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Fortbildungstag „Making als Raum für kritisches Denken – Wie offene Gestaltungsprozesse die Urteilsfähigkeit unterstützen“

Die Pädagogische Hochschule Ludwigsburg hat am Freitag, 17. April, zu einem ganztägigen Fortbildungstag unter dem Titel „Making als Raum für kritisches Denken – Wie offene Gestaltungsprozesse die Urteilsfähigkeit unterstützen“ eingeladen. Ziel der Veranstaltung war es, Lehrkräften praxisnahe Wege aufzuzeigen, wie Making und Makerspaces gewinnbringend in den Unterricht integriert werden können.

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Die Fortbildung wurde gemeinsam von der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg, dem Zentrum für Schulqualität und Lehrerbildung (ZSL) sowie der Pädagogischen Hochschule Weingarten ausgebracht. Die Organisation lag bei Frau Prof. Dr. Isabel Rubner an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg. 

Nach der Begrüßung starteten die Teilnehmenden in verschiedene Workshops, in denen sie unter anderem erprobten, wie sich „kritisches Denken durch KI-gestütztes Vibe-Coding“ (Alexander Aumann) fördern lässt, wie Lernende den Weg „aus der realen Welt ins Virtuelle – und zurück“ (Steffen Schaal & Felix Koch) gestalten können oder wie „Desinformation mit Making-Formaten“ (Steve Kenner, Denise Flämig & Phillip Bosch) reflektiert und bearbeitet werden kann. Weitere Angebote widmeten sich der „Mobilität der Zukunft“ (Viviana Probst) – vom Schwarmverhalten im Tierreich bis zum autonomen Fahren – sowie dem Thema „Smart House“ (Isabel Rubner & Elias Karavelidis), bei dem kritisches Making mit Fragen nachhaltiger Optimierung verknüpft wurde. 

Ein inhaltlicher Höhepunkt war die Keynote von Martin Spalt (Realschule Vaduz) zum Thema „Making in der Schule – Kreativität entfesseln! Menschen stärken. Ideen zünden.“, in der er das Potenzial offener Gestaltungsprozesse für Persönlichkeitsentwicklung und Schulentwicklung herausstellte. 

Beim Markt der Möglichkeiten und in den abschließenden Reflexionsrunden nutzten die Teilnehmenden die Gelegenheit zum Austausch über eigene Projekte, Ideen, Herausforderungen und Potentiale. Der Fortbildungstag machte deutlich, wie sehr Making-Ansätze dazu beitragen können, Schülerinnen und Schüler zu kreativem, kritisch-reflektiertem Denken zu befähigen und digitale wie analoge Lernräume innovativ zu verbinden.