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22. August 2017: "Grundbegriffe Medienpädagogik"

Die „Grundbegriffe Medienpädagogik“ haben seit ihrer ersten Auflage (1981) mehrere Neubearbeitungen und Auflagen erlebt. Nimmt man die verschiedenen Bände zur Hand, so wird deutlich, wie sehr sich unsere Lebenswelten unter den Bedingungen der fortschreitenden Mediatisierung verändert haben.

Als eine Reflexionsform des Pädagogischen, deren Gegenstandsbereich sich aus diesen widerspruchsvollen Bedingungen konstituiert, akzentuieren sich auch die Perspektiven der Medienpädagogik immer wieder neu.

Schlagworte wie Mediatisierung, Medienaneignung oder Medienbildung verweisen darauf, dass die Medienpädagogik das ebenso spannungsvolle wie herausfordernde Wechselverhältnis von Subjekt und Medialität theoretisch elaboriert und pädagogisch greifbar macht. Nicht geändert hat sich die Zielsetzung der Grundbegriffe.

Ihre Intention liegt weniger in der Vermittlung kanonisierter Wissensbestände. Vielmehr möchte sie die Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Perspektiven, Herausforderungen und Fragestellungen anregen und damit den kritischen Diskurs sowohl in Wissenschaft als auch der Praxis fördern. Wenn die Grundbegriffe auch weiterhin einen Beitrag dafür leisten, dass sich die Medienpädagogik theoretisch und praktisch fundiert und zugleich weiterentwickelt und dass der nachfolgenden medienpädagogischen Generation eine gehaltvolle und kritische Grundlage der Auseinandersetzung mit ihrer Disziplin zur Verfügung steht, dann hat diese Neuausgabe ihr Ziel erreicht.

Bei kopaed mittlerweile nicht mehr nur als Printversion, sondern auch als E-Book erhältlich!

http://www.kopaed.de/kopaedshop/?pid=1068

 

Prof. Dr. Anja Hartung-Griemberg

 

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12. Juli 2017: Kultur- und Medienpolitik vor Ort - zu Besuch im Landtag Baden-Württemberg

Kulturpolitische Experten der Fraktionen stellen sich den Fragen der Studenten
Im Rahmen des Seminars „Kultur- und Medienpolitik“ unter der Leitung von Patrick Glogner-Pilz fand am Donnerstag, den 12. Juli 2017, eine Exkursion zum Landtag Baden-Württemberg statt. Zunächst erfolgte eine informative Einführung durch den Besucherdienst. Danach konnte die Seminargruppe auf der Zuschauertribüne des Landtages eine Stunde lang der – mitunter sehr lebhaften und emotionalen – Plenardebatte bewohnen. Im Anschluss daran fand ein Gespräch mit den Abgeordneten Dr. Nils Schmid (Kulturpolitischer Sprecher der SPD und ehemaliger Landesminister für Finanzen und Wirtschaft), Jürgen Walter (Abgeordneter der Grünen und ehemaliger Staatssekretär für Kunst und Kultur) und Nico Weinmann (Kulturpolitischer Sprecher der FDP/DVP) statt. Im Rahmen des Gespräches konnten eine Reihe an Fragen zu den kulturpolitischen Positionen der Fraktionen gestellt werden, die in der vorhergehenden Seminarsitzung erarbeitet wurden. Den beteiligten Abgeordneten und dem Besucherdienst möchten wir an dieser Stelle noch einmal herzlich für ihr Interesse und den freundlichen Empfang danken.


Patrick Glogner-Pilz  

 

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3. Juli 2017: Verleihung des goldenen Gamsbartkaktus

Der Gamsbartkaktus geht auf den Reformpädagogen Paul Georg Münch zurück, der mit dieser Geschichte 1931 auf intellektuellen Widerspruch, Phantasie und Humor in der Schulbildung aufmerksam machte. Es könne im Bildungsprozess nicht nur um positive Reproduktion oder gar um lediglich stummes Anerkennen von Autoritäten gehen, sondern ganz wesentlich im Kantschen Sinne um den Mut, sich seines eigenen Verstandes zu bedienen.

Der Preis soll studentische Arbeiten der Abteilung Kultur- und Medienbildung würdigen, die sich kritisch, kreativ oder humorvoll mit Gegenstandsbereichen Kultureller Medienbildung auseinandersetzen und von 2017 an jährlich verliehen werden.

Es können Arbeiten in folgenden Kategorien eingereicht werden:

 

1. Semesterabschluss- bzw. Hausarbeit

2. Studentisches Praxisprojekt

3. B.A.-Abschlussarbeit

 

Die formlose Abgabe mit einer Kurzbeschreibung von Ausgangsüberlegung, Idee und Konzeption sollte nicht älter als zwei Semester sein; Kooperationsprojekte sind möglich und werden gleichrangig zu Einzelprojekten behandelt.

 

Die Arbeiten sind bis zum 15.09.2017 bei Frau Matt im Sekretariat oder über das Postfach 276 im Hauptgebäude einzureichen.

 

Prof. Anja Hartung- Griemberg

 

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26. Juni 2017: Vierte Auflage der Publikation "Kompendium Kulturmanagement"

Dr. Patrick Glogner-Pilz gibt einen Überblick über das Thema „Empirische Methoden der Besucherforschung“

Mitte Juni ist die vierte Auflage des Kompendiums Kulturmanagement erschienen. Das von Prof. Dr. Armin Klein herausgegebene Werk enthält auch einen Beitrag von unserem Mitarbeiter Dr. Patrick Glogner-Pilz zum Thema „Empirische Methoden der Besucherforschung“.


Karin Matt

 

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23. Mai 2017: Ausreißer – Biographische Theaterarbeit im Club International Stuttgart

Projektsemester wird mit dem Manfred-Müller-Preis 2017 ausgezeichnet


Über ein halbes Jahr lang hat die Theatergruppe unter der Leitung von Sarah Fritschi, Studentin der Kultur- und Medienbildung (Aufnahmejahrgang 2014), an einem eigenen Stück gearbeitet und konnten bei der Preisverleihung des Manfred-Müller-Preises nun erste Eindrücke präsentieren und von der spannenden, lebhaften Arbeit in einer Gruppe mit jungen Menschen aus acht unterschiedlichen Nationen berichten.

„Es werde Würde“ war das diesjährige Motto des Preises, der jährlich für gelingende Jugendarbeit vergeben wird. In ihrem Stück „Ausreißer – Junge Menschen und ihre Träume. Auf dem Weg nach Stuttgart“ bringen die Spielenden eigene Erfahrungen und Fantasien auf die Bühne und erkunden gemeinsam das Spannungsfeld zwischen Lebensplanung und Loslassen. Sich künstlerisch mit persönlichen Themen auseinandersetzen – mit dieser Ausrichtung ergänzt die Theatergruppe die Auswahl der prämierten Jugendbildungsangebote um ein Projekt aus dem Bereich der Kulturellen Bildung.

Sarah Fritschi leitet die Theatergruppe im Club International bereits seit Oktober 2015. Der Club gehört zum Verein für Internationale Jugendarbeit Stuttgart und versteht sich als Anlaufpunkt und Aktionsraum für interkulturelles Lernen. Die Theatergruppe, die vor drei Jahren von damaligen Studentinnen der Kultur- und Medienbildung ins Leben gerufen wurde, ist mittlerweile fester Bestandteil des Club Angebots und soll auch zukünftig weitergeführt werden.


Die Aufführungen des aktuellen Stückes finden nun erstmals im Theater am Olgaeck in Stuttgart statt.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

 

Klara Sandmann


Termine:
Fr. 16.06.2017 20:00 Uhr (Premiere)
Sa. 17.06.2017 20:00 Uhr
Fr. 23.06.2017 20:00 Uhr
Sa. 24.06.2017 20:00 Uhr

http://www.theateramolgaeck.de/
http://verein-f.de/manfred-mueller-preis/manfred-mueller-preis-2017/
https://www.facebook.com/Club-International-Stuttgart-1570702693145866/

 

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10. Mai 2017: Studieninformationstag der Abteilung Kultur- und Medienbildung

„Kompetent ins Berufsleben!“ - Dieser Beurteilung eines Studenten der Kultur- und Medienbildung wollen wir am Studieninformationstag nachgehen und uns mit allen Fragen rund um das Studium der Kultur- und Medienbildung beschäftigen.

Auf dem Programm stehen unter anderem die Klärung konkreter Studieninhalte und der Strukturen des Studiums, sowie die Zulassungskriterien und das Campusleben.
Bei Informationsgesprächen mit Studierenden und Dozenten, einem Hochschulrundgang und Seminarbesuchen am Nachmittag haben die Besucherinnen und Besucher Gelegenheit, den Studiengang Kultur- und Medienbildung kennenzulernen.

Der Studieninformationstag wird von der Abteilung Kultur- und Medienbildung in Zusammenarbeit mit der Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung Baden-Württemberg e.V. (LKJ), Büro FSJ Kultur veranstaltet. Interessenten melden sich per Email bei Marc Benseler benseler(at)ph-ludwigsburg.de

Die Abteilung und die Fachschaft Kultur- und Medienbildung freuen sich auf Sie!

Marc Benseler

 

Programm zum Studieninformationstag
https://www.ph-ludwigsburg.de/fileadmin/subsites/2b-kmbi-t-01/Studienuebersicht_neu_2009.pdf
http://www.lkjbw.de/fsjkultur/index.html

 

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9. Mai 2017: Informationsveranstaltung und Bewerbung für den Masterstudiengang "Kulturelle Bildung"


Bis zum 31. Mai 2017 können sich Interessierte um einen Studienplatz im Wintersemester 2017/18 bewerben. Eine Informationsveranstaltung zum Master findet am 9. Mai 2017 von 17.45 - 18.15 Uhr in Raum 1.255 statt.

Seit dem Wintersemester 2016/17 wird an der Pädagogischen Hochschule in Kooperation mit der Filmakademie Baden-Württemberg und der Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg der Masterstudiengang „Kulturelle Bildung“ angeboten. Das Masterstudium "Kulturelle Bildung" qualifiziert für leitende, analysierende, planende und beratende Tätigkeiten im Bereich der kulturellen Bildung. Der Abschluss stellt eine weiterführende akademische Qualifizierung, zum Beispiel für forschungsbezogene Tätigkeiten in kulturellen und bildungsrelevanten Berufsfeldern, dar. Im Studiengang "Kulturelle Bildung" werden vertiefte Kenntnisse und Fähigkeiten in einem der vier Profile „Theater“, „Musik“, „Kunst“ und „Medien“ erworben. Abgerundet wird das Studium durch ein semesterübergreifendes Projekt. Weitere Informationen zum Studiengang finden Interessierte auf der Homepage der Abteilung Kultur- und Medienbildung.

Beratung zum Masterstudiengang: Damaris Nübel

 

Felix Kolb

 

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5. April 2017: Museum in Freiberg bekommt einen digitalen Museumsführer


Studierende der Studiengänge Kultur- und Medienbildung (PH Ludwigsburg), sowie E-Learning und Medienbildung (PH Heidelberg) entwerfen und evaluieren in einem Kooperationsprojekt einen digitalen Museumsführer.
Das Afrikahaus, das sowohl Exponate afrikanischer Kunst, ein Musikarchiv als auch eine Bibliothek beherbergt, gilt als innovatives Museum in der Region. Beweis hierfür ist der jüngst umgesetzte digitale Museumsführer: Über QR Codes, die unter den Exponaten angebracht sind, können Besucher unterschiedliche Inhalte abrufen. Von Texten, über Audiodateien sowie interaktiven Spiele erhalten die Interessierten Informationen über die Geschichte des Museums sowie zu den Kunstwerken.
Entwickelt wurde der digitale Museumsführer unter der Leitung von Marc Benseler und Dr. Annette Schulze von Studierenden der Kultur- und Medienbildung und Studierenden des Masterstudienganges E-Learning und Medienbildung. Zurzeit wird eine erste Evaluation von Adriana Detta, ebenfalls Studentin der Abteilung Kultur- und Medienbildung, und der Kunstlehrerin Olga Kappler umgesetzt.
Fest steht allerdings schon, dass sich das Afrikahaus mit dieser Neuerung immer mehr zu einem Forschungs-und Bildungszentrum entwickelt, das an Relevanz gewinnt.

 

Marc Benseler

 

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