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Die Arbeit von Lisa Gonser fokussiert die anschauungsbezogene und malerisch-darstellerische Auseinandersetzung mit den Farben der sichtbaren Welt. "Malen" ist ein klassisches Aufgabenfeld im Rahmen der Kunstpädagogik. Doch der von L. Gonser verfolgte Ansatz unterscheidet sich von den bisherigen farbdidaktischen Konzepten des 20. Jahrhunderts, die sich meist entweder im Bereich der subjektiven Empfindung oder der analytischen Farbsystematik verorten. Im Theorieteil des Forschungsprojektes wird dagegen eine hermeneutische Systematisierung didaktischer Strukturen des farbigen Darstellens erarbeitet. Um im nächsten Schritt eine wissenschaftlich fundierte, sach-, entwicklungs- und bildungsgemäße Didaktisierung des Gestaltungsbereichs „Malen“ vorzunehmen. Die auf dieser Basis entwickelten Lehr-/Lernstrukturen kommen in einer empirischen Unterrichtsforschung (9. Realschulklasse) zur Anwendung. Der Beobachtungsschwerpunkt liegt auf relationalen Wahrnehmungs-, Vorstellungs- und Darstellungsprozessen. Sie und ihre Beeinflussung durch sach- und entwicklungsgemäße Unterrichtsintervention sollen sichtbar und nachvollziehbar werden. Die Arbeit liefert einen konkreten Baustein für den praktischen Bereich des Malens und ebenso ein methodisches Exempel für eine im Werden begriffene curricular strukturierte Kunstdidaktik.

Betreut von Prof. Dr. Hubert Sowa und Prof. Dr. Bettina Uhlig (Univeristät Hildesheim)

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Kunst > Forschung > Abgeschlossene Promotionen > Dr. des. Lisa Gonser: Malen lernen. Grundriss einer kunstpädagogischen Maldidaktik
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