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Februar 2018

26-01-2018

Wenn der Staat tötet. Eine Geschichte der Todesstrafe von Helmut Ortner

Die Bildrechte liegen beim Verlag.

Einen Menschen zu töten gilt allgemein als das schlimmste Verbrechen. Sieht ein Staat in seiner Rechtsordnung aber die Todesstrafe vor, ist die Tötung legitimiert. In seinem Essay geht Helmut Ortner diesem Grundwiderspruch nach. Ortner ist Journalist, Medienentwickler und Publizist. Er hat zahlreiche Bücher veröffentlicht, die in über 14 Sprachen erschienen sind.


Wann diente die Hinrichtung der Abschreckung, wann der Sühne? Gottesfurcht, Staatsmacht, Technikglaube, Humanitätsgedanke - die Geschichte der Todesstrafe ist immer auch eine Reformgeschichte. Ortner beleuchtet einerseits die historischen Hintergründe der Todesstrafe, andererseits geht er auf die neusten widersprüchlichen Entwicklungen weltweit ein. Eine zentrale Frage des Buches ist unter anderem, wie sich die gesellschaftliche Wahrnehmung und Stellung der Vollstrecker des Todesurteils darstellt und diese mit der persönlichen Schuld umzugehen vermögen. Hinrichtungen sind dabei nicht allein ein Instrument des Strafrechts, sondern vor allem ein Ausdruck der Gesellschaftsordnung und ihrer Weltbilder.


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