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"Im Paradies wartet King Kong und man tanzt zu Billie Eilish“ – Exkursion der Abteilungen KuMeBi und Musik nach Völklingen

Vom 23.9. bis zum 24.9.2022 machten wir uns von Ludwigsburg aus auf den Weg ins Saarland nach Völklingen. Doch wieso Völklingen? In Völklingen steht die Völklinger Hütte, ein ehemaliges Eisenwerk welches 1873 gegründet, 1986 stillgelegt und 1994 UNESCO Weltkulturerbe wurde. Das Gelände, welches ungefähr 8km weit reicht, beheimatete zum Zeitpunkt unseres Besuches zwei spannende und zu den Seminarinhalten passende Ausstellungen beheimatet. Zum einem eine Urban Art Biennale und zum anderen eine Ausstellung zu Musikvideos. Letztere trägt den Namen „The World of Music Video“. 
Als wir am 23.9. am Hauptbahnhof Völklingen ankamen sahen wir schon die Völklinger Hütte, welche in unmittelbarer Nähe des Bahnhofes liegt. Doch bevor wir uns in die Völklinger Hütte begaben, machten wir uns auf in Richtung Unterkunft. Auf dem Weg zwischen Hotel und Völklinger Hütte entdeckten wir einen Standort der Urban Art Biennale. Ein Teil dieser Ausstellung befand sich in einem leerstehenden Bankgebäude was durch die Umgestaltung und der geringen Beleuchtung an eine Irrenanstalt erinnerte. Von hier aus gingen wir weiter in die Völklinger Hütte. Dort fanden wir neben einer kleinen Zeitreise in die Industrialisierung, die Geschichte der Völklinger Hütte und einer King Kong Statue, auch den Hauptteil der Urban Art Biennale. Die Exponate wurden hierzu in den verschiedenen Höfen der Völklinger Hütte ausgestellt und konnten sogar durch eine oberhalb verlaufenden Brücke auch von oben betrachtet werden. Einige Exponate haben ebenfalls mit diesen verschiedenen Perspektiven gespielt. 
Am darauffolgenden Tag ging es für uns wieder in die Völklinger Hütte doch diesmal zur Musikvideo Ausstellung. Die Ausstellung war so aufgebaut, dass auf einer Vielzahl von Bildschirmen und Leinwänden in verschiedensten Größen, die unterschiedlichsten Musikvideos gezeigt wurden. Die Videos laufen in Dauerschleife und durch einen Multimedia Guide (ein Smartphone mit Kopfhörer) kann man die Musik hören. So konnte man jederzeit unabhängig von anderen entscheiden, welches Video man, wann und wie oft anschauen will. Insgesamt gab es mehr als 80 Musikvideos zu sehen und hören, aus verschiedenen Länder und Jahrzehnten. Nach einem sehr spannenden Tag, mit vielen neuen Eindrücken und interessanten und spannenden Musikvideos aber auch Gesprächen, machten wir uns auf den Heimweg in Richtung Ludwigsburg.