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Denkräume öffnen

Staatssekretär Arne Braun im Austausch mit Studierenden des IKM.

Sich Zeit nehmen zum Denken scheint in einer Welt von schnellen Ergebnissen, kurzen Talking Points auf Social Media und dauerhafter Erreichbarkeit Luxus zu sein – sich die Frage zu stellen „was wäre, wenn…“ auch. Doch genau diese Freiheit nahmen sich am Mittwoch, 28. Januar 2026, Arne Braun, Staatssekretär im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg und Studierende sowie Lehrende des Instituts für Kulturmanagement.

Zwei Stunden lang wurden konzentriert Argumente ausgetauscht. Die Studierenden brachten kulturpolitische „Denkprovokationen“ ein, die sie im Vorfeld zusammen mit der Studiengangsleitung Prof. Dr. Yvonne Pröbstle und Dr. Natascha Häutle entwickelt hatten. Das Ziel: gewohnte Bahnen verlassen und neue Ansätze ermöglichen. Mit Hilfe von bewusst zugespitzten Szenarien wurde ein Gespräch möglich, in dem die Beteiligten mit viel Offenheit und „Lösungslust“ (Jagoda Marinić) über neue Ansätze für die Kulturpolitik und insbesondere die Kulturförderung nachdachten.

Besonders wertvoll an der Veranstaltung war die mentale Beweglichkeit und der Wille zum Vorwärtsdenken aller Beteiligten, während gleichzeitig reale Hindernisse und Risiken nicht ausgeblendet wurden. So endete Arne Braun auch mit einem Appell an die Studierenden, Denkräume wie diesen immer wieder zu ermöglichen, wenn sie nach dem Studium im Kulturbetrieb arbeiten.

Wir bedanken uns herzlich bei Staatssekretär Arne Braun für seinen Besuch und den inspirierenden, offenen Austausch!