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Anna-Lena Schweinsberg - Lehrbeauftragte an der PH Ludwigsburg

Die Neurowissenschaften und Verkörperungstheorien belegen: eine veränderte Leiblichkeit kann eine differente Körperwahrnehmung und -vorstellung bewirken. Dass sich dieser Umstand auch auf bildnerisch-ästhetisches Verhalten auswirkt, blieb bisher in der kunstpädagogischen Forschung unbeachtet. So fehlt im Förderschwerpunkt körperliche und motorische Entwicklung bislang gänzlich eine wissenschaftlich begründete und praktisch erprobte Kunstpädagogik. Die Folge ist eine Unterrichtspraxis, die dem Bildungspotential der Schülerinnen und Schüler mit Körperbehinderungen kaum Rechnung trägt. Anna-Lena Schweinsberg setzt mit ihrem Promotionsvorhaben an dieser Forschungslücke an, indem sie im Kunstunterricht Methoden zur Sensibilisierung der Körperwahrnehmung und Schulung der Körpervorstellung einsetzt. Zielführend ist das Erlernen verkörperter Selbstwahrnehmung und die Erweiterung des individuellen Darstellungsvermögens, insbesondere im Selbstporträt. Die Unterrichtsforschung findet innerhalb eines Schuljahres an einem Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentrum mit dem Förderschwerpunkt körperliche und motorische Entwicklung statt. Das Ziel dieser Grundlagenforschung ist die Konturierung einer Kunstpädagogik im Lichte einer veränderten Leiblichkeit.

Betreut durch Prof. Dr. Hubert Sowa 

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Kunst > Forschung > Aktuelle Promotionen > Grundlagen einer Kunstpädagogik im Förderschwerpunkt körperliche und motorische Entwicklung – die individuelle Bildsprache verstehen lernen und zur Ausdifferenzierung ihrer Darstellungsformeln nutzen
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