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Stimme zur ERASMUS+-Austauschdozentur in Beit Berl, Israel

Wir Kulturmanagerinnen und -manager haben den deutschen Kulturbetrieb im Blick. Dabei wird in jüngster Zeit vermehrt zum Thema, dass dieser Kulturbetrieb nicht mehr nur rein deutschstämmige Besucherinnen und Besucher hat, sondern zunehmend auch Menschen mit Migrationshintergrund ansprechen will. Doch wie tut man das? Wie geht man unter veränderten gesellschaftlichen Bedingungen mit der eigenen Geschichte, mit kulturellem Erbe und Erinnerungskultur um? Mit dieser Fragestellung nahm ich im März 2018 meine erste ERASMUS+-Gastdozentur am Beit Berl College in Kfar Saba wahr – und war sehr gespannt, wie meine Thesen zum kulturhistorischen Museum in Deutschland dort ankommen würden. Schnell zeigte sich: Wir verstanden uns! Die israelischen Studierenden, die selbst ja auch in einer multiethnischen Gesellschaft leben, wussten sofort, wovon ich sprach, sahen Parallelen zu ihren Museen und befragten mich zu Deutschland. So wurde mein Aufenthalt an der Fakultät Hamidrasha für mich zu einem nachhaltigen, nachwirkenden und intensiven Erlebnis, von ich jetzt noch profitiere – persönlich und in meiner Lehre.

Eine Gastdozentur mit ERASMUS+ am Beit Berl College kann ich jedem, der sich für dieses Land interessiert, nur empfehlen. 

Dr. Christiane Dätsch
Pädagogische Hochschule Ludwigsburg
Institut für Kulturmanagement


Stimme zur ERASMUS+-Austauschdozentur in Tampere, Finnland


Im September 2018 hatte ich die große Freude an meiner ersten ERASMUS+-Austauschdozentur in Tampere, Finnland teilzunehmen. Für die Sprachpädagogik gibt es kaum ein interessanteres Land als Finnland.  Durch den Erfolg des finnischen Schulsystems, was die PISA-Studien darlegten, hat das Land besonderes Ansehen in der sprachpädagogischen Landschaft verdient.  Für mich war es besonders spannend zu sehen, wie fortgeschrittener Sprachunterricht in der Praxis aussieht und ob solche Ansätze tatsächlich übertragbar an deutsche Hochschulen sind.  Die Tatsache, dass klare thematische und praktische Überschneidungen mit unseren Ansätzen vom Anfang an zu erkennen waren, hat mich besonders gefreut. Viel konkreter hat mir die Mobilität eine differenziertere Perspektive in Bezug auf konkreten Sprachunterricht gegeben.  Ferner war der Aufenthalt an der University of Tampere  der Anfang eines akademischen Austausches, was mich persönlich sehr freut und beruflich weiterhin erfüllt.
Rückblickend bin ich extrem positiv überrauscht, mit wie wenig Aufwand der Antrag auf eine Mobilität verbunden ist. Das Personal des AAAs steht zur Verfügung und kümmert sich um die Mehrheit der Formulare.  Wenn man bereit ist, ein paar Mails zu schreiben und wenige Formulare auszufüllen, stehen einem die Tore der Welt offen.

Aus diesen Gründen würde ich jedem eine Dozentenmobilität durch ERASMUS+ herzlich empfehlen, wo auch immer die Mobilität einen hinbringt.

Alexander Kuuskoski, M.A.
Pädagogische Hochschule Ludwigsburg
Institut für Sprachen

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