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26-10-2020

DigitalDialog21

Transdisziplinäre Kartographie des digitalen Wandels zwischen partizipativer Gesellschaftsanalyse und transformativer Wissenschaft

Der digitale Wandel ist das Sinnbild der Moderne. Digitale Technologie dringt tief in die Lebenswelt der meisten Menschen ein und Fortschrittsgewinne gehen dabei mit gesellschaftlichen Veränderungen einher. Verantwortungsvolles Handeln rückt auf allen Ebenen – von technologischen Entwicklungen über politische Regulation bis hin zu verbraucherpolitischen Maßnahmen – in den Mittelpunkt zukünftiger Gesellschaftsgestaltung. Damit sind gleichermaßen politische, soziale, kulturelle wie auch ethische Fragestellungen und Herausforderungen verbunden. Das Projekt Digitaldialog 21 geht davon aus, dass der digitale Wandel im Kontext inter- und transdisziplinärer Forschung neu kontextualisiert und mitgestaltet werden kann und sollte.

Homepage des Projekts

Projektziele allgemein

Ziel des Digitaldialogs 21 ist es, zu einer umfassenden Bewertung aktueller und zukünftiger Technologien, Praktiken und Denkweisen des digitalen Wandels beizutragen und damit die gesamtgesellschaftliche Wissensbasis durch die Förderung transformativer Literacy erkennbar zu verbreitern sowie Zukunftswissen zu erzeugen. Die Einordnung des digitalen Wandels erfolgt dabei sowohl unter der Perspektive des technisch Machbaren (z.B. Informatik, Software-Engineering) als auch in der Perspektive der (angewandten) (Medien-)Ethik, der narrativen Werteforschung sowie der kritischen Verbraucherforschung.

Das Forschungsprojekt digitalDialog21 wird gefördert vom Land Baden-Württemberg im Rahmen der Digitalisierungsstrategie digital@bw.

Beteiligte Hochschulen sind:

Themenfeld der Projektgruppe DD//21 Ludwigsburg

Das Themenfeld der Projektgruppe DD//21 der PHL fokussiert sich auf die

Ethisch-normative Bewertung des digitalen Wandels mit besonderem Blick auf marginalisierte Identitäten und deren Chancen und Risiken im und durch den digitalen Wandel

Teilprojekte des Themenfeldes sind:

  • Digital Ethics Assessment: Orientierungswissen für den digitalen Wandel
  • Digital Ethics Assessment: Narrative und „Capabilities“ für eine Verbesserung digitaler Lebensqualität
  • Digital Ethics Assessment: Bewertung und Konkretisierung ethischer Herausforderungen
  • Entwicklung medienethischer Tools

Darüber hinaus sind Kooperationsprojekte der beteiligten Forscher*innen zu den Themenfeldern Verbraucherschutz und öffentliche Wissenschaft vorgesehen.

Projektgruppe DD//21 der PHL

Die Forschungsgruppe besteht aus

Veröffentlichungen im Rahmen des Projekts DD21

Gen Eickers/Matthias Rath: Digital Change and The “Trust Deficit”: Ethical and Pedagogical Implications – First Results of the German Research Project Digitaldialog21, INTED2020 Proceedings, pp. 3043-3051. DOI: 10.2115/inted.2020.0894

Weitere Projektpartner

  • SWR, Stuttgart
  • Bischöfliche Medienstiftung, Diözese Rottenburg-Stuttgart
  • Stiftung MedienKompetenz Forum Südwest
  • Landesbeauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit, Baden-Württemberg
  • Landesanstalt für Kommunikation, Baden-Württemberg

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