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LUE: Entscheidungskompetenz als Ziel ökonomischer Bildung

Ökonomische Bildung als Entscheidungslehre Grafik

Konzeptionen ökonomischer Bildung, die diese weder als Abbild „der“ Wirtschaftswissenschaft missverstehen noch umgekehrt auf wirtschaftswissenschaftliche Fundierung weitgehend verzichten, besitzen nach wie vor Seltenheitswert. Am iföb möchten wir die jahrzehntelange, emotional geführte Debatte zwischen den Vertretern „fachspezifischer“ Ansätze einerseits und den Anhängern „pluraler“ Ansätze andererseits in konstruktive Bahnen lenken, indem wir ein Kompromissangebot unterbreiten. Dazu interpretieren wir Ökonomieunterricht und ökonomische Bildung als Entscheidungslehre und rücken die Förderung von ökonomischem Denken und Entscheidungskompetenz in den Mittelpunkt der didaktischen Diskussion (vgl. Jersak & Weyland 2025, 2026). Im Rahmen unseres „Ludwigsburger Entscheidungsmodells (LUE)“ haben wir diese Ideen ausführlich dargelegt: https://link.springer.com/chapter/10.1007/978-3-658-50476-2_16.

In der 19. Folge des Podcasts „Wirtschaft unterrichten“ der Eberhard Karls Universität Tübingen erläutert Simon Jersak die zentrale Bedeutung von Entscheidungskompetenz als Ziel ökonomischer Bildung. Im Gespräch wird deutlich, wie vielfältig der Begriff der Entscheidungskompetenz verstanden werden kann und welche Rolle sie im Unterricht spielt. Dabei geht es auch um den Umgang mit typischen Denkfehlern und die Frage, wie Schülerinnen und Schüler lernen können, reflektierte und verantwortungsvolle Entscheidungen zu treffen. Zum Podcast gelangen Sie hier: Folge 19: Entscheidungskompetenz als Ziel ökonomischer Bildung.

Im Rahmen der DeGöB-Jahrestagung 2026 in Köln stellen wir unser Modell LUE zur Diskussion. Ausgewählte Folien finden Sie hier: Folien Ludwigsburger Entscheidungsmodell (LUE) (pdf, 819 KB).