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Formale Vorgaben und Hinweise zum Verfassen von Seminar- und Staatsexamensarbeiten im Fach Englisch

 

Sie sollten der in der weltweiten Anglistik / Amerikanistik am weitesten verbreiteten wissenschaftlichen Form, wie sie von der Modern Language Association vorgegeben wird, folgen. - Vgl. hierzu das MLA Handbook for Writers of Research Papers. Sixth edition (New York: MLA, 2003).

 

Im Folgenden werden die wichtigsten zu beachtenden Regelungen vorgestellt, die in der deutschen Anglistik /Amerikanistik üblich sind und sich im Wesentlichen an der MLA-Form orientieren (zu kleineren Unterschieden s. Duden Taschenbuch 21):

 

Formalia

 

- Länge: Seminar: 8-12 Seiten, HS: 15-25 Seiten (Inhaltsverzeichnis und Bibliographie zählen nicht dazu); bitte Seitenzahlen einfügen.

- 1 1/2 zeilig , 'normale' Schriftart (z.B. Times New Roman ), Größe 12.

- Bitte links einen Rand von 4,5 - 5 cm lassen.

- Korrekte Interpunktion und Orthographie!

- Eine Hausarbeit besteht aus:

Deckblatt/Title-page (Semester; Seminartitel; SeminarleiterIn; Name, Studiengang und E-Mail Adresse des Studierenden; Titel der Arbeit)
Inhaltsverzeichnis/Table of Contents
Einführung/Introduction
Text der Arbeit/Main text
Zusammenfassung/Conclusion
ggf. Anmerkung/Notes
Bibliographie/Bibliography or References or List of Works Cited

 

 

- Jedes Zitat und jede Übernahme von Inhalten anderer Autoren muss gekennzeichnet werden – sonst PLAGIAT!

 

Außerdem gilt laut einem Beschluss der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg, dass alle Seminararbeiten seit dem Wintersemester 2003/4 am Ende der Arbeit die folgende eigenhändig unterschriebene Erklärung enthalten müssen:

 

„Hiermit versichere ich, dass ich die Arbeit selbständig angefertigt habe und nur die angegebenen Hilfsmittel benutzt habe und alle Stellen, die dem Wortlaut oder dem Sinne nach anderen Werken, ggf. auch elektronischen Medien, entnommen sind, durch Angabe der Quelle als Entlehnung kenntlich gemacht habe.“

Datum , Unterschrift

 

- Die Kennzeichnung von Quellen erfolgt entweder im Text mit Klammer (Winterson 33), mit Fußnote oder mit Endnote. Bei mehreren Werken eines Autors kommt noch das Publikationsjahr hinzu (Winterson 1996, 33).

 

- In der Bibliographie stehen nur Titel, die auch zitiert oder erwähnt wurden – diese aber alle – in alphabetischer Reihenfolge.

 

- Quellen werden in der Bibliographie folgendermaßen angegeben (alle kursiv geschriebenen Teile könnten auch mit normalem Druck - dann aber unterstrichen -geschrieben werden):

 

 

Monographie:

Selden, Raman. Practicing Theory and Reading Literature.

Lexington: UP of Kentucky, 1989.

Oder:

Selden, Raman. Practicing Theory and Reading Literature.

Lexington: UP of Kentucky, 1989.

 

Artikel in Zeitschrift:

Skura, Meredith Anne. "Discourse and the Individual: The Case

of Colonialism in The Tempest." Shakespeare Quarterly 40 (1989) : 42-69.

Artikel in Sammelband:

Brigg, Peter. "Salman Rushdie's Novels: The Disorder in Fantastic Order." Reading Rushdie: Perspectives on the Fiction of Salman Rushdie. Ed. M. D. Fletcher. Amsterdam and Atlanta: Rodopi, 1994. 55-67.

 

Für die Zitierweise von Material aus dem Internet vgl. MLA-Handbook 178-9:

„The most efficient way to find an online publication at present is through its network address, or uniform resource locator  (URL) […] Give the complete address, including the access-mode identifier (http, ftp, gopher, telnet, news) and, after the first single slash, any relevant path and file names: http://www.princeton.edu/~lancelot/ .“

 

(Wichtig ist auch die Angabe des Datums der zitierten Internetressource. Für weitere Details s. Kapitel 4.9 im MLA-Handbook.)

 

- Zitate ab 5 Zeilen Länge werden in einem neuen, eingerückten Absatz geschrieben.

 

- Änderungen in einem Zitat (Auslassungen, Groß- und Kleinschreibung, etc.) werden durch [eckige Klammern] deutlich gemacht.

 

 

Stilistisches

 

- Ein Zitat darf nicht unvermittelt oder unerläutert im sonstigen Text der Arbeit stehen.

 

- Es ist häufig besser, Nebensätze zu formulieren, als unklare
Substantivverbindungen zu verwenden.

 

- Keine Ein-Satz-Absätze; in jedem Absatz sollte ein eigenständiger Gedanke entwickelt werden.

 

- Anakoluthe und Ellipsen sollten in einer wissenschaftlichen Darstellung – im Gegensatz zu einem Essay – lediglich in Ausnahmefällen gebraucht werden.

 

- Der zweimalige Gebrauch des gleichen Wortes im selben Satzoder in kurz aufeinander folgenden Sätzen sollte vermieden
werden.

 

 

 

Inhaltliches

- Eine formale Analyse (z.B. das Metrum bei einem Gedicht), deren inhaltliche Bedeutung nicht für die Interpretation genutzt wird, sollte nicht in die Arbeit integriert werden; bei der Materialsammlung ist eine solche Analyse notwendig.

 

- Gleiches gilt bei biographischen Informationen über den Autor oder Inhaltsangaben zu einem Roman: sie sollten nur dann in der Arbeit Erwähnung finden, wenn sie für die Argumentation wichtig sind.

 

 

Literaturrecherche

- In den OPACs von Hochschul- und Universitätsbibliotheken

 

- In Online Bibliographien wie z. B.: MLA und ABELL

 

- In den Bibliographien von Monographien oder Artikeln

 

- Im Internet: zum Beispiel:

 

http://www.vbrpexpress.de(virtueller Katalog Rh.-Pfalz)

 

http://copac.ac.uk/copac/

 

http://bubl.ac.uk

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