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Kathrin Pötter - Stipendiatin der Landesgraduiertenförderung

Während die Kinderzeichnung auf eine fundierte und traditionelle Forschung zurückblicken kann, ist die Kindermalerei ein empirisch nur unzulänglich erforschtes Phänomen. Dasselbe betrifft auch die Didaktik der Malerei, namentlich im Grundschulalter. Eine präzise Klärung der wichtigsten didaktischen Grundentscheidungen bzgl. des Farbwahrnehmens, -vorstellens und -darstellens blieb bisher aus und es mangelt an verlässlichen empirischen Studien, die die Bereiche des Farbwahrnehmens, Farbverstehens und des Farbgebrauchs bei Kindern im Grundschulalter in den Blick nehmen. Ziel des Dissertationsprojektes ist es, einen Beitrag zur Schließung dieser Forschungslücke zu leisten. Dazu wird ein mimetisch-ausgerichtetes Unterrichtssetting konzeptionell entwickelt, im Unterricht angewandt, empirisch überprüft und in seinen Wirkungen evaluiert. Das didaktische Konzept, das ich hier entwickle, betont den relational-mimetischen Charakter des Lernens und im Zentrum seiner Evaluierung steht die Frage, ob und wie es bei den Lernenden zu einer nachweisbaren Modifizierung und Stabilisierung von farbigen und malerischen Darstellungsformeln beiträgt.

Betreut durch Prof. Dr. Monika Miller und Prof. Dr. Hubert Sowa

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Kunst > Forschung > Aktuelle Promotionen > Malen lernen in der Primarstufe – Zur Konkretisierung einer grundschulspezifischen, mimetisch-ausgerichteten Maldidaktik
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