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Das professionelle Beratungsgespräch zeichnet sich im Unterschied zum Alltagsgespräch dadurch aus, dass es zeitlich begrenzt ist, dass es keinen privaten Kontakt zwischen Ratsuchendem und Ratgeber geben darf, dass die Rollen klar bestimmt sind, dass der Berater nicht unmittelbar in das Leben des Ratsuchenden eingreifen darf, dass Bewertungen, Beschwichtigungen und Mitleidsbekundungen nicht in die professionelle Beratung gehören und dass Ratschläge, tiefe Interpretationen und das Ausfragen des Ratsuchenden zu unterbleiben haben. Die Kommunikation mit dem Ratsuchenden sollte durch Empathie, Akzeptanz und Kongruenz bestimmt sein. Es geht um ein Verstehen des Ratsuchenden mit dem Ziel, dem Ratsuchenden zu helfen, sich selbst besser zu verstehen. In diesem Seminar soll vor allem mit Rollenspielen die Kommunikation in Beratungssituationen verdeutlicht und eingeübt werden. 

Teilnahmevoraussetzung: Bereitschaft zur regelmäßigen und pünktlichen Teilnahme sowie zur engagierten Mitarbeit in Rollenspielen

Literatur: Rausch/Hinz/Wagner (2008). Modul Beratungspsychologie. Bad Heilbrunn: Klinkhardt/UTB; Behr/Hüsson/Luderer/Vahrenkamp (2017). Gespräche hilfreich führen Band 1: Praxis der Beratung und Gesprächspsychotherapie. Weinheim: Beltz-Juventa.

Folien

Beratung als Kommunikationsform

Beratung

Referat Suchtberatung

Handout Suchtberatung

Psychoanalyse

Gesprächspsychotherapie

Verhaltenstherapie


Ergebnis Studienleistung WS 2019/20

Klausurergebnis/Leistungsnachweis SoSe2019

INSTITUT FÜR PSYCHOLOGIE 
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Institut für Psychologie > Mitglieder > PD Dr. Arnold Hinz > Frühere Lehrveranstaltungen > Beratung als Kommunikationsform. Theoretische Grundlagen und Interventionsmethoden

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