Erste Befunde haben sie kürzlich auf der HEAd'26 (12th International Conference on Higher Education Advances, Valencia) vorgestellt. In qualitativen Interviews zeigte sich: Kritische Reflexion scheitert seltener am Willen der Studierenden als an den Rahmenbedingungen. Zeitdruck am Ende von Seminaren, Stress und ein starres, meist schriftliches Reflexionsformat verhindern häufig, dass Reflexion über die reine Beschreibung hinausgeht.
Konsequenz für die Gestaltung und Organisation von Studiengängen und Lehrveranstaltungen: Fokus auf dialogische, nicht-direktive Unterstützung, die die Eigenverantwortung der Studierenden wahrt.
Die vollständige Studie: https://doi.org/10.4995/HEAd26.2026.21671