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06-12-2019

Region Heilbronn-Franken

Nr.

Titel/Thema

Klassenstufe

Fächer (z.B. GEO) / Kompetenzen (kursiv) / Standards (z.B. BP Sek I 2016)

Didaktischer Kommentar

Methodenschwerpunkt

1

Heilbronn-Franken - Region der Vielfalt

10

(GEO) Zukunftsfähige Gestaltung von Räumen:
„Die Entwicklung eines städtischen und ländlichen Raumes unter dem Aspekt der Zukunftsfähigkeit beurteilen.“

(GEO) Methodenkompetenz:
„Fragengeleitete Raumanalysen durchführen.“

Dargestellt werden die natur- und kulturräumliche Vielfalt der Region sowie die territoriale Entwicklung als Ursache für diese Vielfalt. Ergänzend sollten Atlaskarten und eine Übersichtskarte der Region eingesetzt werden, um weitere Merkmale wie z.B. die Siedlungsstrukturen zu erarbeiten.

Vorder- und Rückseite:
- Textarbeit
- Kartenarbeit

2

Steine erzählen Geschichte

7-9

(GEO) Grundlegende exogene und endogene Prozesse:
„Verwitterung, Abtragung, Transport und Ablagerung als grundlegende exogene Prozesse.“

Dargestellt werden die Entstehung und Verbreitung der Gesteine der Germanischen Trias in der Region sowie deren wirtschaftliche Nutzung. Das Zusatzmaterial geht auf die Entstehung, den Abbau und die Verwendung des Steinsalzes in Heilbronn ein.

Vorder- und Rückseite:
- Textarbeit
- Kartenarbeit

3

Landschaften: Schichtstufen und Flusstäler

7-9

(GEO) Grundlegende exogene und endogene Prozesse:
„Verwitterung, Abtragung, Transport und Ablagerung als grundlegende exogene Prozesse.“

(GEO) Methodenkompetenz:
„Informationsmaterialien unter geographischen Fragestellungen analysieren.“

Dargestellt werden die Form und Formung der Waldenburger Keuperschichtstufen sowie der Zusammenhang von geologischem Untergrund, Böden und landwirtschaftlicher Nutzung. Das Zusatzmaterial bietet die Möglichkeit zur Erarbeitung eines synoptischen Talprofils des Kochers mit Talasymmetrie der Nutzung.

Vorderseite:
- Arbeit mit Bildern
- Blockbilder

Rückseite:
- Arbeit mit Bildern
- Satellitenbildanalyse

4

Flussgeschichten

7-9

(GEO) Grundlegende exogene und endogene Prozesse:
„Verwitterung, Abtragung, Transport und Ablagerung als grundlegende exogene Prozesse.“

(GEO) Methodenkompetenz:
„Informationsmaterialien unter geographischen Fragestellungen analysieren.“

Im Mittelpunkt steht die Erarbeitung der Talmäander- und Umlaufbergbildung anhand mehrerer regionaler Fallbeispiele. Dazu finden sich auf dem Arbeitsblatt Ausschnitte aus topographischen Karten, eine Blockbildserie, ein Geländequerschnitt und kurze Informationstexte.

Vorder- und Rückseite:
- Karteninterpretation
- Blockbilder

5

Bevölkerungsentwicklung

10

(GEO) Zukunftsfähige Gestaltung von Räumen:
„Die Entwicklung eines städtischen und ländlichen Raumes unter dem Aspekt der Zukunftsfähigkeit beurteilen.“

(GEO) Methodenkompetenz:
„Informationsmaterialien unter geographischen Fragestellungen analysieren.“

Ziel ist die Beschreibung und Begründung der Bevölkerungsentwicklung in der Region seit dem Zweiten Weltkrieg. Das Zusatzmaterial eröffnet einen Blick auf die ungleiche Bevölkerungsentwicklung in den Gemeinden der Region.

Vorderseite:
- Lebendiges Diagramm (Diercke Methoden)

Rückseite:
- Kartenarbeit
- Textarbeit

6

Siedlungsentwicklung

10

(GEO) Zukunftsfähige Gestaltung von Räumen:
„Die Entwicklung eines städtischen und ländlichen Raumes unter dem Aspekt der Zukunftsfähigkeit beurteilen.“

(GEO) Methodenkompetenz:
„Informationsmaterialien unter geographischen Fragestellungen analysieren.“

Das Material bietet einen exemplarischen Längsschnitt der städtischen Siedlungsentwicklung von den Kelten bis ins 20. Jahrhundert am Beispiel von Bad Wimpfen. Das Zusatzmaterial enthält ein Beispiel zum dörflichen Strukturwandel.

Vorder- und Rückseite:
- Karteninterpretation
- Fließdiagramm-
erstellung

7

Raumordnungsregion Heilbronn-Franken

10

(GEO) Zukunftsfähige Gestaltung von Räumen:
„Die Entwicklung eines städtischen und ländlichen Raumes unter dem Aspekt der Zukunftsfähigkeit beurteilen.“

(GEO) Urteilskompetenz:
„Kontroverse Standpunkte und Meinungen mehrperspektivisch darstellen.“

Neben den Aufgaben der Raum- und Regionalplanung wird Heilbronn-Franken als eine weitgehend von ländlichem Raum geprägte Region dargestellt. Das Zusatzmaterial vertieft das Einstiegsbild zum Raumnutzungskonflikt Windkraftanlagen.

Vorderseite:
- Textarbeit

Rückseite:
- Raumnutzungskonflikt
- fächerübergreifendes Arbeiten

8

Wirtschaftsregion Heilbronn-Franken

7-9

(GEO) Raumwirksamkeit wirtschaftlichen Handelns:
„Wechselwirkungen zwischen Raum und wirtschaftlichem Handeln darstellen.“

Die Darstellung der wirtschaftlichen Entwicklung seit dem Zweiten Weltkrieg und ein Vergleich mit Baden-Württemberg und Deutschland weist die Region als sehr stark von der Industrie geprägt aus. Mit dem Zusatzmaterial ist eine vertiefende Analyse der Industriebeschäftigten im Vergleich mit den anderen Regionen Baden-Württembergs möglich.

Vorder- und Rückseite:
- Textarbeit
- Arbeit mit Diagrammen

9

Weltmarktführerregion Heilbronn-Franken

7-9

(GEO) Raumwirksamkeit wirtschaftlichen Handelns:
„Wechselwirkungen zwischen Raum und wirtschaftlichem Handeln darstellen.“

Deutschland als Globalisierungsgewinner und die Region Heilbronn-Franken als Heimat besonders vieler Weltmarktführer sowie die Gründe für diese Entwicklungen stehen im Mittelpunkt des Materials. Das Zusatzmaterial bietet eine Fallstudie zum Ventilhersteller GEMÜ in Ingelfingen.

Vorder- und Rückseite:
- Textarbeit

10

Clusterregion Heilbronn-Franken

7-9

(GEO) Raumwirksamkeit wirtschaftlichen Handelns:
„Wechselwirkungen zwischen Raum und wirtschaftlichem Handeln darstellen.“

(GEO) Methodenkompetenz:
„Informationsmaterialien unter geographischen Fragestellungen analysieren.“

Am Beispiel der Ventilatoren- und Lüftungstechnikindustrie in Hohenlohe wird die Entwicklung eines Clusters aufgezeigt und in einem Stammbaum grafisch umgesetzt. Das Zusatzmaterial liefert Gründe für die hohe Clusterdichte in der Region Heilbronn-Franken.

Vorder- und Rückseite:
- Textarbeit
- Arbeit mit Diagrammen („Cluster-Entwicklungsbaum“)

11

Stärken und Schwächen der Region Heilbronn-Franken

10

(GEO) Methodenkompetenz:
„Fragengeleitete Raumanalysen durchführen.“

(GEO) Zukunftsfähige Gestaltung von Räumen:
„Die Entwicklung eines städtischen und ländlichen Raumes unter dem Aspekt der Zukunftsfähigkeit beurteilen.“

Dieses Material besteht aus einer Gegenüberstellung der Stärken und Schwächen der Region und einem Vergleich mit dem Bundesdurchschnitt. Im Zusatzmaterial werden die Stärken und Schwächen der Region im Vergleich mit den benachbarten Metropolregionen vertieft. In Ergänzung zur Kartenskizze in M4 sollte der Atlas mit einer Seite über Ballungsräume in Deutschland verwendet werden.

Vorder- und Rückseite:
- Stärken-Schwächen-Analyse

12

Wirtschaftsförderung

10

(GEO) Zukunftsfähige Gestaltung von Räumen:
„Die Entwicklung eines städtischen und ländlichen Raumes unter dem Aspekt der Zukunftsfähigkeit beurteilen.“

(WBS) Unternehmer:
„Gesellschaftliche, staatliche sowie globale Rahmenbedingungen für den Erfolg eines Unternehmens beurteilen.“

Hier geht es um die drei Aufgaben der Wirtschaftsförderung, die Bestandspflege, Ansiedlung und Gründung von Unternehmen sowie deren Zusammenhang mit der Gewerbeflächenentwicklung in der Region. Kurze Fallbeispiele veranschaulichen die drei Wirtschaftsförderungssäulen im Zusatzmaterial.

Vorder- und Rückseite:
- Textarbeit
- Fallanalyse
- fächerübergreifendes Arbeiten

13

Energieregion Heilbronn-Franken

10

(GEO) Zukunftsfähige Gestaltung von Räumen:
„Die Entwicklung eines städtischen und ländlichen Raumes unter dem Aspekt der Zukunftsfähigkeit beurteilen.“

Die Bedeutung der Region als Energieexportregion und die Entwicklung von Heilbronn und Neckarsulm zu Energiestädten ist Kern der Schülerseite. Im Zusatzmaterial geht es um eine nachhaltige Prüfung der Verbrennung von malaysischem Palmöl in einem regionalen Blockheizkraftwerk.

Vorder- und Rückseite:
- Textarbeit
- Arbeit mit Bildern

14

Nah- und Fernverkehr in der Region Heilbronn-Franken

7-9

(GEO) Methodenkompetenz:
„An außerschulischen Lernorten mithilfe von Fachmethoden Informationen herausarbeiten und darstellen.“

(GEO) Raumwirksamkeit wirtschaftlichen Handelns:
„Wechselwirkungen zwischen Raum und wirtschaftlichem Handeln darstellen.“

Hier geht es um eine Gegenüberstellung der Stärken und Schwächen des Nah- und Fernverkehrs in der Region. Unter Benutzung der Internetfahrpläne sollen die Schülerinnen und Schüler die Hin- und Rückfahrt zu einem regionalen Ausflugsziel planen. Im Zusatzmaterial soll über die Fahrplanung mit einem öffentlichen Nahverkehrsmittel hinaus auch ein Ausflugsprogramm organisiert werden.

Vorder- und Rückseite:
Ausflugsplanung

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