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15. Feburar 2019: "Generation(en) Wechsel" - Tagung mit Beteiligung von Studierenden des Seminars „Kulturpolitik“ unter Leitung von Patrick Glogner-Pilz

An der Evangelischen Akademie Loccum findet vom 15. bis 17. Februar 2019 die Tagung „Generation(en) Wechsel“ statt, die sich mit veränderten Ansprüchen neuer Generationen und die Rolle der Kulturpolitik in institutionellen Veränderungsprozessen befasst.

Die Leitfragen der Tagung lauten: „Vor welchen Veränderungsprozessen stehen Kultureinrichtungen, wenn sie sowohl den Ansprüchen jüngerer Generationen von Kulturschaffenden als auch den kulturellen Interessen jüngerer Besucher/innen gerecht werden wollen? Wie gelingt es, angesichts einer zunehmend heterogenen Bevölkerung zu einer höheren Diversität der Einrichtungen zu gelangen? Welche neuen gesellschaftlichen Aufgaben gibt es für Kultureinrichtungen, die über die Produktion und Präsentation von Kunst und Kultur hinausgehen? Und welche Rolle hat die Kulturpolitik dabei?“ (Auszug aus dem Tagungsflyer)

Ein wesentliches Element der Tagung ist die Diskussion zwischen Kulturschaffenden der jüngeren Generation, Berufseinsteigern sowie Personen, die gerade in Leitungsfunktionen nachrücken einerseits und Entscheidungsträgern mit langjährigen Erfahrungen andererseits. 

Im Rahmen des Seminars „Kulturpolitik“ haben Studierende der Master-Studiengänge „Kulturellen Bildung“ und „Kulturwissenschaft und Kulturmanagement“ Inputs und Moderationen für die Tagung vorbereitet. Vor Ort vertreten wird die Arbeitsgruppe von Caroline-Sophie Pilling und Kai Bölstler. Patrick Glogner-Pilz hält zudem einen Vortrag mit dem Titel: „Es wird viel passieren … Wird viel passieren? Kulturelle und kulturpolitische Einstellungen im Wandel der Generationen“.

Weiterführende Informationen sind zu finden unter: www.loccum.de/programm/p1908.html

07. Februar 2019: Theatrale Aufführung MÄDCHEN WIE DIE (Girls like that)

Studierende des BA Studiengangs Kultur- und Medienbildung der PH Ludwigsburg, die den  Wahlpflichtbereich Theater/Literatur gewählt haben, zeigen die im laufenden Wintersemester 2018/19 unter der Leitung von Christa Schmalzried erarbeitete theatrale Aufführung zu MÄDCHEN WIE DIE (Girls like that) vom kanadisch-britischen Autor Evan Placey. Das Stück  - mit dem der Autor den Jugendtheaterpreis Baden-Württemberg 2016 gewann und  zudem für den Deutschen Jugendtheaterpreis 2016 nominiert wurde - beschreibt direkt und ehrlich, wie grausam Kinder und Jugendliche werden können, wenn sie sich zu einer Gruppe formieren und ein gemeinsames Opfer gefunden haben:
Mitten in der Geschichtsstunde wird es heller im Klassenzimmer einer Mädchenschule, die Handys blinken auf, es brummt und piept, alle Blicke wandern auf die Smartphones: ein Foto der Mitschülerin Scarlett, auf dem diese keine Kleidung trägt, ist zu sehen. Das Foto wird weitergeleitet und geteilt und innerhalb weniger Sekunden ist die gesamte Schule eingeweiht. Schnell werden Gerüchte über Scarlett verbreitet, die einen Exklusionsprozess in Gang setzen. Doch Scarlett wehrt sich und nutzt dabei die Auseinandersetzung mit den Frauenbiografien mehrerer Generationen ihrer Familie.

Die Aufführung der Studierenden findet am Donnerstag, 07. Februar 2019 um 19:30 Uhr im Literatur-Café der PH Ludwigsburg statt. Der Eintritt kostet 3 €.

27. Januar 2019: 4. Internationales Symposium Kulturvermittlung in St. Pölten mit Vorträgen von Dr. Patrick Glogner-Pilz und Dr. Christiane Dätsch zum Selbstbild von Kulturvermittlern und Museen

Was kann Kulturvermittlung? Wie fügt sie sich in das Deutungs- und Funktionsgefüge des gesamten Kulturbetriebs ein? Und welche Veränderungen, Aufgaben und neuen Ansprüchen der Besucher muss sie sich möglicherweise stellen? Diesen Fragen widmete sich am Freitag und Samstag, 25. und 26. Januar, das 4. Internationale Kultursymposium Kulturvermittlung im Festspielhaus St. Pölten, das von der Stiftung Universität Hildesheim unter Leitung von Prof. Dr. Birgit Mandel und dem niederösterreichischen Verband für Kulturvermittlung (NöKu) veranstaltet worden war.

Knapp 200 Kulturvermittlerinnen aus Österreich und Deutschland hatten sich angemeldet, um in sich in rund 20 Workshops zum Thema auszutauschen und fünf Vorträgen zum Thema neue Perspektiven auf die Kulturarbeit zu folgen. Das Ergebnis: Der Kulturbetreib, ob Museum, Theater oder Soziokultur, ist im Umbruch. Doch um den gesellschaftlichen Anforderungen auch entgegnen zu können, sind Veränderungen im Inneren der Einrichtungen notwendig und wichtig: Hierarchien, Eigeninteressen, starre Verwaltungsstrukturen und nicht zuletzt auch ein gewisses Beharrungsvermögen bei Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern verlangsamen den Prozess. 

Dafür gab das Symposium viele Impulse – im Großen wie im Kleinen: Die Workshops boten Gelegenheit zum Austausch und sorgten für neue Ideen. Zwei der insgesamt fünf Vorträge wurden aus Ludwigsburg beigesteuert: Patrick Glogner-Pilz hatte im Vorfeld durch eine Umfrage unter den Teilnehmenden des Symposiums sowie Studierenden der PH Ludwigsburg Perspektiven zum Thema Kulturvermittlung im Generationenvergleich ermittelt. Dabei zeigte sich, dass jüngere Nutzer einen weitaus individuelleren und handlungsorientierten Anspruch an ihre Kulturnutzung formulierten – eine unbeabsichtigte Nebenwirkung der viel beschworenen Partizipation? Christiane Dätsch zeigte auf, dass für die Transformation der musealen Kulturvermittlung auch das Neudenken von Programmen und ihnen zugrunde liegenden Kulturbegriffen wichtig ist: Am Beispiel des Humboldt Forums in Berlin und des geplanten Migrationsmuseums des Vereins DOMID in Köln hinterfragte sie gängige essenzialisierende Kulturbegriffe und schlug mit dem diskursiven Konzept der kulturellen Übersetzung einen Perspektivwechsel im Umgang mit Objekten kolonialer Provenienz vor.

Foto: Christiane Dätsch

 

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14. Januar 2019: "Kulturpublikumsforschung. Grundlagen und Methoden"

Am 14. Januar 2019 erscheint die überarbeitete und erweiterte Zweitauflage des Buches "Kulturpublikumsforschung" von Patrick Glogner-Pilz. Kenntnisse über Methoden der Publikumsforschung sind im Kulturmanagement, in der Kulturpolitik und in der Kulturellen Bildung von zweifacher Relevanz: Zum einen sind sie notwendig, um selbst Besucherumfragen und -analysen durchführen zu können. Zum anderen sind sie aber auch eine wichtige Voraussetzung, um Ergebnisse vorhandener Besucherstudien kritisch einschätzen zu können. Der Band vermittelt einen Überblick über die wichtigsten Methoden der Kulturpublikumsforschung. Zu Beginn werden Grundfragen und -probleme der empirischen Kulturpublikumsforschung thematisiert sowie zentrale Begriffe geklärt. Ausgehend von allgemeinen Überlegungen und Hinweisen zum Ablauf von Forschungsprojekten werden verschiedene Methoden vorgestellt und anhand konkreter Untersuchungsbeispiele erläutert.

Buchinformation

  *   Titel: Kulturpublikumsforschung. Grundlagen und Methoden
  *   Autoren: Patrick Glogner-Pilz (Dr. phil., Kulturmanager M.A.) ist Akademischer Oberrat an der Abteilung Kultur- und Medienbildung der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg, Lehrbeauftragter an in- und ausländischen Hochschulen sowie Autor zahlreicher Publikationen zu Kulturmanagement und -politik.
  *   ISBN: 978-3-658-02147-4
  *   Preis: 22,99 Euro (Print) bzw. 16,99 (E-Book)
  *   Weitere Informationen: https://www.springer.com/de/book/9783658021474

 

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20. Dezember 2018: Weihnachtskonzert der PH Ludwigburg und der ADK Baden-Württemberg in der Erlöserkirche Ludwigsburg

Auf dem Programm des diesjährigen Weihnachtskonzertes der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg und der Akademie für Darstellende Kunst Baden-Württemberg stehen Werke für die Advents- und Weihnachtszeit von Georg Phillip Telemann, Johann Sebastian Bach, Felix Mendelssohn Bartholdy, Mauricio Kagel und Andreas Tarkmann. Alte und neue Musik, kammermusikalische Besetzungen und großangelegte Chorsymphonik – so vielfältig das Programm auch erscheinen mag, so sind in jedem Werk Bezüge zu Johann Sebastian Bach zu entdecken. Zu seiner Zeit fast im Schatten von Telemann, in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts wiederentdeckt von Mendelssohn Bartholdy, in den 1970igern von Kagel und in den 90igern von Tarkmann bearbeitet.

In diesem Jahr wird der Chor erstmalig von Studierenden der Pädagogischen Hochschule und der Akademie für Darstellende Kunst gemeinsam gebildet.
Wir freuen uns über die Premiere dieser Kooperation und laden Sie herzlich dazu ein!

Georg Phillip Telemann: Uns ist ein Kind geboren (Kantate für Soli, Chor und Orchester)
Andreas Tarkmann: Weihnachtsliedersammlung (arrangiert für Blechbläserensemble)
Mauricio Kagel: Weihnachtschoräle aus dem ‚Chorbuch‘ für Vokalensemble und Tasteninstrumente
Felix Mendelssohn Bartholdy: Vom Himmel hoch (Kantate für Soli, Chor und Orchester)

Hochschulchor der PH Ludwigsburg und der ADK Baden-Württemberg
Hochschulorchester der PH Ludwigsburg

Susanne Moldenhauer, Sopran
Susanne Simonsen, Alt
Peter Zschätsch, Tenor
Fabio Scinta, Bass
Leitung: Christina Enders, Lukas Lang, Andreas Eckhardt

Donnerstag, 20.12.2018
19:00 Uhr
Ev. Erlöserkirche Ludwigsburg
Eintritt frei

13. Dezember 2018: Verleihung des Goldenen Gamsbartkaktus

In diesem Jahr verleiht die Abteilung Kultur- und Medienbildung zum zweiten Mal den Goldenen Gamsbartkaktus. Der Gamsbartkaktus geht auf den Reformpädagogen Paul Georg Münch zurück, der mit dieser Geschichte 1931 auf intellektuellen Widerspruch, Phantasie und Humor in der Schulbildung aufmerksam machte. Es könne im Bildungsprozess nicht nur um positive Reproduktion oder gar um lediglich stummes Anerkennen von Autoritäten gehen, sondern ganz wesentlich – im Kantschen Sinne – um den Mut, sich seines eigenen Verstandes zu bedienen.

Der Preis soll studentische Arbeiten der Abteilung Kultur- und Medienbildung würdigen, die sich kritisch, kreativ oder humorvoll mit ganz unterschiedlichen Gegenstandsbereichen Kultureller Medienbildung auseinandersetzen.

Die formlose Einreichung (seitens der Studierenden oder der Dozierenden) mit einer Kurzbeschreibung der Ausgangsüberlegung und kurzer Beschreibung des Projekts sollte nicht älter als zwei Semester sein; Kooperationsprojekte sind möglich und werden gleichrangig zu Einzelprojekten behandelt.

Die Arbeiten sind bei Frau Matt bis zum 30.11.2018 einzureichen.
Die Verleihung erfolgt im Rahmen der Weihnachtsfeier am 13.12.2018 im Lit-Cafe.

Folgende Kategorien sind vorgesehen:
1. Semesterabschlussarbeit
2. Studentisches Praxisprojekt
3. B.A.-Abschlussarbeit

 

Prof. Dr. Thomas Wilke

 

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28. November 2918: FUGATO - Musikprojekt mit geflüchteten Musiker/ -innen

„Verbotene Töne“ – 10 Fabeln und ein Requiem für Orchester und Erzähler

 

Geflüchtete Musiker / -innen, die in Ludwigsburg und Umgebung eine neue Heimat gefunden haben, erzählen in Liedern und Zeitzeugenberichten von Liebe und Heimat, Flucht und Gefahr, vom Aufbrechen und von der Sehnsucht, anzukommen. Ihre beeindruckenden Geschichten und ihre afghanischen, iranischen, kurdischen, syrischen und deutschen Lieder sind eingebettet in eine »Fabel vom verbotenen Ton« für Sinfonieorchester und Erzähler. An dieser Produktion sind Studierende der Abteilungen Musik und Kultur- und Medienbildung beteiligt.

Trailer der ersten Fassung (Reutlingen 2017):
www.trimum.de/start/aktuelles/14496


Geflüchtete im Raum Ludwigsburg
Fugato-Ensemble
Alon Wallach Arrangement
Bernhard König Komposition
Württembergische Philharmonie Reutlingen
Thomas Herzog Leitung

Forum am Schlosspark Ludwigsburg
In Kooperation mit

Trimum e. V.
Friedenskirche Ludwigsburg
Pädagogische Hochschule Ludwigsburg
Fachbereich Bürgerschaftliches Engagement und Soziales
der Stadt Ludwigsburg

Forum am Schlosspark
Mittwoch, 28.11.2018
20 Uhr


Tickets ab 7€ an den Vorverkaufsstellen oder online unter

www.easyticket.de/veranstaltung/fugato/74201

 

 

 

 

 

 

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