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Professorin für Geistigbehindertenpädagogik

Schwerpunkte: Pädagogik und Didaktik

Geb. 8A, Raum: 115, Tel.: 07141/140-902

E-mail: stinkes(at)ph-ludwigsburg.de

 

 

 

SPRECHSTUNDEN IN DER VORLESUNGSFREIEN ZEIT NACH DEM WISE 2018/19

Nur nach Anmeldung per Mail!!

Dienstag, 12.03.2019        08.00 - 10.00 Uhr
Donnerstag, 04.04.2019   17.00 Uhr

SPRECHSTUNDEN IM SOSE 2019

Dienstag,       13.00 - 14.00 Uhr
Donnerstag,  13.00 - 14.00 Uhr

AKTUELLES

Das Prüfungskolloquium
Diese Veranstaltung ist nur jedes zweite Semester im Lehrveranstaltungsangebot.

Die Vorlesungen "Einführung in die Didaktik des Förderschwerpunktes gE" und "Einführung in die Pädagogik des Förderschwerpunktes gE" (B.A. Pflicht) finden im Wechsel alle zwei Semester statt. Sie richten sich vornehmlich an B.A. Studierende. Besucht werden können sie jedoch von allen Interessierten.

Übersicht über die Abfolge in den nächsten 4 Semestern:

WS 2017/2018:  "Einführung in die Pädagogik des Förderschwerpunktes gE"
SoSe 2018       :  "Einführung in die Didaktik des Förderschwerpunktes gE"
WS 2018/2019:  "Einführung in die Pädagogik des Förderschwerpunktes gE"
SoSe 2019       :  "Einführung in die Didaktik des Förderschwerpunktes gE"
 

VERANSTALTUNGEN SOMMERSEMESTER 2019

Einführung in die Didaktik des Förderschwerpunktes GEnt
(Die 8.15-9.45 Uhr; Gebäude 8A.003)


Didaktik als die Lehre (!) vom Lehren und Lernen wird uns in dieser Einführungsvorlesung (B.A.; SPO I 2011) in Form von didaktischen Konzepten zum integrativen Unterricht begegnen. Wir setzen uns mit der Frage auseinander, wie Heterogenität im Unterricht erscheint und wie wir als Pädagog*innen darauf didaktisch handelnd reagieren können. Leitend wird die didaktische Konzeption von Georg Feuser sein, das Verständnis von integrativer Bildung und Erziehung nach Klafki sowie die hierzu ergänzenden ‚Lernsituationen‘ von Wocken. Die Grundfragen, Ziele und die Basisliteratur können Sie vorab einsehen an meiner Bürotür).

Prüfungskolloquium zur Vorbereitung auf die mdl. Prüfung im Förderschwerpunkt GEnt
(Die 10.15-11.45 Uhr; Gebäude 8A.003)
  

Dieses Kolloquium richtet sich explizit an diejenigen Studierenden, die im kommenden Prüfungsdurchgang eine mündliche Prüfung bestreiten (M.A.; SPO I 2011; 1. und 2. FR). Der inhaltliche Bezug ergibt sich aus dem ‚freien Anteil‘ der mündlichen Prüfungen in Pädagogik und Didaktik. Die Prüfungsschwerpunkte im freien Anteil werden vorgestellt und gemeinsam im Seminar diskutiert. Ein Reader kann erworben werden.

Einzelreflexion von videografierten pädagogischen Interaktionen
(Die 12.00-13.00 Uhr; Gebäude 8A.115 = Büro Stinkes) 
  

Dieses Lehrangebot steht im Zusammenhang mit dem ISP Begleitseminar (kompakt) und richtet sich ausschließlich (!) an Studierende, die in diesem SoSe 2019 ein ISP bei mir als hochschulische Begleitung absolvieren. Nähere Informationen werden im Begleitseminar (kompakt: 03.04.19 und 04.04.19; siehe LSF) angegeben. Zwingend ist eine persönliche Voranmeldung, um die Einzeltermine zu koordinieren.

Begleitveranstaltung ISP im Förderschwerpunkt GEnt (kompakt)
(03.04.19 und 04.04.19 jeweils von 8.15-16.45 Uhr)

Das ISP Begleitseminar richtet sich nur an Studierende, die im SoSe 2019 ihr ISP im Förderschwerpunkt GEnt absolvieren. Es ist primär praxisorientiert, d.h. es werden die Unterrichtsskizzen und Unterrichtsentwürfe in ihren Strukturen und inhaltlichen Bezüge besprochen (Sachanalyse mit Reduktion; Schichtung; Zielformulierungen; Zugänglichkeiten; Methodenfragen etc.). Zusätzlich wird ein Einblick in die Schüler*innenbeschreibung und den Förderplan vorgestellt. Da das Seminar praktische Übungen beinhaltet, bitte ich dicke Filzschreiber und Tesafilm mitzubringen.

Altwerden und Altsein von Menschen mit geistiger und /oder körperlicher Behinderung (kompakt) Prof. Dr. Hans Weiß /
Prof. Dr. U. Stinkes

Termine:
28.06.19/14.15-17.45 Uhr; und  29.06.19/09.15-17.45 Uhr
12.07.19/14.15-17.45 Uhr; und 13.07.19/09.15-17.45 Uhr

Das Alt-Sein hat sich – im Vergleich zum vorherigen Jahrhundert – verändert, d.h. einerseits wie wir altern, was wir als alt empfinden und wie wir es demgemäß benennen, aber auch in Bezug auf den Anteil der alten Menschen in Industriestaaten. Der ehemalige UNO-Generalsekretär Kofi A. Annan meint, dass wir uns „mitten in einer stillen Revolution befinden, die weit über Bevölkerungsstatistiken hinausgeht und weitreichende ökonomische, soziale, kulturelle, psychologische und geistige Auswirkungen mit sich bringt.“ Was das Altwerden und Altsein für Menschen mit geistiger und/oder körperlicher Behinderung bedeutet, stand im vorherigen Jahrhundert nicht zur Frage, weil die Menschen nicht alt wurden aufgrund ihrer Ermordung während des Nationalsozialismus. Erst ab den 1970er Jahren begann die Disziplin mit Förderschwerpunkt GEnt und Körperliche und motorische Entwicklung eine Aufarbeitung dieser Vergangenheit aber vor allem stellte sie sich den Fragen um das Altwerden und Altsein dieser Menschen.

Bildung und Behinderung
(Do 8.15-9.45 Uhr; Gebäude 8A.002)  


Der Begriff ‚Bildung‘ taucht in den Medien, politischen Debatten und in der Pädagogik fast schon inflationär auf. Was darunter zu verstehen sei, kennzeichnen Zusätze wie „inklusive Bildung“, „integrative Bildung“, „lebensweltorientierte Bildung“ oder aber ‚Bindestrichworte wie z.B. „nicht-exklusive Bildung“ etc. Nicht nur aktuelle gesellschafts- und bildungspolitische Entwicklungen und Normorientierungen bilden den Hintergrund und das Motiv für bildungstheoretische Reflexionen zu dem schwierigen Begriff ‚Bildung‘. Es sind Disziplinen, die je eine andere Geschichte und Tradition mit diesem Begriff verbinden und sich darüber hinaus auf unterschiedliche Schüler*innen beziehen. Metatheorien führen dazu, dass der Begriff je anders ‚lesbar‘ oder ‚verstehbar‘ wird: konstruktivistische, phänomenologische, systemtheoretische, anerkennungstheoretische….etc. Blickrichtungen verändern das Verständnis vom Begriff ‚Bildung‘ deutlich. Ein Reader kann erworben werden.


Die Sprache des Körpers im Zusammenhang von Trauma und Behinderung
(Do 10.15-11.45 Uhr; Gebäude 8A.003)

Traumatische Erfahrungen von Kindern und Jugendlichen und die diversen ‚Auslöser‘ dieser traumatischen Erfahrungen werden wir in diesem Seminar gemeinsam beleuchten. Wir werden inter- und transdisziplinäre Beiträge unterschiedlicher Autor*innen lesen und diskutieren, damit wir ein traumaspezifisches und differnzsensibles Wissen erlernen. Dieses hilft uns zu verstehen, was der Ausdruck der Vulnerabilität (=Verletzbarkeit; Verletzlichkeit) durch den Körper (!) für Menschen (mit Behinderung) bedeutet und welche Unterstützungsleistungen Kinder und Jugendliche mit traumatischen Erlebnissen im schulischen Alltag erfahren können. Ein Reader kann erworben werden.

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