Projektleitung: Prof. Dr. Tobias Gschwendtner
Projektmitarbeiter: Dr. Stefan Hartmann & Dipl. Ing. Peter Hesse
Projektlaufzeit: 2026
Mittelgeber: Wirtschaftsförderung Region Stuttgart im Rahmen des Clusters Automotive Region Stuttgart 2.0 (CARS 2.0), gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
Kooperationspartner: Bildungsakademie der Handwerkskammer Region Stuttgart (Christian Binnig, Teamleiter ÜBA/Technische Weiterbildung) sowie zwei HV-Experten und Kfz-Meister (Giacomo Albenzio und Florian Rasch)
Das Projekt setzt auf ein breites erfolgreich durchgeführtes Vorgängerprojekt auf, in dem wir in gleicher Konstellation eine digitale, browserbasierte Simulation eines Elektrofahrzeugs entwickelt hatten, das in eine authentische Werkstattumgebung (inkl. relevanter Mess-, Hilfs- und Arbeitsmittel sowie eines Diagnose-Computers) eingebettet wurde.
Im aktuellen Projekt werden diese Simulation technologisch in die Breite und Tiefe weiterentwickelt sowie unterschiedliche Störungsszenarien in der Simulation implementiert.
Die Weiterentwicklung umfasst u. a. On-Board-Charger, Hoch- und Niedervoltakkumulatoren (inkl. dem Innenleben), Inverter, E-Motor und Steuergeräte; ausgewählte Sensorik inkl. Verkabelung und Steckverbindungen werden ebenfalls simulativ umgesetzt. Ferner werden die (Sub-)Stysteme in ihrem logisch-technischen Verhalten so miteinader verknüpft, dass ein realitätsnahes Systemverhalten abgebildet und messtechnisch erfasst werden kann.
Die implementierten Störungsszenarien erlauben es, das Simulationstool in der schulischen, betrieblichen und überbetrieblichen Aus- und Weiterbildung gewinnbringend zur Förderung der Kfz-Störungsdiagnosekompetenz einzusetzen. Ebenfalls werden perspektivisch Anteile des Tools auch international im Rahmen von PISA-VET (OECD) zum Einsatz kommen.