Zum Seiteninhalt springen

Forschungsprojekt TAPO

Transformationsanrufungen in pädagogischen Organisationen

Ausgangssituation

Bildungseinrichtungen stehen  unter einem erheblichen Veränderungsdruck: Digitalisierung, Nachhaltigkeit, Demokratiebildung, Fachkräftemangel u.v.w. Im Projekt TAPO gehen wir der Frage nach, wie Leitungs- und Fachkräfte in Bildungseinrichtungen mit diesen oft gleichzeitig auftretenden Anforderungen umgehen: Wie werden sie wahrgenommen und bewertet? Welche Handlungsweisen entwickeln Akteure in ihren Organisationskontexten? Wie wird entschieden, was man tut und was man lässt?

Fragestellung: Wie bearbeiten Akteure in pädagogischen Organisationen Transformationsanrufungen?

Das Projekt greift organisationspädagogische Befunde zu Transformationen in Bildungsinstitutionen auf und integriert neo-institutionalistische Überlegungen zu Legitimation, Isomorphie und Entkopplung. Empirisch basiert das Projekt auf einer qualitativ-rekonstruktiven Untersuchung auf Grundlage leitfadengestützter Interviews mit Leitungspersonen und pädagogischen Fachkräften.

Aus den Ergebnissen sollen vertiefte Erkenntnisse zu organisationalen Akteurspraktiken und einer Rekonstruktion von Aushandlungsprozessen zwischen Akteuren, Organisation und Umwelt gewonnen werden.

Dissemination

  • 10.09.2026, Maria Kondratjuk & Ulrich Iberer:
    Zwischen „Müssen wir auch?“ und „Machen wir schon!“: Umgang mit Transformationsanrufungen in Organisationen der Erwachsenenbildung (Vortrag Jahrestagung Sektion Erwachsenenbildung in der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschafaten, DGfE; Universität Zürich)

 

Projektleitung

Prof.'in Dr. Maria Kondratjuk
maria.kondratjuk(at)ph-ludwigsburg.de

Dr. Ulrich Iberer
iberer(at)ph-ludwigsburg.de

Lukas Krimmel

Eric Seitz

 

Laufzeit

seit Frühjahr 2026