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Zur Person "Paul Georg Münch"

Wir – als Abteilung – sind über eine Anmerkung der Fachschaft aufmerksam geworden, dass es Vorbehalte gegenüber der Person Paul Georg Münchs und seiner Publikationstätigkeit während der Zeit des Nationalsozialismus gäbe.

 

Um es gleich vorweg zu nehmen: Uns hat die Ausführlichkeit der Darstellung der Person Münch auf Wikipedia überrascht, noch mehr aber die scheinbare oder vielleicht offensichtliche Verbindung unseres Preises zur Person, indem der ‚Goldene Gamsbartkaktus’ dort unter Ehrungen der Person auftritt. Das stimmt nachdenklich und bedarf vielleicht einer offensiveren und öffentlicheren Diskussion.

 

Es geht uns somit nicht um eine Rechtfertigung unseres Anliegens, es geht auch nicht um eine Bewertung der Person Münchs in all ihren Widersprüchlichkeiten, sondern es ging und geht uns vielmehr um einen Denkanstoß aus einer Praxis heraus, die im Moment ihres Erscheinens erst einmal mit dem Zeitgeist alles andere als konform ist.

 

Unsere Motivation ist es, besondere studentische Beiträge im Zusammenhang mit den Anforderungen des Studiums herauszustellen, und zu honorieren. Denn so schaffen wir kommunikative Anschlussmöglichkeiten in Form einer Wertschätzung. Diese steht pars pro toto für eine von uns vertretene Bildungsidee, die nicht auf starres Repetieren setzt, sondern auf Eigenverantwortung, Interesse, Mut und Neugier.

 

Schließlich sehen wir in einer durchaus berechtigten Lösung von der Person Münchs und einem rein kognitiven Erfassen von Inhalten eine notwendige Erweiterung um die sinnliche Komponente, ganz im Sinne von Kultureller Bildung.

 

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