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Wind in den Segeln

Lehr-Lern-Dialog als offener Austauschort zwischen Studierenden und Lehrenden.

Das IKM befindet sich im Umbruch. Nicht nur personell und in der Außendarstellung mit neuem Logo, Design und Farben hat sich am IKM in jüngster Vergangenheit viel verändert. Auch das Masterstudium mit seinen Formaten, Inhalten und Zielen ist in Bewegung. Deshalb haben wir in diesem Wintersemester, nun zum bereits zweiten Mal unter der neuen Studiengangsleitung mit dem Lehr-Lern-Dialog einen Ort für offenen Austausch zwischen Studierenden und Lehrenden geschaffen.

Mit der Segelboot-Retrospektive blickten wir gemeinsam auf das vergangene und kommende Jahr: Was hat uns in Studium und Lehre motiviert, was demotiviert, wo könnten kommende Klippen liegen und worauf möchten wir zusteuern? Wir halten das für ein sehr wichtiges Format, denn hier kann außerhalb von Seminaren und sonstigen Verpflichtungen herausgezoomt werden aus dem Studien- und Lehralltag und der Finger in die Wunde gelegt werden. Aber auch Erfolge dürfen und sollen gefeiert werden.

Was waren die wichtigsten Ergebnisse?

Worüber wir uns sehr freuen, ist das Gemeinschaftsgefühl unter den Studierenden, das u.a. durch die kleine Gruppengröße, Exkursionen und gemeinsame Veranstaltungen unter den Jahrgängen befördert wird. Auch der Austausch mit den Dozierenden wurde als motivierend, offen und mitunter auch als humorvoll beschrieben. Auf inhaltlicher Ebene wurden die kritische Auseinandersetzung mit verschiedenen Themen, aber auch die zahlreichen Gespräche mit Praxispartner*innen und externen Dozierenden besonders hervorgehoben. Daran wollen wir selbstverständlich festhalten und unsere Stärken weiterhin stärken.

Was uns auch aus Lehrendensicht sehr beschäftigt, sind Beschreibungen von hoher Arbeitsbelastung durch die Dichte der Präsenz-Lehrveranstaltungen in einigen Semestern und die teilweise langen Tagen voller Seminare. Diesen Druck und auch der Wunsch von Studierenden nach höherer Flexibilisierung von individuellen Studienwegen sowie mehr Wahlmöglichkeiten bei Lehrveranstaltungen nehmen wir ernst. Kurzfristig konnten wir mit einer ersten Änderung der Studien- und Prüfungsordnung bereits den Wahlbereich vergrößern. Auch Kooperationen innerhalb der Hochschule und mit der Akademie der Darstellenden Künste Baden-Württemberg sowie der Filmakademie Baden-Württemberg erweitern das Angebot.

Wie geht es weiter?

Wir sehen die Stärken und Herausforderungen unseres Studiengangs. Gleichzeitig erkennen wir veränderte Anforderungen an die Tätigkeit als Kulturmanager*innen. Manches lässt sich mit Mut und Experimentierfreude kurzfristig umsetzen, wie etwa das neue und offene Format „Let’s play“, in dem Studierende und Lehrende seit dem Wintersemester z.B. gemeinsam KI-Anwendungen testen oder Fragen zur Karriereplanung in den Mittelpunkt rücken. Anderes braucht strategische Reflexion sowie Planung und mag mehr an einen Ausdauerlauf erinnern. Beide Herangehensweisen sind wichtig und essenziell für die Reakkreditierung des Studiengangs, die uns das nächste Jahr über als Zielmarke dienen wird.

Auch diesen Prozess wollen wir im Austausch mit den Studierenden und unserem Netzwerk aus Lehrbeauftragten, Praxispartner*innen und Ehemaligen gestalten. Und wir wollen regelmäßig darüber berichten und Einblicke gewähren, denn Transparenz ist uns wichtig. So auch beim Lehr-Lern-Dialog, der schließlich in beide Richtungen geht. Als Lehrenden-Team bringen auch wir Anliegen den Studierenden gegenüber ein oder erklären Hintergründe für Entscheidungen und Regelungen. Daher freuen wir uns sehr über die engagierten Teilnehmenden, die nicht nur ihre Stimme einbringen, sondern gemeinsam mit uns das Studium am IKM verbessern und vorantreiben. Vielen Dank dafür!

Neugierig, wie sich der Masterstudiengang weiterentwickelt? In unserer neuen Reihe "MasterMoves" geben wir in Zukunft regelmäßig Einblicke in alles, was uns in Sachen Master gerade umtreibt.