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Senat ernennt Prof. Dr. Tobias Arand zum Beauftragten gegen Antisemitismus der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg

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Prof. Dr. Tobias Arand

Der Senat der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg hat Prof. Dr. Tobias Arand zum ersten Beauftragten gegen Antisemitismus an der PH Ludwigsburg ernannt. Damit folgt die Hochschule der Empfehlung der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), die mit dem Projekt „KoNHAP – Kompetenznetzwerk Antisemitismusprävention an Hochschulen“ ein bundesweites Netzwerk der Beauftragten gegen Antisemitismus aufbaut. Mit der Einrichtung dieses Amtes wird auch ein Punkt des Forderungskatalogs der Jüdischen Studierendenunion umgesetzt, mit der zuvor auch das Gespräch gesucht wurde.

Vor dem Hintergrund deutlich zunehmender antisemitischer Vorfälle seit dem 7. Oktober 2023 – als Ausdruck eines allgemeingesellschaftlichen Problems – sind wissenschaftsbasierte Diskurse mit dem konsequenten Schutz jüdischer Studierender und Mitarbeitender an Hochschulen zu verbinden.

Prof. Dr. Tobias Arand ist seit dem Jahr 2010 Professor für Geschichte und ihre Didaktik an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg. Gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen hat er das Studienprofil „Antisemitismuskritische Bildungsarbeit“ mitinitiiert und aufgebaut, das seit dem Wintersemester 2023/2024 allen Studierenden der Hochschule offensteht. In dieser Zusatzqualifikation erwerben sie interdisziplinäre Kompetenzen im Umgang mit Antisemitismus sowie vertiefte Kenntnisse zur Geschichte des Judentums und zur jüdischen Gegenwart. Mit diesem Angebot nimmt die Pädagogische Hochschule Ludwigsburg eine Vorreiterrolle in Baden-Württemberg ein.