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Stimme zur ERASMUS+-Austauschdozentur in Beit Berl, Israel

Wir Kulturmanagerinnen und -manager haben den deutschen Kulturbetrieb im Blick. Dabei wird in jüngster Zeit vermehrt zum Thema, dass dieser Kulturbetrieb nicht mehr nur rein deutschstämmige Besucherinnen und Besucher hat, sondern zunehmend auch Menschen mit Migrationshintergrund ansprechen will. Doch wie tut man das? Wie geht man unter veränderten gesellschaftlichen Bedingungen mit der eigenen Geschichte, mit kulturellem Erbe und Erinnerungskultur um? Mit dieser Fragestellung nahm ich im März 2018 meine erste ERASMUS+-Gastdozentur am Beit Berl College in Kfar Saba wahr – und war sehr gespannt, wie meine Thesen zum kulturhistorischen Museum in Deutschland dort ankommen würden. Schnell zeigte sich: Wir verstanden uns! Die israelischen Studierenden, die selbst ja auch in einer multiethnischen Gesellschaft leben, wussten sofort, wovon ich sprach, sahen Parallelen zu ihren Museen und befragten mich zu Deutschland. So wurde mein Aufenthalt an der Fakultät Hamidrasha für mich zu einem nachhaltigen, nachwirkenden und intensiven Erlebnis, von dem ich jetzt noch profitiere – persönlich und in meiner Lehre.

Eine Gastdozentur mit ERASMUS+ am Beit Berl College kann ich jedem, der sich für dieses Land interessiert, nur empfehlen.  

 

Dr. Christiane Dätsch
Pädagogische Hochschule Ludwigsburg 
Institut für Kulturmanagement

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