileg-SL auf dem Symposium „Medienkritik im digitalen Zeitalter“ und dem Lernfestival der PH Ludwigsburg

15.08.2017

Im Rahmen des Symposiums „Medienkritik im digitalen Zeitalter“, das am 13. Juli im Zusammenhang mit der Verabschiedung von Prof. Dr. Horst Niesyto an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg stattfand, stellte das Projektteam mit Dr. Katrin Schlör, Robert Rymeš und Dr. Thorsten Junge dileg-SL vor.

Neben dem Vortrag „Digitales Lernen in der Grundschule. Von der Eigenproduktion zur Medienkritik“ präsentierte sich das Projekt – wie bereits auf der framediale 2017 – an einem Mitmach-Stand, der den Besucherinnen und Besuchern die Möglichkeit gab, via Green Screen mit verschiedenen Bildinhalten zu interagieren. Dabei ging es nicht nur um den Spaß an der Medienpraxis. Im Zentrum stand der Austausch über die Leitgedanken des Projekts. Damit verbunden sind Fragestellungen nach lebens- und medienweltlichen Themen, nach selbstgesteuerten Lernprozessen, dem altersangemessenen Einbezug von kritisch-reflexivem Lernen sowie der Förderung von sozialem Lernen. Bei der anschließenden Plenumsrunde wurden aktuelle Herausforderungen der Medienkritik in pädagogischen Kontexten näher beleuchtet. Hierzu gehören u.a. Aufgaben der Medienkritik mit Blick auf verschiedene Altersbereiche (auch Kinder) und unterschiedliche soziokulturelle Milieus sowie im Kontext aktiv-produktiver Gestaltung mit Medien. 

Dokumentation online verfügbar: http://medienkritik-lb.de/wp-content/uploads/2017/09/Dileg.pdf

 

Nur eine Woche später lud die PH Ludwigsburg zum Lernfestival ein. Dieses Fest der Bildung findet alle zwei Jahre statt und öffnet die Hochschule einen Tag lang für Schulklassen, Familien, Lehrkräfte und alle Interessierten aus der Region. Bereits zum 5. Mal konnten diese an kostenfreien Workshops und Präsentationen teilnehmen. Das Projekt „Digitales Lernen Grundschule Stuttgart/Ludwigsburg“ war daran mit zwei Aktionen beteiligt: Studierende, die das Begleitseminar zu Teilprojekt 8 „Lebens.Lern.Raum Rosensteinschule“ von Dr. Katrin Schlör besuchten, gestalteten einen Workshop zum Thema „BILDung kommt von BILDern — Aktive Medienarbeit mit dem iPad“, bei dem sie Schülerinnen und Schüler einer ersten Klasse auf Agentenjagd schickten. Das Projektbüro stellte dileg-SL mit einem Mitmach-Stand am „Markt der Möglichkeiten“ vor, den auch die Rektoratsmitglieder besuchten. Dank Greenscreen nahmen sie dort an der ersten Mondlandung teil.      

Prof. Dr. Jörg-U. Keßler, Vera Brüggemann, Prof. Dr. Martin Fix

 

 

dileg-SL on tour - Tagungsberichte zur fraMediale und zur DGfE-Sektionstagung Medienpädagogik in Mainz

11.04.2017

„Spannungen? Potenziale!“ so lautete das diesjährige Motto der fraMediale am 29. März in Frankfurt am Main. Das Projekt „Digitales Lernen Grundschule – dileg-SL“ präsentierte sich mit einem Workshop und Infostand auf der Tagung und Medienmesse, die im 1,5-jährigen Rhythmus Lehrkräften, pädagogische Fachkräften, Wissenschaftler*innen und Bildungspolitiker*innen aus ganz Deutschland eine Plattform bietet, um über aktuelle medienpädagogische Diskurse ins Gespräch zu kommen.

Im Rahmen des Workshops "Digitales Lernen in der Grundschule – Ein Werkstattbericht mit Praxisbeispielen" lernten die Teilnehmenden die beiden Teilprojekte "Neue Formen des Lernens – Fächerübergreifender Unterricht mit dem iPad" sowie "Lebens.Lern.Raum Rosensteinschule" kennen und konnten unter Anleitung von Professor Dr. Horst Niesyto, Dr. Katrin Schlör und Daniel Autenrieth in Praxisphasen selbst einzelne Bausteine daraus testen.

Darüber hinaus konnten sich die Besucherinnen und Besucher auf der Medienmesse am Stand von dileg-SL bei Robert Rymes über das Projekt informieren und vor der Green Screen-Box austesten, wie einfach Bildmontage mit der App „Greenscreen by Do Ink“ umgesetzt werden kann. Anhand der Fragestellungen und Leitgedanken des Projekts entstanden spannende Gespräche und Diskussionen, unter anderem zur Einbindung lebens- und medienweltlicher Themen, zu Freiräumen für selbstgesteuerte Lernprozesse, zum altersangemessenen Einbezug von kritisch-reflexivem Lernen sowie zur Förderung von sozialem Lernen in Medienproduktionsprozessen.

Die Rückmeldungen der Teilnehmenden waren sehr positiv. Sie betonten insbesondere die Inspirationen zum produktiven handlungsorientierten Einsatz von Medien in schulischen und außerschulischen Settings.

Neben dem fachlichen Austausch konnte das neue dileg-SL-Logo präsentiert und der neue Info-Flyer gestreut werden. Diesen gibt es hier zum DownloadAuf der Website der framediale findet sich ein ausführlicher Tagungsbericht und eine Bildergalerie, aus der wir freundlicherweise einige Fotos für diesen Artikel verwenden dürfen. 

UPDATE (19.04.2017): Das Medienprojektzentrum Offener Kanal Rhein-Main produzierte einen Video-Beitrag zur framediale, der u. a. unser Projekt vorstellt. Dieser ist hier abzurufen.  

 

Weitere Tagungsimpressionen finden sich hier:

    

 

Einige der Ergebnisse sind hier verfügbar:

 

 

Bereits am 10. März präsentierte sich das Projekt dileg-SL zusammen mit den Verbundprojekt-Partnern der Universität Hamburg und der Pädagogischen Hochschule Schwäbisch Gmünd auf der Frühjahrstagung der Sektion Medienpädagogik der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft in Mainz. In einem Mix aus theoretisch-konzeptionellen Überlegungen und praxisorientierten Einblicken intendierte der Workshop, miteinander und mit anderen Interessierten in Austausch zu treten und in Form eines Worldcafés offen zu diskutieren. Dabei wurden sowohl neue Kontakte geknüpft als auch die Kommunikation im Verbundprojekt unterstützt. Alle Teilnehmenden entdeckten diverse Synergieeffekte und bleiben über den gemeinsamen Workshop hinaus im Austausch. Im Vorfeld der Tagung bestand die Möglichkeit, Video-Statement zum Thema „Digitale Bildung“ einzureichen. Das Video von Prof. Dr. Horst Niesyto ist unter diesem Link abrufbar. 

Arbeitskreis "Medienbildung in der Grundschule" gegründet

18.01.17
Medienbildung ist im Bildungsplan 2016 (Baden-Württemberg) auch an Grundschulen als „Leitperspektive“ verankert. Zur Art und Weise und zum Umfang der Verankerung gibt es unterschiedliche Einschätzungen. Bezüglich der Umsetzung sind zwar einzelne Konzepte und Unterrichtsvorschläge vorhanden, aber insgesamt mangelt es an einer kontinuierlichen Weiterentwicklung und an einer Vernetzung von Lehrkräften und weiteren Medienbildungsakteuren, um Erfahrungen auszutauschen. Diese Plattform möchte die Projektgruppe „Digitale Medienbildung Grundschule Stuttgart/Ludwigsburg“ (dileg-SL) schaffen und lud zur Neugründung des Arbeitskreises „Medienbildung in der Grundschule“ am 30.11.16 an der Rosensteinschule ein. Wie groß der Bedarf einer solchen Austauschplattform ist, zeigte sich an dem großen Interesse und den positiven Rückmeldungen aus verschiedensten Institutionen im Schnittfeld von Medienbildung und Grundschule.

Zukünftig wird sich der Arbeitskreis vierteljährlich an wechselnden Stadtorten im Großraum Stuttgart treffen und sich ergänzend dazu virtuell vernetzen. Im Zentrum steht der Austausch über Good-Practice-Beispiele, vorhandene Kompetenzen und Ressourcen sowie die Identifikation von Synergien und Kooperationsmöglichkeiten. Über die Praxis hinaus strebt der Arbeitskreis die Auseinandersetzung mit dem Mehrwert digitaler Medien im Grundschulbereich an. Außerdem sind weitere Ideen und Wünsche jederzeit möglich.

Das nächste Treffen findet am Donnerstag, 8.2.2017, von 16.30 bis 18.30 Uhr im Landesmedienzentrum Baden-Württemberg statt. Interessierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind herzlich willkommen. Um Anmeldung bis zum 1.2.2017 bei Katrin Schlör (schloer@ph-ludwigsburg.de) wird gebeten.

Projekt „Digitales Lernen Grundschule“ startet in die Praxis

20.12.16
Erste Unterrichtsversuche und Besuch der Deutschen Telekom Stiftung sowie der Projekt-Paten

Das Projekt „Digitales Lernen Grundschule – Stuttgart/Ludwigsburg“ ist erfolgreich in die Praxisphase an der Rosensteinschule in Stuttgart gestartet. In insgesamt acht Teilprojekten erproben Grundschullehramt-Studierende der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg im Zeitraum zwischen 2016 und 2018 verschiedene Konzepte für eine produktive Nutzung digitaler Medien im Grundschulunterricht und eine handlungsorientierte Vermittlung informatischer/algorithmischer Grundkompetenzen.

Die Deutsche Telekom Stiftung fördert das Projekt neben fünf weiteren deutschlandweiten Standorten. Um den Projektfortschritt unmittelbar erleben zu können, besuchen sowohl Vertreterinnen und Vertreter der Stiftung als auch beratende Professorinnen und Professoren, sogenannte Projekt-Paten, regelmäßig die Schule und Hochschule. 

Am 24. November fand der erste „Paten-Besuch“ statt. Dr. Gerd Hanekamp und Dr. Birgit Schmitz von der Deutschen Telekom Stiftung sowie Prof. Dr. Ulrike Cress von der Eberhard Karls Universität Tübingen und Prof. Dr. Volker Frederking von der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg nahmen an einem Unterrichtsversuch an der Rosensteinschule teil und kamen mit Dozierenden, Studierenden und Schulkinder ins Gespräch über ihre Erfahrungen. Anschließend fand an der Hochschule ein Austausch über den bisherigen Projektverlauf statt, in dem sowohl lobende Worte für die bisherige Umsetzung gefunden wurden, als auch spannende Anregungen für die weitere Planung und Umsetzung.

Im Anschluss an die Pilotphase werden sowohl die Hochschul-Begleitseminare als auch die Unterrichtserprobungen erneut durchgeführt und anhand der ersten Evaluationsergebnisse verbessert. Die Erkenntnisse fließen außerdem in die Fort- und Weiterbildung von Lehrkräften ein, um diese für den zielgerichteten Umgang mit digitalen Medien zu sensibilisieren und ihnen erprobte Konzepte anzubieten. 

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