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AGIler CAmpus 2: Agile Communities of Practice (AGICA 2)

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Wissenstransfer an Hochschulen findet häufig punktuell statt und wird oftmals noch nicht als wechselseitiger Austausch zwischen Wissenschaft, Verwaltung und Hochschulleitung verstanden. Das Projekt AGICA 2 knüpft an die Ergebnisse des Vorgängerprojekts AGICA an und unterstützt Hochschulen dabei, Wissen gemeinsam weiterzuentwickeln und für die Organisationsentwicklung nutzbar zu machen.

Im Mittelpunkt steht die Einführung von Design Sprint Methoden, die zur Bildung von Communities of Practice beitragen können. Communities of Practice sind Gruppen von Hochschulmitarbeitenden aus Verwaltung und Wissenschaft, die sich bereichsübergreifend zu gemeinsamen Fragen austauschen und voneinander lernen. In Design Sprints lernen Beteiligte Methoden und Werkzeuge kennen, mit denen sie solche Austauschprozesse an ihrer Hochschule aufbauen oder stärken können. Geplant ist die deutschlandweite Durchführung von Design Sprints an 32 Volluniversitäten.

Zudem werden spezifische Ergebnisse aus dem Vorgängerprojekt mit Hochschulleitungen diskutiert. Hierbei soll unter anderem auf die Rolle der Leitungsebene in Bezug auf die Entwicklung des Wissenstransferpotenzials der Hochschule aufmerksam gemacht werden.  Außerdem entsteht ein Sprint Hub: Auf einer Webseite werden anonymisierte Materialien, Modelle und Erfahrungen aus den Design Sprints für die deutsche Hochschulöffentlichkeit bereitgestellt. Umfragen und die Auswertung der Projektphasen sollen dazu beitragen, Hochschulsteuerung und Organisationsentwicklung evidenzbasiert weiterzuentwickeln.

  • Projektleitung: Prof. Dr. Maria Kondratjuk
  • Stellvertretende Projektleitung: Dr. Michael Krüger
  • Mitarbeitende: Jana Otto, Claudia Iffland
  • Laufzeit: 1. November 2026 bis 31. Oktober 2029
  • Mittelgeber: Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR)