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Projekt „Konturen der Professionsentwicklung in der beruflichen Weiterbildung - KOPROF“

Projekttitel: 

Konturen der Professionsentwicklung in der beruflichen Weiterbildung: Anforderungen an die Professionalisierung des Personals in der beruflichen Weiterbildung (Laufzeit 2016-2018)

Contours of the professional development in continuing education: requirements for professionalisation of personnel in continuing education.

Projektziel:

In dem Projekt „KOPROF“, das der Arbeitsbereich Erwachsenenbildung/ Berufliche Bildung in Kooperation mit der Universität Würzburg durchführt, ist das Forschungsanliegen, die Konturierung der Professionsentwicklung (Berufsrollen und Professionalisierungsformen) in der beruflichen Weiterbildung zu analysieren und zu beschreiben sowie Perspektiven für die Professionalisierung des beruflichen Weiterbildungspersonals aufzuzeigen. 

Das Projektziel soll insbesondere erreicht werden durch eine/n

Forschungsfragen:

Im Projekt wird untersucht, welche Funktionen und Tätigkeiten (Hauptaufgaben) typischerweise in der beruflichen Weiterbildung zu finden sind und wie sich die aus diesen zusammensetzenden Berufsrollen voneinander differenzieren. Ein weiteres Interesse gilt der Frage, über welches professionelle Selbstverständnis und auch berufliche Selbstkonzept das Personal in der beruflichen Weiterbildung verfügt, um dadurch einen Eindruck über den Entwicklungsstand der individuellen und professionsbezogenen „professionellen Berufsethik“ zu erlangen. Aufgrund der fehlenden Transparenz hinsichtlich der Professionalisierungsstrategien in unterschiedlichen Kontexten der beruflichen Weiterbildung soll diese Forschungslücke unter der Berücksichtigung der institutionellen und organisationalen Rahmenbedingungen sowie der professionspolitischen Grundlagen untersucht werden.

Methodisches Design:

Die Projektziele werden in einem triangulierten Forschungsdesign erhoben durch: 

Der Fördergeber für die insgesamt 32 Projekte unter dem Forschungsprogramm "Innovative Ansätze zukunftsorientierter Weiterbildung" ist das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Die Projektträgerschaft erfolgt über das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB).

 Forschungsteam:

Pädagogische Hochschule Ludwigsburg      
Institut für Erziehungswissenschaft
Arbeitsbereich Erwachsenenbildung/ 
Berufliche Bildung
Reuteallee 25 | 71634 Ludwigsburg
koprof(at)ph-ludwigsburg.de


Projektleitung PH & 
Gesamtprojektmanagement
Prof.'in Dr. Ingeborg Schüßler
Wiss. Mitarbeiterinnen:
Dipl.-Päd. Mara Albonesius
Dipl.-Päd. Julia Kamp
Dipl.-Päd. Annkatrin Simmendinger
Stud. Mitarbeiter:
Ass.iur. Christian Hühn, B.A.

JMU Würzburg
Professur für Erwachsenenbildung/ Weiterbildung
Oswald-Külpe-Weg 82 | 97074 Würzburg
koprof(at)uni-wuerzburg.de


Projektleitung JMU Würzburg:
Prof.'in Dr. Regina Egetenmeyer
Wiss. Mitarbeiter/innen:
Lisa Breitschwerdt, M.A.
Mag. Reinhard Lechner

 

 

DidaktEB (Arbeitsbereich Erwachsenenbildung/Berufliche Bildung an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg)

Ziel der Untersuchung ist es, die Frage zu beantworten, wie und mit welchem Ergebnis sich die handlungsleitenden Didaktikverständnisse der Studierenden in den Studiengängen BA Lebenslanges Lernen und MA Erwachsenenbildung/Weiterbildung an der PH Ludwigsburg im Laufe des Studiums verändern.Weitere Informationen zu diesem Projekt entnehmen Sie folgendem Dokumente:

Kurzbeschreibung Forschungsprojekt DidaktEB

 

Professionsforschung (Prof. Dr. Ingeborg Schüßler)
Aus einer subjektbezogene Perspektive gehen wir davon aus, dass eine akademische erwachsenenpädagogische Ausbildung die Grundlage zur Entwicklung erwachsenenpädagogischer Professionalität schafft. Damit verknüpft sich die Frage, wie sich erwachsenenpädagogische Professionalität entwickelt und welche Rolle dabei das Studium überhaupt einnimmt. Wenn man „Professionalitätsentwicklung als eine berufsbiographische verankerte Kompetenzaufschichtung und -vertiefung“ begreift (vgl. Seitter, W.: Professionalitätsentwicklung als aufgabenbezogene Tätigkeitserweiterung und berufsbiographische Kompetenzaufschichtung. In: Ders. (Hrsg.): Professionalitätsentwicklung in der Weiterbildung. Wiesbaden 2009, S. 12), dann bildet ein erwachsenenpädagogisches Studium eine wichtige Phase in diesem Entwicklungsprozess. Diese zentrale Phase in der Professionalitätsentwicklung findet ihren Fortgang in der Praxis und einer kontinuierlichen (akademischen) Weiterbildung. Die Forschung des Arbeitsbereichs Erwachsenenbildung und Berufliche Bildung setzt hier an. Aktuell gibt es dazu eine Reihe von Arbeits- und Forschungsprojekten:

Studierende und Absolvent/inn/en des Diplomstudiengangs Erwachsenenbildung sowie Studierende des neuen Studiengangs „Bildungswissenschaft/ Lebenslanges Lernen“ (welcher den Diplomstudiengang an der PH Ludwigsburg ersetzt) wurden seit 2008 befragt. Anhand der Daten erschließen sich Hinweise auf die Professionalitätsentwicklung im Studium in Abhängigkeit der Studienmotive, der Studienzufriedenheit, der Erwerbstätigkeit während des Studiums oder auch den Studienstrukturen und -inhalten. Die Ergebnisse liefern nicht nur Hinweise für zukünftige Studierenden- und Absolvent/inn/enbefragungen, sondern verweisen hinsichtlich der Professionalitätsentwicklung auch auf einen stärkeren Einbezug erwachsenpädagogischer Inhalte im Bachelorstudium.

Link zum Aufsatz: Schüßler, I. (2012): Studierenden- und Absolvent/inn/enbefragungen unter professionstheoretischer Perspektive.

Literatur:
Schüßler, I. / Wagenhals, S. (2010): Professionalisation of adult educators in German universities – selected findings. In: Egetenmeyer, R. / Nuissl, E. (eds.): Teachers and Trainers in Adult and Lifelong Learning. Asian and European Perspectives. Frankfurt a.M., S. 155-165
Schüßler, I. (2012): Studierenden- und Absolvent/inn/enbefragungen unter professionstheoretischer Perspektive. In: Egetenmeyer, R.; Schüßler, I. (Hrsg.) (2012): Akademische Professionalisierung in der Erwachsenenbildung/Weiterbildung. Baltmannsweiler, S. 109-147 


 

Studierende beraten Studierende (Mentorenprogramm) 
Seit 2011 (gefördert über das BMBF)
Wiss. Mitarbeiter im Projekt: Beate Pihale; Dipl. Päd. Sandra Frei
Projekthomepage KomBi (Kompetenzzentrum Bildungsberatung): www.ph-ludwigsburg.de/KomBi

Im KomBi-Teilbereich Mentorenprogramm „Studierende beraten Studierende“ werden Studierende im Bachelorstudiengang Bildungswissenschaften/Lebenslanges Lernen zu Lernberaterinnen und Lernberatern ausgebildet. Die weitere Qualifizierung zur Übergangsberaterin und zum Übergangsberater ist z.Z. in Planung und wendet sich an Masterstudierende der Erwachsenenbildung.Sie wird zum Sommersemester 2013 beginnen. Während KomBi die Verbesserung der hochschulischen Beratungssituation insgesamt zum Ziel hat, geht es im Mentorenprogramm der Lern- und ÜbergangsberaterInnen darum, fachliche Standards kennen und anwenden zu lernen und Beratungskompetenzen bereits im Studium zu entwickeln. Der Blick geht so auch in Richtung einer frühzeitigen Überprüfung der Berufsrealität und der Berufswahl: LernberaterInnen erproben ihren möglichen beruflichen Einsatz bereits im Studium mit eigenen Praxisprojekten. Analog zu einem Referendariat im Lehramt entwickeln künftige Erwachsenenbildner ihre persönliche, fachliche, methodische und didaktische Kompetenzen bereits während ihrer hochschulischen Qualifizierung. Sie werden bei der Selbst- und Gruppenreflexion ihres Praxishandelns und in ihrem Professionalisierungsprozess kontinuierlich fachlich begleitet.

Literatur:
Rehse, S./ Frei, S./ Schüßler, I./ Schwanzer, A.D. (2014): Das Mentorenprogramm am Kompetenzzentrum für Bildungsberatung (KomBi) an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg. In: Gutenberg Lehrkolleg (Hrsg.): Teaching is Touching the Future – Emphasis on Skills. GLK-Tagungsband. Universitäts-Verlag-Webler. Bielefeld, S. 353-372


ÜLa – Übergangs- und Laufbahnberatungssystem an der PH Ludwigsburg
Seit 2012 (gefördert über MWK, Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg)

Wiss. Mitarbeiter im Projekt: Markus Rieger, M.A.

Projekthomepage ÜLa: www.ph-ludwigsburg.de/uela.html


An der PH Ludwigsburg soll ein Übergangs- und Laufbahnberatungssystem aufgebaut werden, das Studierenden eine individuelle Beratung insbesondere an biographischen Übergängen anbietet. Die individuelle Beratung soll im Rahmen einer Prozessberatung auf Grundlage eines ressourcenorientierten lösungsbezogenen Beratungsansatzes erfolgen. Innerhalb der Hochschule soll die Berufs- und Laufbahnberatung außerdem eine koordinierende Funktion einnehmen, die bestehende Angebote verbindet.


InBi – Inklusive Bildung in der Erwachsenenbildung
(Prof. Dr. Ingeborg Schüßler mit Prof. Dr. Ines Langemeyer)

1/2012 – 12/2013 (gefördert über den Forschungsfond der PH Ludwigsburg)

Das Forschungsprojekt dient der Analyse der Arbeitsfelder zukünftiger Absolvent/inn/en der Studiengänge BA Bildungswissenschaft/Lebenslanges Lernen und MA Erwachsenenbildung/ Weiterbildung im Feld der Inklusiven Erwachsenenbildung. Ziel ist es, mit einer empirischen Erhebung mehr über die Berufsfelder und Anforderungs- bzw. Kompetenzvoraussetzungen der pädagogisch Tätigen zu erfahren. Die hier gewonnen Ergebnisse sollen schließlich nutzbar gemacht werden, um das Wahlmodul „Inklusive Bildung“ in den genannten Studiengängen berufsorientierend aufzubauen. Dies erscheint deshalb wichtig, weil das Modul bisher kaum Resonanz bei den Studierenden erfahren hat und auch noch auf breite Unkenntnis bzgl. der beruflichen Möglichkeiten stößt.
Ziel ist es zudem die System- und Organisationsebene der Erwachsenenbildung als auch die Ebene von Lehr-Lernprozessen stärker in den Blick zu nehmen und damit die Frage nach professioneller Gestaltung bildungbereichsübergreifender Integration, Vernetzung und Infrastrukturentwicklung empirisch zu untersuchen.

Literatur:
Langemeyer, I./ Schüßler, I. (2013): Professionswissen für eine inkludierende Erwachsenenbildung. In: Burtscher, R. u.a. (Hrsg.): Zugänge zu Inklusion. Erwachsenenbildung, Behindertenpädagogik und Soziologie im Dialog. Bielefeld, S. 151-162


pProfiEb – pädagogische Professionalisierung für innerbetriebliche Erwachsenenbildner/innen: Methodik und Didaktik der Erwachsenenbildung und betrieblichen Weiterbildung

(Prof. Dr. Gerhard Drees, apl. Prof. Dr. Ute Holm, Dr. Oliver Küster, Prof. Dr. Ingeborg Schüßler, Dipl.-Päd. Stephan Wagenhals)
2011 – 2013 (BTC Bosch Training Center, Feuerbach), in Kooperation mit der Akademie für wissenschaftliche Weiterbildung, PH Ludwigsburg

In diesem Praxisprojekt wurden Mitarbeiter/innen des BTC in zentralen Themen der Erwachsenenbildung und Beruflichen Bildung weiter gebildet. Die Themen wurden dabei zuvor über eine Bildungsbedarfsanalyse ermittelt und didaktisch aufbereitet. Das Training fand in einem Basismodul und vier Aufbaumodulen statt und integrierte Leittexte und Selbstlernmodule.

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