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18-03-2019

Studium

 

Die Entwicklung pädagogischer Arrangements für einen selbstbestimmten, kritisch-reflexiven und sozial verantwortlichen Umgang mit Medien gehört zu den Grundqualifikationen von Pädagoginnen und Pädagogen. Deshalb bietet die Abteilung Medienpädagogik Grundlagenseminare für ein medienpädagogisches Orientierungswissen in allen pädagogischen Studiengängen an.

Vertiefend kann Medienpädagogik in Profilbereichen bzw. in speziellen Handlungsfeldern sowohl in den Lehramtsstudiengängen als auch in Bachelor- und Masterstudiengängen studiert werden.

 

Im einzelnen ist die Abteilung Medienpädagogik mit Seminarangeboten an folgenden Studiengängen beteiligt:

  • Lehramtsstudium: Grundschule und Sekundarstufe I: Profilbereich Medienpädagogik
  • Erweiterungsstudium Medienpädagogik: 2-semestriges Vertiefungsstudium mit staatl. Abschlussprüfung (schulische Bildung)
  • BA Kultur- und Medienbildung: Wahlpflichtbereich Film und digitale Medien (außerschulische Bildung)
  • BA Frühkindliche Bildung und Erziehung: Modul zu Kultur- und Medienbildung
  • BA Bildungswissenschaft: Handlungsfeld Medienbildung (Wahlpflichtbereich)
  • MA Bildungsforschung: Wahlpflichtbereich Medienbildung (forschungsbezogen)
  • MA Erwachsenenbildung: Handlungsfeld Medienbildung
  • MA Kulturelle Bildung: Profilbereich Medien.

 

Inhaltlich orientieren sich die medienpädagogischen Seminarangebote an folgenden zentralen Bereichen:

  • Medienangebote und gesellschaftliche Medienentwicklung
  • Mediennutzung und Mediensozialisation
  • Medienpädagogische Ziele und Praxisformen; Produktion und Gestaltung von Medien
  • Lehren und Lernen mit Unterrichtsmedien
  • Medienpädagogische Forschung.

 

Dabei legen wir besonderes Gewicht auf folgende Aspekte:

  • Die Förderung verschiedener Formen einer aktiven Medienarbeit, die Schülerinnen und Schüler, Mädchen und Jungen zur Eigenproduktion mit Medien anregt, an vorhandenen Kompetenzen ansetzt und subjekt- und lebensweltbezogene Formen des symbolischen Selbstausdrucks und der Kommunikation mit Medien unterstützt;
  • Die pädagogisch sinnvolle Integration multimedialer Techniken in mediengestalterische Ausdrucksformen und mediendidaktische Lernarrangements;
  • Die differenzierte und kritische Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Medienentwicklungen mit dem Ziel eines selbstbestimmten, kritischen und sozial verantwortlichen Umgangs mit Medien;
  • Die Förderung von Kindern und Jugendlichen aus sozial und bildungsmäßig benachteiligten Verhältnissen;
  • Die Förderung der Kooperation von schulischer und außerschulischer Medienpädagogik;
  • Die Förderung medienpädagogischer Studien und Projekte, die sich auf die Exploration der medialen Alltagspraxis von Kindern und Jugendlichen (Mediennutzung) sowie der Eigenproduktion mit Medien konzentrieren (medienpädagogische Praxisforschung).

 

Zur Realisierung von Medienprojekten unterschiedlicher Art steht den Hochschulangehörigen das Medienzentrum zur Verfügung, mit dem die Abteilung Medienpädagogik eng zusammen arbeitet.

Schließlich bedeutet Medienpädagogik in Ludwigsburg interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Kolleginnen und Kollegen aus verschiedenen Fächern. Die vielfältigen Angebote und die Verankerung der Medienpädagogik in den Fächern sind nur auf der Basis dieser Kooperation möglich. Neben verschiedenen Seminaren und Projekten hat sich das "Interdisziplinäre Zentrum für Medienpädagogik und Medienforschung" zum instituts- und fakultätsübergreifenden Ort für diese Kooperation entwickelt.

 

 

 

 

Letzte Änderung am 09.01.2017

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