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13.07.2021: "Fliegend auf einer Luftschaukel" Rose Ausländer auf der Wortbühne

Von: M. Gans

13-07-2021

Am Dienstag, den 13. Juli präsentiert die studentische Wortbühne um 20 Uhr ihr neues Programm wahrscheinlich als Stationentheater auf dem Campus der PH Ludwigsburg (Beginn auf dem Gelände hinter dem Spielplatz bei Gebäude 8a).

Foto: Rose-Ausländer-Stiftung (C)

Rose Ausländer (1901-1988) ist eine der bedeutendsten deutschsprachigen Lyrikerinnen des 20. Jahrhunderts. Sie wuchs in einem weltoffenen, liberal-jüdischen Elternhaus auf. Nach dem Tod des Vaters 1921 musste sie ihr Studium der Literaturwissenschaft und Philosophie an der Universität Czernowitz abbrechen und in die USA auswandern. Dort publizierte sie ihre ersten Gedichte. Ihr erster Gedichtband „Der Regenbogen” erschien 1939 in Czernowitz.1941 bis 1944 hielten die Nazis die Stadt besetzt. Rose Ausländer gelang es, im Ghetto zu überleben. Sie musste Zwangsarbeit leisten und versteckte sich zeitweise in einem Keller. 1946 übersiedelte sie nach New York, wo sie Gedichte in deutscher und englischer Sprache veröffentlichte. Das erste Buch nach dem Krieg „Blinder Sommer” erschien 1965 in Wien. Rose Ausländer übersiedelte 1965 in die Bundesrepublik, reiste viel und lebte von 1970 bis 1988 im Nelly-Sachs-Haus, dem Altenheim der jüdischen Gemeinde in Düsseldorf. Die Wortbühne erarbeitet in Kooperation mit der »Klangwerkstatt für die Wortbühne« (J. Weigle) ein Programm mit eigenen Akzenten und Aktionen: »Fliegend auf einer Luftschaukel« - eine Revue als Stationentheater mit Texten von Rose Ausländer, musikalischem Arrangement und Experimenten, anlässlich ihres 120. Geburtstags am 11. Mai 2021.

Veranstaltet von Spiel- und Theaterpädagogik in Kooperation mit dem Literatur-Café

Eintritt frei, Spenden sind willkommen


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