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Im Folgenden wird eine Auswahl an laufenden Drittmittelprojekten vorgestellt, bei denen Stellen eingeworben wurden, sowie DFG- und EU-Projekte. Diese Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und wird laufend aktualisiert.

Professional School of Education (PSE)

Kooperation in allen Lehramtsfächern auf- und ausbauen (KOALA)

Deutsch als Zweitsprache für alle Fächer (DaZfaF)

DIVERSITYSENSIBLER SUPPORT: „ONE STEP BACK, TWO STEPS FORWARD!” – MINT-BERUFSORIENTIERUNG FÜR WEIBLICHE ADOLESZENTEN MIT MIGRATIONSHINTERGRUND IN KIND-ELTERN-DYADEN

Unser Ziel ist es, für Adoleszentinnen mit Migrationshintergrund den Weg in MINT-Domänen zu bahnen. Mit den von uns anvisierten Maßnahmen möchten wir die Zielgruppe an den von ihr präferierten Aufenthaltsorten (z.B. Kulturvereinen, Jugendclubs, außerschulische Angebote auf dem Gelände von Schulen) in der Freizeit aufsuchen, um insbesondere die Adoleszentinnen für einen (möglicherweise ersten) Einblick in die MINT-Berufsorientierung zu gewinnen, die eine Berufswahl in MINT für sich selbst nicht angedacht hatten oder aus verschiedenen Gründen fälschlicherweise für sich ausgeschlossen haben. Das Vorhaben greift die Konzeptidee von Science in Public auf, allerdings mit einer kultursensiblen Schwerpunktsetzung und – dies ist eine Besonderheit unseres Vorgehens – jeweils verbunden mit einer Einladung an die Eltern der Zielgruppe, an den Aktionen in unterstützender Funktion teilzunehmen.

 

Kooperationspartner:  
Professor Dr. Markus Prechtl (TU Darmstadt, Fachbereich Chemie, Fachdidaktik Chemie)
Professorin Dr. Silvija Markic (PH Ludwigsburg, Institut für Naturwissenschaften und Technik, Abteilung Chemie)

PROFESSIONALISIERUNG FÜR INKLUSIVE BILDUNG DURCH REFLEKTIERTE PRAKTIKA (PROINREPRA)

Das Projekt ProInRePra wird aus dem EU-Programm Erasmus+ Strategische Partnerschaft gefördert. Kooperationspartner sind die Universität Luxemburg, die Kirchliche Pädagogische Hochschule (KPH) Wien/Krems und die Wilhelm-Feil-Schule in Vaihingen/Enz sowie die PH Ludwigsburg als koordinierende Organisation. Die Laufzeit des Projekts beträgt drei Jahre (01.09.2017–31.08.2020). Es werden drei Ziele verfolgt: die schulische Inklusion zu fördern, die dafür nötigen Kompetenzen und Fertigkeiten von Lehramtsstudierenden zu steigern sowie das professionelle Profil der Lehrkräfte entsprechend zu schärfen. Zwei aufeinander bezogene Produkte werden erstellt: ein Modul für die Praktikumsbegleitung und eine Fortbildung für Lehrkräfte und HochschulmitarbeiterInnen, die Lehramtsstudierende im Praktikum begleiten.


Projektkoordinator: Dr. Bernhard Rauh
Weitere Informationen unter:
www.ph-ludwigsburg.de/17869

ADULET (ADVANCED USE OF LEARNING TECHNOLOGIES IN HIGHER EDUCATION)

Ziel des Projektes AduLeT (Advanced Use of Learning Technologies in Higher Education) ist es, Hindernisse für den Einsatz von E-Learning in der Hochschullehre zu identifizieren und Lösungsmaßnahmen für den Abbau dieser Hindernisse zu entwickeln. In dem dreijährigen ERASMUS+ Projekt für strategische Partnerschaften mit Beginn im November 2016 beteiligen sich insgesamt sieben Partner aus Deutschland, Finnland, Italien, Niederlande, Portugal, Spanien und Ungarn.
Im ersten Projektjahr wurden Vorlagen für die Beschreibung von Lehrmethoden und Tools für E-Learning entwickelt. Darüber hinaus wurden Workshops mit mehr als 80 Lehrenden an allen Partnerhochschulen durchgeführt. Gemeinsam haben die Lehrenden an der Erstellung einer ersten Version von Lehrmethoden für E-Learning, als auch einer Tool-Sammlung, mitgewirkt. Zudem wurde eine Studie zur Identifikation der Hindernisse für die Nutzung von E-Learning an den beteiligten Hochschulen vorbereitet.


Projektleitung: Dr. Birgit May, Dr. Annika Jokiaho
Weitere Informationen unter:
www.adulet.eu

NETZWERK MENTALISIERUNGSBASIERTE PÄDAGOGIK (MENTED) – HAVING THE CHILD IN MIND

Mentalisieren ist das spezifisch menschliche Verstehen, das eigene Verhalten oder das Verhalten anderer Menschen durch Zuschreibung mentaler Zustände zu interpretieren (Fonagy, 2002, S. 5). Hinter dieser Alltagsfähigkeit steht ein komplexer inter- und intrapsychischer Vorgang, der durch ein Modell aus klinischer Psychologie, Neuro- und Entwicklungspsychologie empirisch breit bestätigt wurde. Das Ziel des wissenschaftlichen Netzwerkes Mentalisierungsbasierte Pädagogik (MentEd) – „Having the Child in Mind“ ist es, den Austausch über die Relevanz dieses Konzeptes für die Pädagogik und ihre Anwendungen aufgrund des aktuellen Standes der Forschung zu erörtern und Verständigung darüber zu erzielen, ob dieses bisher weitestgehend unbearbeitete Feld, gezielt und koordiniert beforscht werden sollte.
Das Netzwerk wird von der deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert und dient der Nachwuchsförderung. Es setzt sich in seinem inhaltlichen Zuschnitt folgerichtig interdisziplinär und international aus ausgewiesenen Fachkräften der Pädagogik, der Psychologie/ Psychotherapie und der Medizin zusammen.


Projektleitung: Juniorprof. Dr. Stephan Gingelmaier

DIALOGISCHES LESEN ALS TOOL FÜR EINE WIRKSAME PRAXIS DER SPRACHFÖRDERUNG IN KINDERTAGESSTÄTTEN (DIALES)

Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Forschungsprojekt untersucht die Wirksamkeit einer Intervention zum Dialogischen Lesen auf die Sprachentwicklung der Kinder. Das Projekt findet in Kooperation mit der Universität Hamburg statt.
Das Dialogische Lesen ist eine evidenzbasierte Maßnahme zur Sprachförderung, die auf der Anwendung einfacher, aus der natürlichen Eltern-Kind-Interaktion abgeleiteter Sprachlehrstrategien beruht (Whitehurst et al., 1988). Das Verfahren hat sich in der internationalen Forschung in zahlreichen Studien bewährt (siehe Mol, Bus, de Jong & Smeets, 2008, sowie Matulis & Neumann, 2010, für einen Überblick). Die vorliegende Evidenzbasis stützt sich auf Befunde an unterschiedlichen Zielgruppen (Kleinkinder, Kinder mit Sprachentwicklungsverzögerungen, „at-risk children“ im Vorschulalter, hörgeschädigte Grundschulkinder), die in verschiedenen Kontexten gefördert wurden. Im Rahmen einer längsschnittlich angelegten Trainingsstudie sollen kurz- und langfristige Fördererfolge untersucht werden. Um etwaige Fördererfolge einordnen zu können, sollen die Effekte mit denen strukturierter Trainingsprogramme verglichen werden.
In der aktuellen Projektphase liegt der Hauptfokus auf der Entwicklung von Schulungsmaterialien sowie der Implementierung und Weiterentwicklung eines förderlichen Interaktionsverhaltens der pädagogischen Fachkräfte.


Projektleitung: Prof. Dr. Marco Ennemoser
Weitere Informationen unter:
www.ph-ludwigsburg.de/1765

CENTER PRODEV-EDU – CENTER FOR LIFELONG PROFESSIONAL DEVELOPMENT

Das vom Europäischen Sozialfonds und vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg geförderte Projekt läuft von April 2016 bis Dezember 2020. Ziel ist die Implementierung eines infrastrukturellen Zentrums, um hochschulübergreifende Weiterbildungsaufgaben zu koordinieren, strategische Konzepte zu entwickeln und zentrale Servicedienstleistungen in berufsbegleitenden Fort- und Weiterbildungsangeboten für Studieninteressenten, Studierende und Lehrende bereitzustellen.

 

Projektleitung: Prof. Dr. Peter Kirchner, Prof. Dr. Martin Fix

Weitere Informationen unter:
www.ph-ludwigsburg.de/clpd

DIGITALES LERNEN GRUNDSCHULE – STUTTGART/LUDWIGSBURG (DILEG-SL)

Das Projekt dileg-SL (Digitales Lernen Grundschule – Stuttgart/ Ludwigsburg) ist eines von fünf Projekten, welches die Deutsche Telekom Stiftung im Rahmen des Förderprogramms „Digitales Lernen Grundschule“ von 2016 bis 2018 fördert. Im Projekt dileg-SL kooperieren zwei Bereiche der Erziehungswissenschaft (Medienpädagogik und Pädagogik der Primarstufe) und verschiedene Fächer der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg (Biologie, Deutsch, Englisch, Informatik, Mathematik, Musik, Sport) mit der Rosenstein-Grundschule in Stuttgart.

In dem Entwicklungsprojekt erstellen Studierende des Lehramts Grundschule im Rahmen von Hochschulseminaren verschiedene Konzepte für eine produktive Nutzung digitaler Medien im Grundschulunterricht und eine handlungsorientierte Vermittlung informatischer/
algorithmischer Grundkompetenzen. Diese werden gemeinsam mit den Lehrkräften in verschiedenen Grundschulklassen der Rosensteinschule in Stuttgart erprobt und evaluiert. Die Konzepte und Aktivitäten basieren auf medienpädagogischen und fachdidaktischen
Grundlagen und sind durchweg so konzipiert, dass sie im Studien- und Schulalltag umsetzbar sind.

 

Projektleitung: Prof. Dr. Horst Niesyto

Weitere Informationen unter:
www.dileg-SL.de

IN2IT (INTERNATIONALIZATION BY INNOVATIVE TECHNOLOGY)

Das Projekt IN2IT mit Laufzeit von 2015 bis 2018 zielt auf die Entwicklung und Umsetzung einer innovativen technologischen Infrastruktur zur Internationalisierung im Hochschulbereich ab.

Insgesamt nehmen 14 Partner aus Israel und der EU an dem Projekt teil. Die acht israelischen Partner sind: ORT Braude College of Engineering (Koordinator), Al-Qasemi Academic College of Education, Beit Berl College, Kaye Academic College of Education, Sapir Academic Collage, Shenkar College of Engineering, Design and Art, Tel Aviv Yaffo Academic College und Tel Hai Academic College.

Zu den sechs beteiligten Europäische Partnern gehören: Università Cattolica del Sacro Cuore (Italien), PoU. litecnico di Milano (Italien), Pädagogische Hochschule Ludwigsburg (Deutschland), Université de Montpellier (Frankreich), Kingston University London (England) und Polittechnika Warszawaska (Polen).

 

Projektleitung: Prof. Dr. Jörg-U. Keßler

Weitere Informationen unter:
www.braude.ac.il/in2it/about/overview

KONTUREN DER PROFESSIONSENTWICKLUNG IN DER BERUFLICHEN WEITERBILDUNG (KOPROF)

In dem im März 2016 gestarteten und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanzierten Projekt KOPROF geht es darum, den Bereich der Professionalisierung in der beruflichen Weiterbildung mittels eines triangulierten Forschungsdesigns systematisch zu untersuchen. Es werden Tätigkeiten, Funktionen und Selbstverständnisse dieser offenen Tätigkeitsgruppe aus einer professionstheoretischen Analyseperspektive erfasst. Die empirischen Studien beinhalten Tätigkeitsbeschreibungen, Fallstudien, Interviews mit Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis, Gruppendiskussionen sowie auch eine quantitative Fragebogenerhebung.

Die KOPROF-Studie leistet einen Entwurf zu einem prozessualen Professionalisierungskonzept im Anschluss an die „neuen Professionstheorien“, d.h. es werden „Konturen“ in der Form von qualitativen und quantitativen empirischen Merkmalen erfasst. Diese sollen die gegenwärtige Situation professionellen Handelns und die Tendenzen der offenen Tätigkeitsgruppe abbilden. Das Projekt ist ein Kooperationsprojekt mit der Julius-Maximilians-Universität Würzburg.

 

Projektleitung: Prof. Dr. Ingeborg Schüßler

Weitere Informationen unter:
http://koprof.ph-ludwigsburg.de

PROCIVIC-STAT – PROMOTING CIVIC ENGAGEMENT VIA EXPLORATION OF EVIDENCE: CHALLENGES FOR STATISTICS EDUCATION

Die strategische Partnerschaft des Projekts ProCivic, die von der EU gefördert wird, hat das erste Jahr erfolgreich absolviert. Auf zwei Projekttreffen und regelmäßigen Telekonferenzen mit den Partnern aus Durham, Haifa, Paderborn, Porto und Szeged konnten erste Ergebnisse erarbeitet werden, die auf einer am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung durchgeführten Fachtagung zum Thema „Promoting Understanding of Statistics about Society“ vorgestellt und im Kreis von 60 Teilnehmern aus 20 Ländern diskutiert wurden. Lag der Fokus im ersten Jahr auf der Erstellung eines theoretischen Rahmens von „Zivilstatistik“ und der Erkundung geeigneter digitaler Visualisierungstools, so konzentriert sich das Projekt in seinem zweiten Jahr auf die Erstellung und Erprobung konkreten Lehr- und Lernmaterials.

 

Projektleitung: Prof. Dr. Joachim Engel

Weitere Informationen unter:
www.procivicstat.org

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