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Studienprofil ‚Antisemitismuskritische Bildungsarbeit‘

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Seit Jahren ist unsere Gesellschaft mit einem exponentiellen Anstieg von antisemitischen Vorfällen und Übergriffen konfrontiert.

Es ist somit nicht verwunderlich, dass sich diese besorgniserregende Entwicklung auch an Schulen und anderen Bildungseinrichtungen widerspiegelt. Zwar wird der Kampf gegen Antisemitismus häufig als Aufgabe der Geistes- und Sozialwissenschaften verstanden, allerdings kann es zu jeder Zeit und in jedem Fachgebiet zu antisemitischen Vorfällen kommen.

An Schulen benötigt es deshalb qualifiziertes Personal, welches, unabhängig von der fachlichen Ausrichtung, Expertise gegen Antisemitismus vorweisen kann.

Diese Expertise muss bereits in der Ausbildung erworben werden.

Das Studienprofil ‚Antisemitismuskritische Bildungsarbeit‘ stattet Studierende mit dem Handwerkszeug aus, Antisemitismus kompetent zu erkennen und zielgerichtet dagegen vorzugehen. Der interdisziplinäre Ansatz des Profils beleuchtet Antisemitismus in seinen vielfältigen Erscheinungsformen und bereitet die Studierenden auf die schulische Realität vor.

Alle Studierenden der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg haben die Möglichkeit sich hierfür jeweils zum Wintersemester anzumelden. Pro Durchgang stehen 30 Plätze zur Verfügung.

Wir wollen insbesondere Studierende des MINT-Bereichs dazu ermutigen, an diesem Angebot teilzunehmen, um auch außerhalb der Geisteswissenschaften einen diskriminierungssensiblen Ort für Schülerinnen und Schüler zu schaffen.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Studienprofils.

Bei Interesse melden Sie sich gerne persönlich bei Prof. Dr. Tobias Arand: arand(at)ph-ludwigsburg.de