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Februar 2020

03-02-2020

Ruth C. Cohn - eine Therapeutin gegen totalitäres Denken von Matthias Scharer

Die Bildrechte liegen beim Verlag.

 

Am 27. Januar 2020 hat sich die Befreiung von Ausschwitz zum 75. Mal gejährt. Aktueller könnte das im Patmos Verlag erschienene Buch über die deutsch-jüdische Therapeutin Ruth Cohn, die als Begründerin der Themenzentrierten Interaktion gilt, deswegen nicht sein.

Angst vor der Zukunft, Sorge um nationale und religiöse Identität, Dämonisierung von Fremden: all das fördert gegenwärtig ein Schwarz-Weiß-Denken in unserer Gesellschaft. Ruth C. Cohn (1912-2010) setzt vor dem Hintergrund ihres Schicksals als Migrantin diesen Ängsten eine verbindende Lebenskunst entgegen. Sie entwickelte eine Gesellschaftstherapie gegen totalitäres Denken. Nicht das „Entweder– Oder“, sondern das „Und“ verbindet Menschen in ihrer Vielfalt.

Matthias Scharer beleuchtet mit seinem Buch das Leben und Werk von Ruth Cohn. Dabei greift er auf bisher unveröffentlichte Fotos und Texte zurück und schlägt dabei immer wieder Brücken in die Gegenwart. Wie soll es, angesichts der Tendenz einem generellen Trend zur Vereinfachung komplexer, gesellschaftlicher Vorgänge und der Angst vor Fremdem speziell in Europa, aber auch weltweit, weitergehen?

Lesen Sie mögliche Antworten unter Psy 2cea Schar nach.


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