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Bericht zum BIP „Think. Prompt. Code. AI-Supported Game Design for Civic Education“

Vom 2. bis 6. März 2026 fand an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg das Blended Intensive Programme (BIP) „Think. Prompt. Code. AI-Supported Game Design for Civic Education“ statt. Das Projekt wurde von der PH Ludwigsburg initiiert und fand in Kooperation mit dem University College Copenhagen (Dänemark), der Mondragon University (Spanien) und der Josip Juraj Strossmayer University of Osijek (Kroatien) statt. Ziel des BIPs war es, durch virtuelle als auch physische Lernformate mit angehenden Lehrkräften politische Bildung aus der Perspektive des spielbasierten Lernens und des KI-gestützten Unterrichts zu erkunden. Insgesamt nahmen insgesamt knapp 30 Studierende der PH und der drei Partnerhochschulen sowie fünf Lehrpersonen der drei Partnerinstitutionen an der fünftägigen Veranstaltung teil.

Die Woche begann gemütlich mit einer Einführungsveranstaltung am Montag, bei der die Teilnehmenden sich kennenlernten, im Rahmen einer interaktiven Stadtrallye Ludwigsburg erkundeten und abends beim Eröffnungsessen schwäbische Spezialitäten genießen konnten. Am Dienstag und Mittwoch standen Coding-Workshops im Fokus. In Kleingruppen aufgeteilt entwarfen die Teilnehmenden interaktive digitale Spiele zu Themen wie Demokratie, soziale Gerechtigkeit und digitale Medien. Die Sessions wurden durch praktische Anleitungen und Peer-Feedback begleitet. Ein Highlight war die Exkursion nach Stuttgart am Donnerstag: Das Landesmedienzentrum (LMZ) und der Fernsehturm wurden besucht. Hier boten sich Einblicke in digitale Bildungsinhalte und der interkulturelle Austausch konnte verstärkt stattfinden. Beendet wurde der Tag mit einem gemeinsamen Abschlussessen im Restaurant Carls Brauhaus, Stuttgart. Die gemeinsame Woche fand ihren Abschluss am Freitag im Literatur-Café, wo die Studierenden die Möglichkeit hatten, ihre Spiele zu präsentieren und das Erlebte gemeinsam Revue passieren zu lassen. In einem anregenden Rückblick reflektierten sie über die ereignisreiche Zeit und die gewonnenen Erkenntnisse.

So endete eine erfolgreiche Woche des interkulturellen Lernens und Austauschs, bei der der Fokus auf dem sinnvollen Einsatz von KI in der Bildung lag, um Denken, Reflexion und Kreativität zu fördern. Die Kombination aus intensiven Coding-Sessions und sozialen Aktivitäten schuf eine kooperative Atmosphäre, die sowohl intellektuell als auch sozial bereicherte. Der wertvolle interkulturelle Austausch mit den Partnerhochschulen aus Kroatien, Spanien und Dänemark verdeutlichte einmal mehr, wie bereichernd internationale Formate für alle Beteiligten sind und wie viel man voneinander lernen kann. Ein besonderer Dank gilt allen, die diese Woche mitgestaltet haben: Den Studierenden, den Lehrenden und den internationalen Partnerhochschulen, die durch ihre engagierte Zusammenarbeit diese Woche zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht haben.